Methode: Reihen bilden

Kooperative Lernatmosphäre fördern, einander (besser) kennenlernen

Text: Katrin Burmeister

 

Kurzbeschreibung:

Gerade zu Kursbeginn hilft diese Methode dabei, eine kooperative Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Die Teilnehmer_innen lernen einander besser kennen und einzuschätzen, indem sie sich zu einem vorgegebenen Thema der Reihe nach sortieren.

Beispiele für die Aufgabenstellung/Varianten:

  • Kennenlernen
    „Stellen Sie sich alphabetisch nach Vornamen oder mit verbundenen Augen nach Körpergröße in einer Reihe auf!“
  • Reine Zahlen
    z.B.: „Im wie vielten Studiensemester befinden Sie sich? Stellen Sie sich der Reihe nach auf!“
  • Pro & Kontra
    z.B.: „Stellen Sie sich Ihrer Meinung zu einem Thema entsprechend an der Linie auf!“
  • Wissensstand-Abfrage
    „Wie groß ist Ihre Expertise zum Thema xy?“
    (Ggf. konkretisieren, z.B.: „Ganz links steht, wer noch gar nicht mit dem Thema in Berührung gekommen ist – in der Mitte, wer schon einmal etwas zum Thema gelesen hat – ganz rechts, wer bereits eine oder mehrere wissenschaftliche Arbeiten zum Thema verfasst hat“.)

Ablauf:

Reihen bilden kann am besten in einem großzügigen Raum oder auf einer Wiese gespielt werden. Die Teilnehmenden erhalten die Aufgabe, sich nach einem bestimmten Kriterium zu ordnen. Beispiele dafür wären, sich ohne miteinander zu sprechen alphabetisch nach Vornamen oder mit verbundenen Augen nach Körpergröße neu in einer Reihe aufzustellen.

Weiterführende Informationen zum Reihe bilden finden Sie…

  • Senninger, Tom: Abenteuer leiten, in Abenteuern lernen: Methodenset zur Planung und Leitung kooperativer Lerngemeinschaften für Training und Teamentwicklung in Schule, Jugendarbeit und Betrieb. Münster, 2004. (S. 161)
  • Waldherr, Franz /Walter, Claudia: didaktisch und praktisch – Ideen und Methoden für die Hochschullehre. Stuttgart, 2014. („Aufstellen“, S. 18)

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