Agrarökonomin Empen erhält Lehrpreis

Fachschaft Agrar- und Ernährungswissenschaften zeichnet Dozent_innen aus

Bereits seit 2001 vergibt die Fachschaft der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät in jedem Semester einen Lehrpreis. Neu in diesem Jahr: Der zusätzliche Förderpreis LuPe (Lehre und Projekte exzellent).

Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der CAU hat am Freitag, 12. Dezember, ihre Absolvent_innen verabschiedet. Im Rahmen dieser Veranstaltung überreichte die Fachschaft der Fakultät den Lehrpreis für das Sommersemester 2014 an Dr. Janine Empen (Institut für Agrarökonomie).

Bereits seit 2001 küren die Studierenden der Fakultät in jedem Semester die beste/den besten Lehrende(n) auf Basis einer selbst durchgeführten Lehrevaluierung. Erstmals vergab die Fachschaft in diesem Jahr zudem den neuen Förderpreis LuPe (Lehre und Projekte exzellent), der zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Lehre dient. Ziel des Preises ist es, Wertschätzung für besonderes Engagement für die Lehre zum Ausdruck zu bringen und die Entwicklung von innovativen Lehrformaten an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät zu fördern.

Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ging an Juniorprofessorin Dr. Steffi Wiedemann für die Einführung des Kurses „Gesundheitsmanagement von Milchviehherden“ sowie an Dr. Holger Klink für die Anzucht von Unkräutern als Anschauungsmaterial in der Lehrveranstaltung „Unkrautbiologie und Unkrautbekämpfung“.

Aktiv & praxisnah

Wiedmanns Gesundheitsmanagement-Kurs startet erst im kommenden Semester und wird auf dem Konzept des problem-orientierten Lernens basieren. „Ich erwarte mir durch diese aktive Lernform einen höheren Lernerfolg bei den Studierenden“, verrät die Juniorprofessorin schon einmal vorab. Auch ihrem Kollegen Holger Klink vom Institut für Phytopathologie widerstrebt das sture Ausweniglernen im Studium: „Stattdessen suche ich den Dialog mit meinen Studierenden und bemühe mich darum, meine Vorlesungen so praxisnah wie möglich zu gestalten“, erklärt er.

Zu diesem Zweck hat Klink alle relevanten Unkräuter für seine Lehrveranstaltung zum Thema je zehnfach im Blumentopf herangezogen. „Die Studierenden konnten die wesentlichen Bestimmungsmerkmale so an den echten Planzen entdecken, statt sie sich anhand bloßer zweidimensionaler Abbildungen einzuprägen“, erläutert der Phytopathologe, der für sein Engagement in der Lehre bereits 2004 den Fachschafts-Lehrpreis erhalten hatte.

Quelle: Pressemeldung der CAU

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