Lesbar schreiben?! Selbstlektorat zur Produktion ästhetischer Texte

Workshop – Lange Nacht der Hausarbeiten 2018

Referent: Sebastian Balling (PerLe)

Dieser Workshop sollte Studierende dabei unterstützen, ein kritisches Verhältnis zur eigenen Sprache und zum eigenen Text zu erlangen. In den ersten Semestern geisteswissenschaftlicher Studiengänge stellen Textaufbau und Textgestaltung Problemfelder für viele Studierende dar – die Korrigierenden haben oftmals Mühe, aus umständlichen und unverständlichen Formulierungen den Sinn von Aussagen zu extrahieren.

In diesem Rahmen wurden mit den Studierenden von ihnen gewählte und in ihrer Arbeit verwendete Beispieltexte analysiert und fruchtbar gemacht. Insbesondere ging es um die Fragen:

  • Wie gestalte ich meine Argumentation sinnvoll und kohärent?
  • Wie schreibe ich so, dass alle Leser_innen meinen Text verstehen können?
  • Wie produziere ich einen lesbaren und ästhetisch ansprechenden Text?

 

Literatur:

Judith Wolfsberger, Frei geschrieben. Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten, Wien u.a. 2016.

Helmut Gruber, Wissenschaftliches Schreiben. Ein Praxisbuch für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, Wien u.a. 2009.

 

Tipps:

  • Achten Sie beim Schreiben auf die Unterteilung in Konzept-, Schreib- und Überarbeitungsphase. Der lesbare Text muss erst gegen Ende für Ihre Leser_innen lesbar sein, schreiben Sie vorher lieber, wie es Ihnen einfach fällt.
  • Führen Sie ein Schreibjournal schon parallel zum Lesen Ihrer wissenschaftlichen Texte und machen Sie sich bewusst, was Ihnen an der Sprache der jeweiligen Texte gefällt und was Ihnen ggf. missfällt. Wie möchten Sie anhand Ihrer Überlegungen selbst Ihren Text gestalten?
  • Machen Sie sich klar, wer welche Anforderungen an Ihren Text stellt. Was sind die Fachanforderungen, wie schreibt Ihre Betreuung und was weiß sie von Ihrem Thema? Was bedeutet das letztlich für Ihren Text?

 

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