„Erster Schritt in Richtung inklusive Universität“

Aktionsplan zur UN-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderung

Für einen gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung: Der Aktionsplan der CAU zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und/oder chronischen Krankheiten ist am Montag (16.11.) der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt worden.

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Mit dem Aktionsplan möchte die CAU den Ausbau von Inklusion vorantreiben. Foto: Raissa Nickel

Die CAU-Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten, Internationales und Diversität forderte alle Universitätsangehörigen dazu auf, sich bei der Verwirklichung des Plans mit einzubringen: „Der Aktionsplan der CAU ist ein erster entscheidender Schritt in Richtung inklusive Universität“, sagte Anja Pistor-Hatam am Montagnachmittag bei der Projektpräsentation im Wissenschaftszentrum, „für die Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen braucht es das Engagement aller.“

Der CAU-Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention ist das Ergebnis eines Prozesses, an dem Angehörige aller Statusgruppen der Universität mehr als ein Jahr lang zusammen gearbeitet haben. Dabei haben sie Ziele und Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit in den folgenden sechs Handlungsfeldern entwickelt:

  • Studienbedingungen
  • Gebäude
  • Lehre
  • Forschung
  • Internetzugang und Webseiten
  • Situation von Beschäftigten

Hochschulangehörige mit und ohne Behinderungen und/oder chronische Krankheiten haben sich intensiv gemeinsam eingebracht. „Dadurch“, so die Professorin für Gender & Diversity und Projektleiterin, Uta Klein, „wurde ein hoher Grad an Partizipation verwirklicht, durch den sich das CAU-Projekt von den bislang vorliegenden wenigen Inklusions- oder Aktionsplänen anderer Hochschulen unterscheidet.“

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Aktuelles Workshop-Angebot

Wer sich für die Möglichkeiten der barrierefreien Gestaltung seiner Lehrveranstaltungen interessiert: Am Tag der Lehre (26. November 2015) findet um 14.15 Uhr ein Workshop zum Thema inklusive Hochschule statt. Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 23. November, möglich.

Weitere Informationen:

 

Hintergrund des Projektes ist die UN-Behindertenrechtskonvention, die fordert, Menschen mit Behinderung „ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung“ zu verschaffen. Begleitend zum Prozess erarbeiteten Dr. Christiane Schindler, Leiterin der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks, und CAU-Professorin Uta Klein, einen Sammelband zu Inklusion und Hochschule.

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