Von A wie Abgabetermin bis Z wie Zeitungslayout

Studierende schreiben für Hempels – Lernreflexion von Naomi Kießling

21 Studierende werden zu rasenden Reportern – und bestücken das Straßenmagazin HEMPELS mit eigenen Artikeln. Das Thema ihrer Ausgabe: "Besondere Menschen und ungewöhnliche Momente." Aber darauf musste sich die Studi-Redaktion erst einmal einigen... Teilnehmerin Naomi Kießling berichtet über das praxisnahe Journalismus-Projekt am Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS).

„Gut, fangen wir an! Wir haben eine Menge Arbeit vor uns. Wir müssen ein Thema für die Ausgabe finden, die Themen der einzelnen Artikel festlegen, wer von euch welchen Artikel schreibt und und und…“ So oder so ähnlich ging es Ende Oktober 2013 los, als wir uns alle das erste Mal trafen, um die Märzausgabe des Straßenmagazins HEMPELS zu erarbeiten und wir von Peter Brandhorst, dem Redaktionsleiter des Magazins, begrüßt wurden.

Naomi Kießling

Autorin und Projekt-Teilnehmerin Naomi Kießling

Wir, das sind 21 Studenten der CAU aus den verschiedensten Fachbereichen und unterschiedlichen Semestern. Das Ziel: die Märzausgabe des HEMPELS Magazins! Uns wurde die tolle Gelegenheit gegeben eine komplette Ausgabe des Straßenmagazins selbst zu erstellen – von A wie Abgabetermin bis Z wie Zeitungslayout.

Besondere Menschen und ungewöhnliche Momente

Viele von uns hatten im Vorfeld bereits Erfahrungen im Bereich des Journalismus gesammelt, indem sie für Schülerzeitungen tätig waren oder auch schon Artikel für größere Zeitungen und Magazine geschrieben haben. Ich persönlich habe mich sehr auf diese Gelegenheit gefreut, aber auch unterschätzt, wie viel Arbeit und Herausforderungen auf einen zukommen, wenn man eine komplette Ausgabe erstellen möchte.

Die erste Herausforderung bestand darin ein Thema für die Ausgabe zu finden. Unsere großen gemeinsamen Redaktionstreffen am Dienstagnachmittag wurden dann zur bunten Diskussionsrunde. Als wir uns schließlich auf das Thema „Besondere Menschen und ungewöhnliche Momente“ geeinigt hatten, ging es daran, die einzelnen Artikel aufzuteilen und kleine Arbeitsgruppen zu bilden. Außerdem wurde festgelegt wer sich auch um andere Bereiche der Ausgabe kümmern möchte, wie etwa das Layout oder auch Illustrationen.

Rein ins kalte Wasser: Learning by doing

Doch nach diesem Schritt gab es schon die nächste Herausforderung. Die meisten Interviewpartner für die Artikel wohnten in anderen Städten und dann galt es noch alle Mitglieder der Arbeitsgruppe zusammenzutrommeln um den Artikel auch zu Papier zu bringen. Die Ergebnisse wurden dann bei unseren großen Redaktionstreffen vorgestellt. Es gab Anregungen, Verbesserungsvorschläge und es wurden noch offene Fragen geklärt.

Im Seminar erfolgte also alles nach dem Prinzip „learning by doing“ . Wir wurden nach einer kleinen Einführung so zu sagen ins kalte Wasser geschmissen. Das war das gute daran, wir mussten Eigeninitiative zeigen und alles selbst planen. Dabei lernt man, ohne überhaupt zu merken, dass man lernt. Und Peter Brandhorst stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Dank seiner Einführung in die Journalismuswelt und seiner Unterstützung, sind wir zu rasenden Reportern geworden.

Stress, Stolz und eine tolles Print-Produkt

Mich persönlich hat dieses Seminar noch einmal darin bestätigt, in meinem späteren Berufsleben in die Richtung des Journalismus zu gehen. Ich glaube ich spreche für unsere gesamte Redaktionsgruppe, wenn ich sage, dass dies für uns alle eine einmalige Erfahrung war. Einmal in die Welt des Journalismus einzutauchen, mit allem was dazu gehört: Diskussionen bei den Redaktionstreffen, Stress beim Vereinbaren von Terminen mit Interviewpartnern und Mitlgiedern der Arbeitsgruppen und dem Zeitdruck, da der Abgabetermin unaufhörlich immer näherrückte.

Am Ende jedoch ist eine tolle Ausgabe entstanden, auf die wir alle sehr stolz sind.

Mehr zum Thema lesen Sie im Blog-Beitrag Wie bei Hempels an der Tastatur.

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