Hochschullehre und Flüchtlingshilfe

Praxisbeispiele, Tipps & Ansprechpartner_innen an der CAU

Hochschulen engagieren sich auf vielfältige Weise in der Flüchtlingshilfe – beispielsweise mit Sprachunterricht, aber auch mittels Forschung oder Beiträgen zur politischen Debatte. Wir haben für Sie Links zu inspirierenden Projekten zusammengetragen, außerdem finden Sie hier eine Übersicht über die wichtigsten Ansprechpartner_innen zum Thema an der CAU – und einen Tipp zur Finanzierung engagierter Lehrvorhaben.

Ob Sprachkurse für Geflüchtete im Rahmen der Lehrer_innen-Ausbildung oder Beratungs- und Bildungsangebote, die von Studierenden selbst organisiert werden: Engagierte Projekte stellen gleichzeitig eine praktische Hilfe für Geflüchtete dar und bieten Studierenden die hervorragende Möglichkeit, Fachkompetenz in der Praxis zu erproben und zu erlernen. Dasselbe gilt für Umfragen, Studien und andere Forschungsarbeiten zur Flüchtlingssituation.

Drei von vielen spannenden Beispielen für die Arbeit mit Geflüchteten durch deutsche Hochschulen sind …

  • … die Online-Plattform Chance for Science der Universität Leipzig, die sich als soziales Netzwerk für geflüchtete und lokale Wissenschaftler_innen, Akademiker_innen und Student_innen versteht.
  • … das ausgezeichnete Start-up Kiron University, das Flüchtlingen schnell und unbürokratisch ein kostenloses internationales Studium ermöglichen will.
  • … und die No Border Academy, eine „knowledge-sharing platform“ an der Universität Lüneburg.

 

Auch an der CAU gibt es bereits Projekte, die sich des aktuellen Themas annehmen. Zum Beispiel:

In dem Bereich Kontext Geflüchtete dieses Blogs werden Sie bald weitere Informationen über studentische Projekte und Initiativen aus Kiel finden.

Checkliste für Akteure an Hochschulen

Das Hochschul-Netzwerk Bildung durch Verantwortung, dem auch die CAU angehört, hat eine Checkliste zum Thema „Flüchtlingshilfe von Hochschulen“ entwickelt, deren Lektüre sich für Interessierte wirklich lohnt. Die Liste basiert auf der Auswertung verschiedener Sammlungen und Umfragen an Hochschulen – und soll sowohl Hochschulleitungen als auch -Lehrenden und anderen verantwortlichen Akteuren als übersichtliche Ideenquelle dienen:

 

Ansprechpartner_innen an der CAU

Sollten auch Sie ein engagiertes Lehrprojekt oder eine Initiative zur Flüchtlingshilfe an der CAU planen, können sich die folgenden drei Anlaufstellen als hilfreich erweisen:

  • Kathrin Houda ist nicht nur persönliche Referentin der Vizepräsidentin der Kieler Universität für den Schwerpunkt Diversität, sondern hat auch den Überblick über aktuelle Projekte und die wichtigsten Akteure an der CAU, die mit dem Thema Gelüchtete befasst sind.
  • Frauke Godat (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen – PerLe) berät Lehrende der CAU dazu, wie sie in ihren Lehrveranstaltungen wissenschaftliche Inhalte und gemeinnütziges Engagement gewinnbringend verknüpfen können.
  • Der neue Beauftragtenbereich Geflüchtete auf dem Campus des AStA will  Projekte von Studierenden zur Flüchtlingshilfe miteinander vernetzen und die Kommunikation zum Thema vereinfachen.

 

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Finanzierungs-Tipp für engagierte Lehrprojekte an der Kieler Universität

Übrigens: Noch bis zum 6. Januar können Lehrende der Kieler Universität Gelder für zukunftsweisende Lehrvorhaben über den PerLe Fonds für Lehrinnovation beantragen. Auch Initiator_innen von Lehrprojekten zur Flüchtlingshilfe sind herzlich dazu eingeladen, sich um eine Förderung durch den Fonds zu bewerben:

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