Irgendwas mit Medien?

Inklusion & Social Media: Berufsorientierung bei den Special Olympics 2018

Journalistische Erfahrungen sammeln, inklusiv Arbeiten und die Stimmung eines sportlichen Großevents genießen: Während der Special Olympics (SO) in Kiel konnten Studierende, denen beruflich „irgendwas mit Medien“ vorschwebt, intensiv in die Berufspraxis reinschnuppern. Diese Form der Berufsorientierung von PerLe (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen) fand bei den Teilnehmenden im Sommer so großen Anklang, dass schon fürs Wintersemester 18/19 wieder ein ähnliches Projekt im Vorlesungsverzeichnis steht.

Neues Angebot im Wintersemester 2018/19

Im Wintersemester wird – über die Fachergänzung des ZfS  – Inklusiver Journalismus – Zeitungsprojekt mit und für Menschen mit Behinderungen (ZfSperle006-01a) für Studierende aller Semester und Fachrichtungen angeboten. Diesmal kreist das von PerLe initiierte Medienprojekt nicht um ein konkretes Event, sondern etwas allgemeiner um die Themen Inklusion und Teilhabe. In einer Sonderveröffentlichung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags werden die gesammelten Beiträge der Studierenden veröffentlicht. Entstehen soll dieses Produkt in enger redaktioneller Begleitung – theoretischen Input gibt es vorab in begleitenden Workshops, aus denen die Studierenden ihre Favoriten wählen können.

Studentische Berichterstattung bei den Special Olympics 2018

Im Mai hatten die Teilnehmenden des Pilot-Projekts „Inklusion und Social Media“ die Wahl: Während der nationalen Sportwettkämpfe für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in Kiel durften sie entweder der Social-Media-Redaktion von Special Olympics zuarbeiten – oder in inklusiven Teams Berichte für den Special-Olympics-Newsticker verfassen. Außerdem konnten die Studierenden eigene Berichte über das Sportevent in Printausgaben und auf dem Onlineportal des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags platzieren.

Das nötige Handwerkszeug dafür eigneten sie sich vorab in verschiedenen Workshops an – darin ging es beispielsweise um Fotografie, um Journalismus mit und für Menschen mit Beeinträchtigungen oder um Facebook- und Social-Media-Marketing. Nachdem alle Studierenden mindestens zwei der angebotenen Workshops besucht hatten, hieß es: hands on! Im Video berichten Uta Boßmann (Sozio-Ökonomik), Piper Mogylevska (verschiedene Sprachen), Paul-Timo Glindhaus (Politikwissenschaft) und Yannik Barthel (Sportwissenschaft) von ihren ersten Eindrücken und Erfahrungen im Projekt:

 

 

Am Ende hat „Inklusion und Social Media“ nicht nur der beruflichen Orientierung gedient, sondern den Studierenden auch einen Wissenszuwachs sowie konkrete Einblicke in journalistische und inklusive Praxis ermöglicht. Zudem halten die Teilnehmenden jetzt eigene Arbeitsproben in Händen, die sich in ihren Bewerbungen nach dem Studium sicher einmal als hilfreich erweisen.

 

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