Alle Artikel von Blogmoderatorin Antonia Stahl

Virtueller Study Buddy für den Studienbeginn

Handlich und hilfreich: Mit der neuen WebApp „Moin CAU“ steht Erstsemesterstudierenden ein virtueller Study Buddy zur Seite, der sie beim Studieneinstieg unterstützt. Von den wesentlichen Ansprechpersonen und Online-Plattformen bis hin zu wichtigen Tools und Tipps fürs erfolgreiche Ankommen im Studium bündelt die Applikation die wichtigsten Informationen für einen gelungenen Start an der CAU – gerade zu Pandemiezeiten mit rein digitaler Lehre.

Umgesetzt wurde die neue WebApp von der Softwareentwickler-Agentur UXMA. Fotos: UXMA

Mit individualisierten Features wie To-Do-Listen oder Notizen, die sich in die App einbinden lassen, nebst interaktiven Karten zur besseren Orientierung auf dem Campus kann sie sogar Studierenden höherer Semester noch als nützliches Werkzeug dienen. Gefördert wurde die Entwicklung der Applikation aus Mitteln des Ministeriums für Bildung und Forschung unterv dem Förderkennzeichen 01PL17068 im Rahmen des  Projekts erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) und in Kooperation mit der zentralen Universitätsbibliothek der CAU.

Ab dem 15. April 2021 ist die neue App „Moin CAU“ unter folgendem Link abrufbar: moin.uni-kiel.de.

 

Warum haben Sie die neue App eigentlich entwickelt?

Marc Sinnewe: Natürlich stand ganz oben auf der Liste unserer Zielsetzungen, Studierenden den Einstieg ins Studium an der CAU nach Möglichkeit zu erleichtern. Dabei sollte unsere neue App zugleich möglichst handlich und intuitiv bedienbar ausfallen. Im Fokus standen Antworten auf Fragen, die Studierende unterwegs haben könnten. Was heißt es, an der Kieler Universität zu studieren? Wie organisiere ich mich im Studium? Welche Tipps gibt es für digitale Semester? Aber auch: Wie komme ich von A nach B – und wo finde ich beispielsweise barrierefreie Zugänge?

 

Catharina Jerratsch, Sie haben bereits viele Jahre in der Studieningangsphase mit Studierenden zusammengearbeitet. Trifft das die Bedarfe, die Sie dort beobachtet haben?

Catharina Jerratsch: Ja, absolut! Es ist eine unglaubliche Umgewöhnung von der Schule zum Studium. Auch wenn man in der Oberstufe schon eigenständig gearbeitet hat, wird man in der Schule dabei doch noch an die Hand genommen. Im Hochschulkontext wird man im Vergleich ins kalte tiefe Wasser geschmissen und muss plötzlich alles alleine herausfinden und organisieren.

Ich habe selbst nicht in Kiel studiert – aber auch aus Angestelltensicht finde ich sehr komplex, wofür ich mich beispielsweise in welchem Online-System wie und mit welchen Daten anmelden muss oder, speziell zurzeit, wie man online lernt. Da ist so eine App, die einem einen groben Überblick liefert, sehr hilfreich – gerade natürlich jetzt zu Coronazeiten, weil man nicht an der Uni sein und einfach jemanden aus einem höheren Semester danach fragen kann, wie die Dinge funktionieren.

 

 

Marc Sinnewe: Die Rückmeldungen, auf deren Basis wir die App gestaltet haben, kamen auch unmittelbar von Studierenden. Außerdem haben wir natürlich mit ganz vielen relevanten Einrichtungen der CAU gesprochen, deren Erfahrungswerte wir mit eingebunden haben. Hinzu kommt, dass unser Campus nicht ganz so klein und übersichtlich ist und dass die CAU sehr viel zu bieten hat. Das spiegelt auch unsere Website wider, die sehr umfangreich daherkommt. Genau deshalb ist es so hilfreich, eine leichte kleine Ergänzung für die Hosentasche dabeizuhaben, die mal eben die notwendigen Informationen auf einen Blick liefert.

