Was heißt hier gute Lehre?

Teil II – Kurzinterviews mit Studierenden der CAU

Alle wollen gute Lehre. Aber was genau soll das heißen? Auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat die Studentin Mirjam Michel Kommiliton_innen zum Thema befragt – und überraschend vielfältige Antworten erhalten. In der zweiten Folge unserer Serie „Was heißt hier gute Lehre?“ spricht sie mit der Jurastudentin Julia Petersen (23, 8. Semester).

Interview: Mirjam Michel (Studentin)

 

Was macht für dich gute Lehre aus?

Julia Petersen: Technische Unterstützung. Ich finde, die Breite des Medienspektrums sollte genutzt werden, um Inhalte zu visualisieren. Lehrveranstaltungen sollten studentenfreundlich gestaltet werden und es sollte möglichst nicht so viel zwischen verschiedenen Inhalten gesprungen werden.

Gut finde ich auch, wenn Inhalte online verfügbar gemacht werden, zum Beispiel als Podcast, falls du mal nicht zur Uni kommen kannst. Einige Studierende müssen neben dem Studium ja beispielsweise arbeiten.

 

Welche Lehrveranstaltung hat dir in deinem Studium besonders gefallen – und warum?

Julia Petersen: Das Probeexamen ist eine gute Sache. Da kannst du deinen Wissensstand testen und es wird gratis angeboten. Das Probeexamen ist dem echten Examen nachempfunden, mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen.

 

Was macht für dich eine gute Dozentin oder einen guten Dozenten aus?

Julia Petersen: Ein guter Dozent oder eine gute Dozentin gestaltet Lehrveranstaltungen studentenfreundlich und nutzt nicht so viel Fachsprache, dass die Lehrveranstaltung kaum noch verständlich ist, wenn du dir das entsprechende Thema noch nicht erarbeitetet hast. Es gibt Bereiche, in denen man fast gar nicht mitkommt, wenn man die Termini noch nicht kennt.

Zudem ist es schön, wenn der Dozent oder die Dozentin nicht sofort nach einer Vorlesung geht, sodass wir als Studierende die Möglichkeit haben, Fragen an ihn oder an sie zu richten, die geduldig beantwortet werden.

 

„Was heißt hier gute Lehre?“ Teil I

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