Methoden von A bis Z

Neuer Reader »Ideen für die Hochschullehre«

Text: Ramona Dabringer
(Studentin/Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen)

Der Methodenreader »Ideen für die Hochschullehre« verspricht Inspirationen für alle, die gute Lehrpraxis bieten und vermitteln wollen. Er soll zum Nachahmen einladen, Denkanstöße geben und Ideen weitertragen, um Lehrveranstaltungen noch effizienter und attraktiver zu gestalten. „Mit unseren ‚Methoden‘ meinen wir kleine kompakte Anregungen, wie Lehrsituationen in sehr unterschiedlichen Kontexten, mit verschiedenen Zielen auf differentem Niveau gestaltet werden können.“, erklärt Sarah Hoffmann, die das Werk gemeinsam mit Björn Kiehne und Martina Mörth herausgegeben hat.

Passgenaue Beschreibungen und flexible Methoden-Varianten

Der besseren Übersichtlichkeit halber ist Reader alphabetisch sortiert. Insgesamt befinden sich über 40 unterschiedliche Methoden in dem Werk, aus denen Hochschullehrende für den Eigengebrauch auswählen können. Am Anfang des Werks findet sich zudem ein Zeitplan zu allen gelisteten Methoden, der die Auswahl erleichtert.

 

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Jede Methodenbeschreibung ist gleich aufgebaut: Es wird der Zeitbedarf für Vorbereitung und Durchführung genannt sowie das Format, für das sich die Methode am besten eignet. An eine kurze Vorstellung schließt sich Erläuterung zur Durchführung der jeweiligen Methode an. Kommentare der Autoren geben anschließend Aufschluss darüber, ob sich eine Methode für gewisse Formate besonders eignet oder wie es möglich ist, eine Methode nach Bedarf anzupassen oder abzuwandeln.

Keine fachspezifischen Impulse – aber konkrete Praxistipps für Lehrende

Die Autor_innen haben bewusst darauf verzichtet, die Darstellungen an verschiedenen Fachrichtungen zu orientieren. Aus meiner Sicht wäre eine grobe Zuordnung – beispielsweise zu Fakultäten – jedoch durchaus hilfreich für die Anwender_innen gewesen. Immerhin finden sich bei den jeweiligen Methoden selbst Praxisbeispiele aus verschiedenen Fachrichtungen.

Bei der Methode „Aktives Strukturieren“ beispielsweise, bei der es darum geht, einen Fundus an Begriffen sinnvoll zu ordnen, ist sowohl ein Praxisbeispiel aus der Literaturwissenschaft als auch ein Beispiel aus dem Medizinstudium beschrieben.

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Zusätzlich zu einem Index aller enthaltenen Methoden enthält der Reader die Erläuterung ausgewählter Lehrkonzepte. Die Konzepte sind laut Mit-Herausgeberin Sarah Hoffmann im Gegensatz zu den vorgeschlagenen Methoden „ausgefeilt, zum Teil theoretisch fundiert und zuweilen auch empirisch untersucht“.

 

Folgende Lehrkonzepte werden im Reader vorgestellt:

  • Lernen durch Lehren
  • Peer Instruction
  • Forschendes Lehren und Lernen
  • Inverted/Flipped Classroom
  • Problemorientiertes Lernen

 

 

Wer mehr erfahren oder sich selbst durch den Reader inspirieren lassen will, kann ihn online lesen oder bestellen:

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