MUDDI MARKT

Kieler Woche als Lernort

Die Kieler Woche ist ein besonderer informeller Lernort, wo Menschen verschiedener Nationen und sozialer Schichten zusammen kommen. Auch in diesem Jahr präsentiert der MUDDI-Markt wieder ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm auf dem weltgrößten Segelfest, das von Kieler Studierenden ehrenamtlich und in Seminaren mitgestaltet worden ist. Hier finden Sie eine kleine Programm-Auswahl – und spannende Rückblicke auf MUDDI-Markt-Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr.

Laut Projekthomepage engagiert sich der MUDDI Markt für die Reflexion der Konsumkultur auf Volksfesten sowie eine weniger kommerzielle Kieler Woche – und lädt konsequent zum Mitmachen ein: „Bei uns dreht sich alles um Programm mit Inhalt, Transparenz und Teilhabe“, schreiben die Initiator_innen des gemeinnützigen Vereins, „ohne Dich bleibt unsere Bühne leer“.

Auch in diesem Jahr bringen wieder viele Studierende und Projekte der CAU Leben auf die MUDDI-Markt-Bühne an der Holstenbrücke 1. Hier eine …

… Auswahl spannender aktueller Mitmach-Angebote:

  • PerLe-Workshops zur Ideenfindung im zukunftsmacher.sh-Wettbewerb: Montag, 22. Juni Re-&Up-Cycling und Dienstag 23. Juni Nachhaltiger Konsum
  • opencampus Workshop mit Schüler_innen zum Thema Social Entrepreneurship: Donnerstag, 25. Juni
  • Im Rahmen eines CAU-Seminars wird der Markt der Möglichkeiten von Studierenden organisiert: Sonntag, 21. Juni
  • Die weitblick-Gruppe an der CAU lädt ein zum Workshop „Mit Weitblick Geldbörsen basteln“: Samstag, 27. Juni

Das vollständige Programm gibt es hier.

 

Rückblicke MUDDI-Markt 2014

Auf der Kieler Woche treffen Menschen verschiedener Nationen und sozialer Schichten zusammen – ein spanndes Setting für einen außeruniversitären Lernort und eine gute Gelegenheit, um gesamtgesellschaftliche Impulse zu geben. Bereits im vergangenen Jahr hat das Zentrum für Lehr- und Lerninnovation im Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) sich deshalb dazu entschieden, das MUDDI-Markt-Programm auf dem größten Sommerfest im Norden Europas mitzugestalten.

Wie sehen Lernräume der Zukunft in Kiel aus?

Die Utopienwerkstatt „Lernräume der Zukunft in Kiel“ wurde von PerLe als dreistündige Veranstaltung speziell für die Kieler Woche 2014 konzipiert. Die Herausforderung bestand darin, ein Angebot zu schaffen, das so offen ist, dass Passant_innen jederzeit ein- und aussteigen können, ohne dass zu große Unruhe für die Personen entsteht, die tiefer in die Thematik einsteigen möchten. So fiel die Entscheidung für eine interaktive Mitmach-Ausstellung, die durch die Arbeit an einzelnen Stationen mitgestaltet werden konnte, aber ebenso einfach besichtigend durchlaufen werden konnte.

An insgesamt sechs Ausstellungsstationen fanden Auseinandersetzungen und Reflexionen erfolgreichen Lernens und persönlicher Lernträume statt.

Als Einstieg wurde ein Speeddating angeboten, in dem unter Unbekannten ein reger Austausch darüber stattfand, was Lernen eigentlich ist und wann Lernen Spaß macht. In diesem Einstieg wurde der Austausch durch die Stationsleitung direkt angeregt, während alle weiteren Stationen selbsterklärend sowohl individuell als auch im Austausch durchlaufen werden konnten.

Die Aufgabenstellungen der Ausstellungsstationen reichten von der Reflexion über unerwartete Lernorte über gute Voraussetzungen für Lernen bis zu schriftlichen Diskussionen und Modellbauten zu Lernutopien. Durch die jeweiligen Bearbeitungen wuchs die Ausstellung stetig. Stündlich wurde ein gemeinsamer Ausstellungsrundgang angeboten, in dem vor allem die Modellbauten näher erläutert wurden.

Insgesamt wurde die Veranstaltung von rund 40 Personen besucht: die Schülerin traf auf den Rentner und der junge Berufseinsteiger diskutierte mit Studierenden aus Lüneburg und Kiel. Während einige sich vor allem von außerhalb die Stationen beschreiben ließen und dadurch in zum Teil sehr intensive Gespräche über Lernen einstiegen, kamen andere Personen sehr direkt in die Utopienwerkstatt, arbeiteten zu allen Stationen und setzen sich intensiv mit den bereits vorhandenen Ausstellungsstücken auseinander.

Als besonderer Lernort stand das Workshop-Zelt des MUDDI Marktes zur Verfügung. Wie schon 2013 bot der von Kieler Studierenden geführte Verein während der Kieler Woche einen offenen und partizipativen Lernraum.

Die Stationen der Utopienwerkstatt im Einzelnen:

Gute Beispiele: Mit Postkarten assoziieren

Fragestellung: Hier wird gut gelernt weil/wenn…

 

Lern(t)räume: Modelle bauen/zeichnen/malen

Fragestellung: Wo und wie findet Lernen in der Zukunft statt?

 

Erfolgreiches Lernen: sammeln von Orten

Fragestellung: Wo wurde etwas Bedeutsames gelernt?

So sieht Lernen aus: einen Gegenstand einsammeln

Fragestellung: Wie sieht Lernen aus?

Offener Raum für Ideen: gemütliche Sitzecke zum Ideen spinnen

Fragestellungen: Welche Anregungen zu Lernen/Lernräumen der Zukunft können Sie Weitergeben? Was konkret macht Lernräume der Zukunft aus? Was ist Ihnen beim Lernen wichtig? Welche Anregungen haben Sie aus der Ausstellung bisher erhalten?

Die Kuh des Lernens – Vorlage mit einer Kuh

Teil eines Forschungsprojekts von Frau Prof. Allert an der CAU Kiel gemäß dem Konzept der cultural probes.

Fragestellung: Input – Output? Welche Prozesse finden statt? Was geben Sie rein und was bekommen Sie raus?

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