„Was ist los in Europa?“ – Wissensdurst selbst gestillt

Hochschulgruppe veranstaltet eigene Podiumsdiskussion

Die (Fach)Fragen drängen, doch keine Lehrveranstaltung liefert befriedigende Antworten? So erging es jüngst der Hochschulgruppe Pluralist Economics Kiel. „Was ist bloß los in Europa?!“ wollten deren Mitglieder angesichts der wachsenden allgemeinen EU-Skepsis und neuer Nationalismus-Bewegungen wissen – und haben kurzerhand selbst eine Diskussionsrunde mit namhaften Experten organisiert.

Text: Heiko Kolz
(HSG Pluralist Economics Kiel)

Was ist los in Europa? Ein Thema, das das Land beschäftigt. Hohe Arbeitslosigkeit in unseren Nachbarländern, der Brexit und nicht zu vergessen das Erstarken von EU-skeptischen und nationalkonservativen Parteien. Wie soll man da den Überblick behalten und die Faktenlage bewerten können?

Wir als HSG Pluralist Economics Kiel dachten uns: „Wer könnte uns besser darüber informieren als die, die sich schon jahrelang mit diesen Themen auseinandersetzen?” So beschlossen wir, uns zwei namhafte Experten einzuladen, die uns in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort stehen sollten. Für dieses Vorhaben konnten wir Prof. Dr. Matthias Lücke vom Institut für Weltwirtschaft und Prof. Dr. Heiner Flassbeck, der von 2003-2012 als Chef-Volkswirt bei der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) beschäftigt war, gewinnen.

Der Aufwand hat sich gelohnt!

Durch die Unterstützung bei Planung und Durchführung von Attac Kiel und dem DGB Region KERN erreichten wir die unterschiedlichsten Menschen, welche den Hörsaal im CAP 3 der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bis auf den letzten Platz füllten. Nach der Einführung der beiden Referenten konnten wir so die verschiedensten gesellschaftlichen Fragen und Belange ansprechen, mit den Experten diskutieren und Kontakte knüpfen, um auch in Zukunft am Ball bleiben zu können: „Was ist los in Europa?”

Wenn ich die Veranstaltung Revue passieren lassen, war ich überrascht vom Zuspruch der Teilnehmer und aller Beteiligten, eine solche Veranstaltung durchzuführen. Viele Menschen beschäftigen sich mit so vielen Problemen und Themen – und diese in einer solchen Veranstaltung zusammenzubringen, war ein tolles Gefühl. Auch wenn es eine Menge an Organisations-, Planungs- und auch Improvisationsarbeit erforderte, hat es sich mehr als ausgezahlt, sodass ich bei meinem Motto bleiben kann. Das wichtigste ist: „Einfach tun!”

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