Wie der Schreib-Knoten platzt

Tipps & Tricks aus der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Wenn die Deadline für eine wissenschaftliche Arbeit näher rückt, kann das weiße Blatt schon einmal zum Angstgegner werden. Was tun, damit der Knoten platzt? Wo anfangen? Wie ein komplexes Thema strukturieren? Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten gab Studierenden Tipps und Hilfestellungen an die Hand. Einige haben wir hier zusammengetragen – ergänzt um eine Übersicht hilfreicher Anlaufstellen an der CAU.

Die Aussicht auf Tipps und Tricks gegen den inneren Schweinehund lockte am 5. März zahlreiche Studierende zur Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in die Bibliothek der Kieler Universität. Zwischen 16 und 24 Uhr besuchten die Studierenden dort Workshops und Vorträge zu Themen wie Zeitmanagement, Selbstmotivation, Schreibstil und korrekte Sprache oder nutzten das  breitgefächerte Einzelcoaching-Angebot. Im Folgenden haben wir einige Anregungen aus den Workshops für Sie zusammengetragen.

Materialien & Tipps

Wie finde ich ein Thema für meine Hausarbeit? Wie entwickle ich Leitfragen? Und wie konkretisiere ich meine Fragestellung? Diesen Themen widmete sich Frauke Godat vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) während der Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten. Hier der Kurzbericht zu ihrem Workshop:

 

Kati Lüdecke-Röttger (PerLe) dagegen befasste sich mit stilistischen und formalen Fragen. Etwa: Wie bringe ich einen roten Faden in meine Hausarbeit? Wie schreibe ich objektiv und prägnant? Hilfestellungen aus ihrem Vortrag sind hier zu finden:

 

Das Kieler Lit-In-Team lieferte zudem

 

Julia Müller (ebenfalls von PerLe) kennt Schreibblockaden aus eigener Erfahrung: „Die beste Medizin ist, einfach loszuschreiben“, sagt sie, „schon fünf Minuten freies Schreiben als Aufwärmübung können für den Anfang reichen.“ In ihrem Workshop Ins Schreiben kommen zeigte sie, wie’s geht:

 

 

lange nacht

„Ins Schreiben kommen“: Praktische Schreibübungen mit Julia Müller (PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen). Foto/Copyright: Raissa Nickel

Außerdem empfiehlt die Kieler Schreib-Expertin einen Besuch auf den Seiten der Goethe-Universität Frankfurt a.M. – und das youtube-Video Was sind Schreibstrategien? des zugehörigen Schreibzentrums:

 

 

 

 

 

Welche Typen wissenschaftlicher Fragestellungen gibt es denn überhaupt? Und wie lassen sie sich für eine wissenschaftliche Arbeit schärfen? Darum ging es in Frauke Godats Kurzworkshop

 

„Gut planen und stressfrei schreiben“ – unter dieses Motto hatte Sandra Barth (PerLe) ihren Zeitmanagement-Workshop gestellt. Hilfestellungen finden Sie auf diesem

 

Manchmal liegt es auch an der Anspannung, dass ein Schreibprozess nicht so recht ins Rollen kommt. Professionelle Entspannungsübungen können Abhilfe schaffen. Ebenfalls mit Sandra Barth ging’s bei der Langen Nacht

 

Schreibwerkstätten an der CAU begleiten und beraten

Doch selbst die besten Schreibtipps bringen einen – allein im stillen Kämmerlein – manchmal nicht voran. In solchen Fällen ist eines der vielfältigen Begleitungs- und Beratungsangebote an der CAU die richtige Adresse:

  • Das Dingsbums – eine Schreibwerkstatt des studentischen Lit-In-Projekts – öffnet jeden ersten Donnerstag von 10 bis 13 Uhr die Türen des IMPULS Coworking (Mensa II, ehemalige Bresterie in der Leibnizstraße). Jeder, der Fragen rund um Haus- und Abschlussarbeiten hat, ist dort herzlich willkommen. Gemeinsam wird gebrainstormt und geklönschnackt. „Warum? Weil unsere Erfahrung zeigt, dass Knoten platzen“, schreiben die Initiator_innen auf der Projekt-Homepage.
  • Auch einige Fachschaften bieten spezifische Schreibwerkstätten an – so zum Beispiel in der Geographie.
  • Speziell für Philosphie-Studierende bietet das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) regelmäßig eine Schreibwerkstatt an. Zusätzlich gibt es eine individuelle fachspezifische Schreibberatung bei Julia Müller: jmueller@uv.uni-kiel.de.

 

Zur Pressemeldung über die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten 

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