BEAT– BE A TUTOR Sommerfest

Erlebnispädagogik-Parcours für Studierende mit Lehraufgaben

Outdoor-Action für Tutor_innen: Am Freitag (3.7.) lud das „BEAT– BE A TUTOR“-Programm der CAU zum Sommerfest. Studierende mit Lehraufgaben hatten dort Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen – und spannende erlebnispädagogische Methoden zu testen.

Text: Katrin Burmeister

Lernen mal anders: Unter diesem Motto stand das zweite Sommerfest des „BEAT– BE A TUTOR“-Programms an der CAU. Nach der feierlichen Zertifikatsverleihung für die diesjährigen Absolvent_innen erwartete die Teilnehmer_innen ein Picknick auf den Wiesen an der Olshausenstraße – und ein erlebnispädagogischer Parcours.

Abschlussfoto Zertifikate

Stolz: Die Absolvent_innen des BEAT-Programms.

Liebevoll ausgedachte Szenarien verbunden mit alten Klassikern aus der Erlebnispädagogik verlangten den Tutoren_innen viel Fingerspitzengefühl und Geschick ab. Im Team arbeiten, auch mal Führung zulassen und dabei stets miteinander kommunizieren: Bei insgesamt fünf Gruppenübungen konnten die Studierenden sich und ihre Erfahrung unter Beweis stellen. In locker-kollegialer Atmosphäre brachte der Parcours den Gästen nicht nur Spaß, sondern lieferte ihnen auch jede Menge Inspirationen für die eigenen Tutorien.

Baumstamm Plane wenden

Drei der erlebnispädagogischen Übungen haben wir im Folgenden für Sie aufbereitet – Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

Lernen mit Spiel und Spaß

Mithilfe dieser Methoden können Sie …

  • … eine kooperative Lernatmosphäre fördern:
    Methode Reihen bilden
  • … die Lernenden in Ihrer Lehrveranstaltung zusammenrücken lassen:
    Methode Das Blatt wenden

 

 

Reflexion & Feedback

„Es ist toll, sich auch mal körperlich nah zu sein und sich gegenseitig zu vertrauen.“

Antonia, 22 Jahre, studiert Französisch, Geschichte und Evangelishe Religion auf LA im Bachelor

Antonia (22) studiert Französisch, Geschichte und Evangelische Religion auf LA im Bachelor.

Antonia (22) findet beispielsweise, dass in einem gut funktionierenden Team jedes Mitglied seinen Platz hat und jeder Stärken und Schwächen zulassen darf. „In einem Team sollte jeder jeden gut kennen“, sagt sie, „und wie geht Kennenlernen besser, als durch Spaß und Spiel?“

Maria, 26, studiert Englisch und Philosophie auf LA im Master

Maria (26) studiert Englisch und Philosophie auf LA im Master.

„Spielerisches Lernen funktioniert nicht nur für Kinder gut“

Antonias Kommilitonin Maria machen die erlebnispädagogischen Methoden einfach Spaß, „man kann mit ihrer Hilfe – ganz nebenbei – wunderbar fachspezifische Inhalte vermitteln“, findet sie. Dabei lerne man sich einfach viel besser untereinander kennen und könne sich so in Zukunft auch besser untereinander helfen.

Fazit

Praktisches Lernen ist – gerade für angehende Lehrer_innen – wichtig. „Theoretischer Unterricht kann manchmal nicht vermitteln, was in der Praxis selbst erfahren und erarbeitet wird“, resümieren die Teilnehmer_innen des Sommerfests – und betrachten BEAT unisono als sinnvolle und charakterstärkende Ergänzung zum gängigen Lehrplan.

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