 

Es birgt im Entwicklungsprozess wahrscheinlich einige Herausforderungen, all die vielen relevanten Informationen so zu bündeln, dass am Ende eine schmale, elegante Applikation entsteht…

Marc Sinnewe: Eine wesentliche Herausforderung für uns war der Faktor Zeit: Um ein Projekt in dieser Größenordnung binnen drei Monaten, die uns dafür zur Verfügung standen, auf die Straße zu bringen, mussten wir mit agilen Methoden arbeiten. Rückblickend betrachtet muss man sagen, dass die intensive Einbindung unserer drei wissenschaftlichen Hilfskräfte ganz wesentlich zum Gelingen des Projektes beigetragen hat. Die Hilfskräfte konnten die studentische Perspektive einbringen – und haben die Ersti-App zudem ganz schnell zu einem Herzensthema gemacht. Und das sieht man dem Ergebnis an: Dass es authentisch von Studierenden für Studierende ist.

Ergänzend findet noch ein Nutzer-Experience-Test statt, bei dem weitere Studierende nach erstmaliger App-Nutzung befragt werden. Deren Feedback wiederum wird anschließend final umgesetzt.

 

Catharina Jerratsch, auch Sie konnten schon erste Einblicke in die neue App erheischen – auch wenn sich die Applikation zurzeit noch in der finalen Testphase befindet. Wie ist Ihr Eindruck?

Catharina Jerratsch: Ich fand sie wirklich gut und unkompliziert in der Darstellung, ich glaube, da kann man sich intuitiv zurechtfinden. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie das letzte Feedback umgesetzt wird. Noch viel gespannter bin ich aber, wie die App ab Mitte April von den neuen Studierenden angenommen wird.

 

Wie sind da Ihre Erwartungen, Marc Sinnewe? Wie könnte der Appstart laufen und wie ließe die Applikation sich womöglich auch noch weiterentwickeln?

Marc Sinnewe: Wir wollen die App zum Start des Sommersemesters 2021 veröffentlichen, auch und gerade weil das Sommersemester ein digitales bleibt. Da ist die App jetzt gerade eine besonders wertvolle Unterstützung, um etwas mehr Identifikation und Zugehörigkeit zu ermöglichen, denke ich.

Die Features und die Inhalte werden bis dahin natürlich vollständig sind. Aber: Wer weiß, was die Zukunft bringt? Es werden ja sicherlich immer mal neue Trends oder auch Herausforderungen in der Hochschulentwicklung auf uns zukommen. Deshalb ist die App auch so konzipiert, dass sich bei Bedarf ganz einfach weitere Themen oder Kategorien einbinden lassen. Sie ist also für die Zukunft gewappnet.

Dermatologie am Küchentisch

An innovativen und zielführenden Ideen für die Lehre mangelt es der Kieler Professorin Regine Gläser auch zu Coronazeiten nicht. Bereits vor der Pandemie hatte sie gemeinsam mit ihrer Doktorandin Linda Wittbecker über ihr erstes durch den PerLe-Fonds für Lehrinnovation gefördertes Projekt dermatologische Lehrvideos an den Start gebracht, die illustrieren, was ihre Studierenden später im Beruf einmal selbst umsetzen können sollten. Während der aktuellen digitalen Semester hat die engagierte Lehrende im Rahmen einer weiteren PerLe-Förderung nicht nur neue Videos für angehende (Haut)Ärzt*innen nachproduziert, sondern auch Toolkits an Studierende versandt, mit deren Hilfe zumindest ein Teil der praktischen Lehre zuhause am Küchentisch umsetzbar ist.

Neben einer Anleitungskarte mit QR-Codes zu den verschiedenen Lehrfilmen enthielten die Toolkits alle erforderlichen Instrumente, Schaumstoff als Hautersatz und Nahtmaterial. Lediglich eine Apfelsine als Patient und Klebeband zum Fixieren musste selbst bereitgestellt werden. Die Ausschreibung zur Bewerbung für „100 Toolkits Dermatologie für kleine operative Eingriffe” erfolgte über die Fachschaft Medizin an die Studierenden aller Fachsemester. Innerhalb weniger Tage waren alle gepackten Toolkits vergriffen und auf dem Postweg unterwegs zu den Jung-Operateuren. Für zusätzliche Lernmotivation sorgte ein kleiner Fotowettbewerb, die prämierten Bilder finden sich unten.

