Kompetenzen und Anforderungen der „Generation Z“

Workshop – Tag der Lehre 2018

Seit einiger Zeit arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Studierenden und Dozenten und Dozentinnen. Es war mir ein Bedürfnis, die Begegnung zwischen Lernenden und Lehrenden zu erleichtern. Hierbei verstehe ich es als Bereicherung, immer noch in unmittelbarer Nähe zu Studis zu sein und so deren Perspektive auf die Lehre zu erleben.

Sarah Heiden, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
(Workshopreferentin)

 

Workshopthema

Die ersten Vertreterinnen und Vertreter der „Generation Z“ studieren bereits an Hochschulen und Universitäten oder sind im Arbeitsleben angekommen. Die vielfältigen neuen Erfahrungen, mit denen sie an der Hochschule konfrontiert sind, erfordern von ihnen Orientierungsstrategien, die jedoch nicht immer zur Verfügung stehen.
In diesem Workshop erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Studienergebnisse über die Denk- und Arbeitsweisen der „Generation Z“.  Sie erfuhren, welche Herausforderungen sie an die Lehrpraxis stellt und wie diesen begegnet werden kann.

Zugang

Zur Vorbereitung auf den Workshop waren die Teilnehmenden eingeladen, auf einer virtuellen Pinnwand Schlagworte zum Thema Generation Z zu sammeln. Im Workshop war nach einem kurzen thematischen Input Raum für Austausch und Diskussion, um über eigene Erfahrungen und Herausforderungen mit Kolleg_innen ins Gespräch zu kommen. Anschließend erfolgte in Kleingruppen der Transfer auf die eigene Lehrtätigkeit.

Heiße Eisen

Aspekte, die im Zusammenhang mit dem Workshopthema besonders kontrovers diskutiert werden:

  • Kritik am Generationenkonzept (z.B. Stereotypisierung; Verallgemeinerung)
  • Wo liegen die Grenzen auf die Bedürfnisse und Wünsche der Generation Z einzugehen
  • Veränderungen in der Arbeitswelt, da Generation Z andere Anforderungen mitbringt als ihre Vorgänger

 

Highlights

Besonders spannend an diesem Workshop: Das Dahinterblicken, Nachvollziehen und Verstehen einer anderen Generation. Der Perspektivwechsel, soll im künftigen Umgang mit den Z-lern helfen.

Links & Literaturhinweise

Digitale Tools:

 

Teaching Analysis Poll (TAP):

 

Literaturhinweise Generation Z
  • Calmbach, M., et al. (2016): Wie ticken Jugendliche 2016? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Berlin.
  • Klaffke, M. (2014): Millennials und Generation Z – Charakteristika der nachrückenden
    Arbeitnehmer-Generationen, in: Klaffke, M. (Hrsg.): Generationen-Management. Konzepte Instrumente Good-Practice-Ansätze, Wiesbaden, S. 57–82.
  • Mangelsdorf, M. (2015): Von Babyboomer bis Generation Z. Der richtige Umgang mit
    unterschiedlichen Generationen im Unternehmen, Offenbach.
  • Riederle, P. (2017): Wie wir arbeiten, und was wir fordern. Die digitale Generation
    revolutioniert die Berufswelt, München.
  • Rump, J./Eilers, S. (2013): Die jüngere Generation in einer alternden Arbeitswelt, Sternenfels.
  • Scholz, C. (2014): Generation Z. Wie sie tickt, was sie verändert und warum sie uns alle ansteckt, Weinheim.
  • Shell Deutschland Holding (Hrsg.) (2015): Jugend 2015. Eine pragmatische Generation im Aufbruch, Frankfurt am Main.
www:

 

Studien:

 

Literaturhinweise zum Thema Was/Wer kommt nach Generation Z?:
  • Krueger, K.-H. (2016): Gesellschaftlicher Wertewandel: Gen X,Y,Z – und dann?, in: Klaus, H./Schneider, H. J. (Hrsg.): Personalperspektiven. Human Resource Management und Führung im ständigen Wandel, Wiesbaden, S. 39–71.

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