Methode: Bilder malen (nach TZI)

Themenzentrierte Interaktion in der Praxis: Diese Übung hilft dabei, innere Bilder und Erfahrungen auszutauschen. Jana Wolf stellt eine Lehrmethode vor, die in die Tiefe geht.

Das Bilder malen ist ein Praxisbeispiel aus der Arbeit mit der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn. Dabei malt jeder Teilnehmende einer (Arbeits-)Gruppe ein Bild; anschließend werden über die Bilder Gruppen gebildet und die Bilder vorgestellt. Für lebendiges Lernen, das in die Tiefe geht.

Ablauf:

  • Jaxon-Kreide und Papier liegen bereit, die Teilnehmenden werden aufgefordert, sich einen Platz im Raum zu suchen, an dem sie die nächsten 20 Minuten gut malen können.
  • Auch die Gruppenleitenden malen ein Bild. Die fertigen Bilder werden auf dem Boden ausgelegt und von allen angeschaut.
  • Es werden 4er-Gruppen gebildet, in denen der nachfolgende Austausch stattfinden soll. Die Gruppen finden sich, indem einige Teilnehmende beginnen, jeweils ihr Bild neben ein Bild zu legen, über das sie etwas erfahren wollen. Dabei ist es ausdrücklich erlaubt, Bilder auch wieder wegzulegen – der Gruppenbildungsprozeß ist erst dann beendet, wenn alle mit ihrer Gruppe einverstanden sind.
  • Die Gruppen verteilen sich im Raum, man einigt sich intern, wer beginnt. Die Gruppenleitenden weisen darauf hin, dass alle die Uhr im Auge behalten mögen, damit jede und jeder etwa gleich viel Zeit für die Bildvorstellung hat.

Weiterführender Link, Literaturtipp:

  • Cornelia Löhrner, Rüdiger Standhardt: Wie Gruppenarbeit lebendig wird und lebendig bleibt. Über das Konzept der Themenzentrierten Interaktion.

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