Projektvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse

Studierende präsentieren Gemeinschaftswerk »Spiel, Satz und Sieg«

Binnen eines Jahres haben 18 Kieler Studierende zusammen mit zwei Dozenten ein eigenes Sachbuch herausgebracht. Auf der Frankfurter Buchmesse durften sie das knapp 300 Seiten starke Gemeinschaftswerk »Spiel, Satz und Sieg. Zehn Jahre Deutscher Buchpreis« jetzt der Öffentlichkeit präsentieren. Ein Bericht der Projektinitiatoren Ingo Irsigler und Gerrit Lembke.

Das Projekt Spiel, Satz und Sieg ist nun, nach einem Jahr der Organisation und des Schreibens zu einem erfolgreichen Ende gekommen! Dank der Unterstützung von PerLe (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen), des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Instituts für Neuere deutsche Literatur haben Ingo Irsigler und Gerrit Lembke zusammen mit 18 Studierenden der CAU ein Buch über die zehnjährige Geschichte des Deutschen Buchpreises verfasst (Berlin University Press, Oktober 2014).

Durch ihre Kontakte zum Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatten sie die Gelegenheit, gemeinsam mit den Studierenden der diesjährigen Preisverleihung im Frankfurter Römer beizuwohnen. Zu diesem Anlass hat der Börsenverein die Publikation der Studierenden an alle geladenen Gäste als Geschenk des Abends verteilt.

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Die AutorInnen auf der Preisverleihung

Darüber hinaus haben die Studierenden das Projekt am 9. Oktober im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Paschen-Literatursalon auf der Frankfurter Buchmesse an prominentem Ort vorstellen dürfen. In einem 45-minütigen Gespräch mit Philippe Genêt (Börsenverein) und Claudia Paul (Börsenverein) konnten Lara Schwanitz, Simon Hansen und Gerrit Lembke erklären, wie dieses Buch genau entstanden ist und welche zentralen Thesen darin enthalten sind. Das Gespräch war außerordentlich gut besucht und hat den Anlass für eine ganze Reihe interessanter Gespräche mit JurorInnen und MedienvertreterInnen gegeben.

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Das Buch enthält elf Aufsätze, die von den Studierenden überwiegend in Ko-Autorschaft verfasst wurden. Es handelt sich um eine sehr heterogene Gruppe von Studierenden im B.A.- und M.A.-Studium bzw. einen jungen Promotionsstudenten. Die Aufsätze befassen sich mit sehr unterschiedlichen Themen wie dem Ritualdesign der Preisverleihung (Swaantje Otto), der Kritik am Deutschen Buchpreis (Corinna Haug) oder ›produktivem Vergessen‹ (Simon Hansen).

Darüber hinaus haben acht Kieler Studierende sich bereit erklärt, das Buch mit eigenen Illustrationen grafisch zu gestalten. So sind insgesamt zwölf Abbildungen von Tabea Stracke, Wendy Vanselow, Tine Pape, Jan Uhing, Vanessa Drossel, Matthias Latza, Nina Sievers und Liv Merle Kantak entstanden, die dem Buch auch eine ästhetische Qualität verleihen, sondern auch mit dem Inhalt eng verwoben sind.

Illustration der Kieler Studentin Vanessa Drossel

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Schließlich bietet das Buch drei Exklusivinterviews mit Uwe Tellkamp (Buchpreis 2008), Mirko Bonné (Nominierung 2013) und Philippe Genêt (Börsenverein), die von den Studierenden in eigener Verantwortung organisiert, geführt und aufbereitet wurden.

Die Studierenden haben neben den fachlichen Qualifikationen, die zum Verfassen eines solchen Buches notwendig sind, den gesamten Prozess einer wissenschaftlichen Publikation mitgestalten können: Von der Konzeption des Buches über die Verschriftung der Kapitel, die redaktionelle Überarbeitung bis schließlich zur Präsentation des Buches vor einem Publikum haben sie an allen Schritten partizipiert.

Und das Ergebnis kann sich nicht nur sehen, sondern auch kaufen lassen: Spiel, Satz und Sieg. 10 Jahre Deutscher Buchpreis. Hg. v. Ingo Irsigler und Gerrit Lembke. Berlin University Press; Oktober 2014; 272 Seiten, gebunden, 17 Abb.; 19,90 Euro.

Illustration des Kieler Studenten Matthias Latza

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