Was heißt hier gute Lehre?

Teil IV – Kurzinterviews mit Studierenden der CAU

Alle wollen gute Lehre. Aber was genau ist damit eigentlich gemeint? Auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat die Studentin Mirjam Michel Kommiliton_innen zum Thema befragt – und überraschend vielfältige Antworten erhalten. In der vierten Folge unserer Serie „Was heißt hier gute Lehre?“ spricht sie mit einem Mathematik-Studenten.

Text & Bild: Mirjam Michel (Studentin/PerLe)

Mike Sebastian Parucha, 27 Jahre, Mathematik (M.Sc.).

 

 Was macht für dich gute Lehre aus?

Mike Sebastian Parucha: Für mich ist es gute Lehre, wenn ich verstehe worum es geht. Wichtig ist auch ein angenehmes Lernklima im Unterrichtssaal, nicht nur was die Beziehung zwischen den Dozierenden und den Studierenden angeht, sondern auch die Beziehung zwischen den Studierenden. Es sollte ruhig sein, solange der Dozent spricht oder etwas erklärt wird, sodass keine störenden Geräusche den Unterrichtsverlauf stören. Auch ein bisschen Spaß und Freunde seitens des Lehrenden und der Studierenden gehört für mich dazu.

 

Welche Lehrveranstaltung hat dir in diesem Semester oder allgemein besonders gefallen und warum?

Mike Sebastian Parucha: Mir hat die Vorlesung zur ‚Geometrie von Markov-Prozessen‘ im 5. Fachsemester gut gefallen. Das lag vor allem an der Art und Weise, wie der Dozent unterrichtet hat. Er ist den Stoff schnell durchgegangen, aber nicht zu schnell. Die Vorlesung war einfach gestaltet, aber nicht zu einfach. So hat er es geschafft, uns Studierende zum Nachdenken anzuregen. Mir war er auch besonders sympathisch, weil er noch jung war.

 

Was ist für dich eine gute Dozentin oder ein guter Dozent?

Mike Sebastian Parucha: Ein guter Dozent ist für mich einer, der gut vorbereitet ist, was den Stoff angeht. Gut finde ich zudem, wenn die Dozentin oder der Dozent auf die Fragen der Studierenden eingeht. Es ist super, wenn der Dozent den Stoff in der Zeit schafft, die er sich vorgenommen hat. Dies sollte aber nicht um jeden Preis geschehen. Wichtiger ist, dass die Studierenden verstehen, worum es geht.

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