Werkstattvertrag in einfacher Sprache

Studierende entwickeln praktische Lösungen für mehr Teilhabe

Theoretische Aspekte der „Angewandten Linguistik“ vermitteln und zugleich auch in der Praxis erfahrbar machen: PD Dr. Alexander Laschs aktuelles Lehrprojekt will beides. Unter dem Titel „Einfache Sprache* – Praktische Lösungen für die Herausforderungen des Bundesteilhabegesetzes“ setzt die Lehrveranstaltung auf studentische Projektarbeit in Kooperation mit der Stiftung Drachensee e.V.. Das Ziel: mit einer „Einfachen Sprache“ inklusive Zugänge zu Texten finden und damit selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Text: PD Dr. Alexander Lasch
Projektinitiator

In Kooperation mit der Stiftung Drachensee Kiel entsteht im Moment im Rahmen der Germanistik-Veranstaltung „Themenfelder der Angewandten Linguistik“ und gefördert durch den PerLe-Fonds für Lehrinnovation und das BMBF eine Begleitbroschur für einen Werkstattvertrag in einfacher Sprache*.

Der Clou: Neben einem Text zur Lektüre erarbeiten wir eine Hörversion für die Menschen, die mit den Erläuterungen in einfacher Sprache noch ihre Schwierigkeiten haben.

Der Gestaltung der Texte in einfacher Sprache liegen die Ergebnisse zu Grunde, die wir empirisch gemeinsam mit dem Martinsclub Bremen e.V. erarbeitet haben.

Eine erste Testversion, die im Moment be- und überarbeitet wird, kann hier eingesehen werden:

 

* „Einfache Sprache“ wird hier als Begriff verwendet, um sich  vom Politikum „Leichte Sprache“ zu lösen.

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