Twitter, Instagram & WhatsApp als Kulturraum.

Eine Forschungswerkstatt.

Ein Seminar des Forschungsprojekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“ bietet Studierenden der CAU Raum für Diskussionen über Soziale Medien und für die Erkundung neuer digitaler Ausdrucksformen.

Text: Christoph Schröder (Medienpädagogik)

Wir alle liken, sharen und kommentieren, verlinken, posten und chatten. In Sozialen Medien drücken wir auf eigene Weise unsere Persönlichkeit aus und beteiligen uns im Austausch mit anderen an einer digitalen Kultur. Das Forschungsseminar Twitter, Instagram & WhatsApp als Kulturraum widmet sich ästhetischen Ausdrucksformen in den Sozialen Medien – zum Beispiel in Form von Bildern, Videos, Sprache oder Emojis. Dabei untersuchen die Teilnehmer_innen, welche Möglichkeiten der Artikulation genutzt werden, wie persönliche Ausdrucksformen entstehen und wie Menschen mit ihnen experimentieren.

Lässt sich beispielsweise eine echte Meinungsäußerung auf Likes und Dislikes reduzieren? Und geht mit der Verbreitung Sozialer Medien eine Vielfalt neuer Ausdrucksformen einher, oder tragen Facebook, Twitter, Instagram & Co. zu einer Homogenisierung der Artikulation bei? Von diesen und vergleichbaren Fragen ausgehend lädt das Forschungsseminar dazu ein, den eigenen Gebrauch Sozialer Medien mittels Dokumentation auf einem Online-Portfolio genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Studierenden sammeln eigene Beiträge und reflektieren diese gemeinsam in den Zusammenhängen der jeweiligen technischen Voraussetzungen und (digital-)kulturellen Kontexte. Das Seminar schult dabei den kritischen Blick auf die eigene Mediennutzung und bietet Raum für den Austausch, um neue Formen des Ausdrucks kennen und die eigene Nutzung Sozialer Medien verorten zu lernen.

Das Angebot richtet sich an Interessierte aller Fakultäten und kann zusätzlich im Rahmen des Fachergänzungs-Studiums mit 3 ECTS-Punkten vergütet werden. Das Seminar ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“. Alle Teilnehmer_innen sind im Rahmen der Lehrveranstaltung dazu eingeladen, eigene Erfahrungen und Erkenntnisse in einem offenen Archiv zu teilen und dadurch zu einem tieferen Verständnis der unterschiedlichen Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen.

 

 

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