Soziale Implikationen des technologischen Fortschritts

Zur Winter School "Assistive Thinking" in der Medienpädagogik

Der Weg ist das Ziel: In der medienpädagogischen Winter School zum Thema "Assistive Thinking" standen Erkenntnisprozesse im Vordergrund. Die Studierenden entwickelten etwa einen "Remindoor" oder ein "Talk to me". Während der Designprozesse untersuchten sie, was im Rahmen technologischer Entwicklung als sozial wünschenswert gelten kann – und was nicht. Als Gerüst diente dabei das Konzept "Design als Untersuchung". Bildungsinformatikerin Sabine Reisas berichtet.

Studierende als Mitforschende

Die fünftägige Winter School im März 2014 wurde von einer Vorbereitungs- und einer Nachbereitungsphase begleitet. Im Vorfeld wurden die Studierenden in die ethnographische Forschung eingeführt. Studentinnen und Studenten übernahmen die Rolle von Mitforschenden, die ihre eigene Medienökologie sowie die Rolle von Technologien im Kontext persönlicher Alltagserfahrungen und Tätigkeiten entdecken sollten. Die von den Studierenden im Vorfeld durchgeführte Recherche aktueller gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Diskussionen ermöglichte dann in einem weiteren Schritt, die Ergebnisse in sozialen und kulturellen Kontexten (Praktiken) zu verorten.

Program_WinterSchool_March2014_v5_engl_DinA3-page-001Start der Winter School

Der gesamte Designprozess wurde zu Beginn der Veranstaltung in Kurzform erlebbar gemacht. Am Beispiel der Tätigkeit „Notizen machen“ führte der „Speed-Design“- Workshop in den Ablauf und den Gestaltungsprozess der Winter school ein. Vorträge vermittelten wissenschaftliche Perspektiven und stellten relevante Methoden vor. Weitere Workshops boten Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sowohl existierende Technologien (z.B. e-textiles) zu erproben, als auch aktuelle Einsatzszenarien und aktuelle Forschungsschwerpunkte kennen zu lernen.

Themenfindung

Der Themenfindungsprozess wurde mit Hilfe von Großgruppenmethoden (World Café & Open Space) unterstützt, die sich in diesem Kontext sehr bewährt haben. Hier konnten die Studierenden ihre ethnographischen Untersuchungen mit den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussionen verknüpfen. Aus den Ergebnissen generierten die Studierenden Arbeitshypothesen, die für sie von besonderem Interesse sowie von pädagogischer Relevanz sind.

Bildergalerie zum World Café:

2 Gedanken zu „Soziale Implikationen des technologischen Fortschritts

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