Inklusiver Journalismus

Medienprojekt von Studierenden mit und für Menschen mit Behinderung.

Mit dem Semesterende erreicht das vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) initiierte Medienprojekt „Inklusiver Journalismus“ seinen Höhepunkt: Am 23. März werden Zeitungsartikel der inklusiven Redaktion, die in den vergangenen fünf Monaten entstanden sind, im Journal „Schleswig-Holstein am Wochenende“ erscheinen. Während der finalen Redaktionssitzung am Samstag, 23. Februar, haben wir Feedback einiger Seminarteilnehmender im Videoformat eingesammelt.

Video: Matthes Lindner
Text: Ann-Kathrin Wenke (PerLe)

Nach Workshops, journalistischer Arbeit in inklusiven Teams und finaler Textkritik fiebern die Mitglieder der inklusiven Redaktion jetzt dem Moment entgegen, in dem sie ihre Arbeitsergebnisse schwarz auf weiß in Händen halten.

 

 

 

„Studierende konnten in unserem Medienprojekt erste Erfahrungen in der Arbeit mit Medien und journalistischen Inhalten machen“, erklärt Julia Sandmann, Initiatorin des PerLe-Seminars zur Berufsorientierung. „Durch den Perspektivwechsel und den Blick von der Universität in die Gesellschaft hinein konnten sie dabei ihre eigenen sozialen und gesellschaftlichen Kompetenzen ausbauen.“

Erste Beiträge der inklusiven Redaktion sind bereits online und in Printausgaben beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) erschienen. Das Journal, das als finales Gemeinschaftswerk in dem einmaligen Medienprojekt entstanden ist, wird am 23. März allen Tageszeitungen des Verlags beiliegen. Inhaltlich stehen Themen im Fokus, die im Leben von Menschen mit Behinderungen eine Rolle spielen – es geht zum Beispiel um den Umgang mit Barrieren im Alltag oder um ein als Inklusionsbetrieb organisiertes Restaurant.

Die Projektteilnehmenden suchten sich ihre Themen aus dem Feld Inklusion selbst aus, ein Ideenworkshop mit Bildungsfachkräften des Instituts für Inklusive Bildung sowie dem Journalisten Stefan Beuke vom sh:z unterstützte sie dabei. Zusätzlich konnten sie an verschiedenen Methodenworkshops teilnehmen. Referentinnen und Referenten berichteten darin aus ihrer Berufspraxis im Online-Journalismus, im inklusiven Journalismus, im Bereich Fotografie oder Leichte Sprache.

Neben dem sh:z unterstützte die Stiftung Drachensee das Medienprojekt als Kooperationspartner. Begleitet wurde es vom Institut für Inklusive Bildung und der Lebenshilfe Schleswig-Holstein e. V..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.