Methode: Thesenspiel

Für angeregte Diskussionen, motiviert zum Mitdenken

Kurzbeschreibung

Die Studierenden sammeln Pro- und Kontra-Argumente zu provokant formulierten Thesen. Anschließend testen sie die Schlagkraft ihrer Argumente an den Kommiliton_innen.

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Ablauf

  • Die Kursteilnehmer_innen werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen diskutieren je eine These zur aktuellen Kursthematik. Ihre Aufgabe ist es nun, eine Gegenthese zu formulieren und sowohl Argumente für die These als auch für die Antithese zu sammeln und zu diskutieren.
    Von Vorteil ist es, möglichst kontroverse Thesen zu formulieren: Je deutlicher die Meinungen der Teilnehmer_innen auseinandergehen, desto eher kommt die Methode und damit auch eine spätere Diskussion in Gang.
  • Im nächsten Schritt zieht der Kursleiter/die Kursleiterin eine Linie aus Kreppband durch den Raum. An den Enden der Linie befinden sich These und Antithese der ersten „Experten“-Gruppe.
    Ziel ist es nun, die andere Gruppe mit den gesammelten Argumenten (s.o.) zu überzeugen. Die „Nicht-Experten“ aus der anderen Gruppe sind zunächst aufgefordert, sich auf einem Punkt der Krepp-Linie zu positionieren, an dem sie sich in Bezug auf These und Gegenthese zunächst selbst verorten würden. Während die Experten nun abwechselnd die gesammelten Argumente vortragen, können die Studierenden an der Linie ihre Positionen nach Belieben verändern – falls die Argumente stark genug sind, um sie von ihrer Ausgangsposition abzubringen.
  • In Runde zwei knöpfen sich die Kursteilnehmer_innen die zweite These vor, Expert_innen und Nicht-Expert_innen machen einen Rollentausch.
  • Nach Abschluss einer Thesenspiel-Runde bietet sich je eine kurze Plenumsdiskussion an.

Weiterführende Links

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