 

„Mit dem Versand unserer OP-Toolkits an 100 Medizinstudierende haben wir offene Türen eingerannt“, sagt Professorin Regine Gläser, „die Studis konnten so zumindest von zuhause aus praxisnah arbeiten“. Die Toolkits wurden von den Doktorandinnen und Tutorinnen Linda Wittbecker und Christina Pham gepackt und versendet.

 

Mittlerweile wurde auch eine Online-Evaluation des Toolkits ausgewertet, an der 79 Toolkit-EmpfängerInnen teilnahmen! Die äußerst positiven Ergebnisse werden Gläsers Doktorandinnen im April auf der dermatologischen Fachtagung DDG vorstellen und die kreative Idee wurde bereits an anderen Universitätsstandorten übernommen.

Die neuen Filme und ein Interview über das dermatologische Lehrinnovationsprojekt sind auf dem Fachportal juderm.de abrufbar.

Fotopreis Toolkits  – die Gewinner*innen:

 

Drehbuchschreiben – Von der Idee zum Film

Wie interaktiv und mitreißend eine Online-Workshopreihe sein kann, zeigte im Sommersemester 2020 die Veranstaltung „Drehbuchschreiben – Von der Idee zum Film“. Geleitet und organisiert wurde die Reihe von Studierenden und von einem praktizierenden Drehbuchautor. Sie bot Einblicke in den Prozess der Ideenentwicklung, des Schreibens und der Vermarktung eines Drehbuches. Dabei konnten die Studierenden eigene Ideen entwickeln und sich konstruktives Feedback von Gästen aus der Branche einholen.

Text: Anna Lena Möller (Teilnehmerin),
Franca Wißmann (Organisatorin)

Im Sommersemester 2020 fand unter Corona-Auflagen der Workshop Drehbuchschreiben – Von der Idee zum Film zum ersten Mal statt, anders als ursprünglich angedacht in digitaler Form. Rund 15 Studierende verschiedenster Fachrichtungen nahmen die Möglichkeit wahr, ihre Kenntnisse in Bezug auf das Schreiben eines Drehbuches zu erweitern. Viele von ihnen entwickelten im Rahmen des Workshops eigene Ideen (weiter).

Initiiert wurde der Workshop von den Studentinnen Laura Engelhart, Valerija Levin und Franca Wißmann. Dabei entwarfen sie ein grobes Konzept des Workshops, mit dem sie dann einen externen Referenten anwarben und die Unterstützung des Projekts erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) gewinnen konnten. „Das Wichtigste bei der Suche nach Förderung ist es, sich nicht entmutigen zu lassen und hartnäckig zu bleiben“, sagt Laura Engelhardt rückblickend über die finanzielle Planung.

Der Workshop, ursprünglich als dreitägiger Workshop in Präsenz geplant, wurde an die neuen Bedingungen angepasst und in drei Phasen untergliedert. Dabei sah das Organisationsteam davon ab, drei Tage á Acht-Stunden-Sitzungen vor dem PC zu planen, vielmehr sollte die Konzentrationsspanne berücksichtigt werden. Es entstand eine Workshop-Reihe, die sich über zehn Wochen mit wöchentlich zweistündigen Sitzungen erstreckte. Die Kürze der Sitzungen bezweckte die volle Aufmerksamkeit aller Teilnehmenden und regte den aktiven kreativen Austausch innerhalb der Workshop-Gruppe an.

 

 

Die Reihe begleitete Drehbuchautor Marek Helsner, der die drei Phasen der Workshop-Reihe leitete und ebenfalls den Kontakt zu Gastredner Rudi Pitzel herstellte. Das Online-Format erforderte, dass die wöchentlichen Workshopimpulse via Zoom stattfanden. In der ersten Phase des Workshops ging es vor allem darum, die Grundlagen des Drehbuchschreibens zu vermitteln. Dazu zog Marek Helsner verschiedene Drehbuchbeispiele heran, zum Beispiel Der Pate, Erin Brockovick oder Homeland. Helsner nutzte die Möglichkeit, bei Zoom Filmbeispiele abzuspielen, um diese anschließend mit den Studierenden zu besprechen. Anhand der gezeigten Beispiele konnten die Studierenden Woche für Woche dramaturgische Strukturen und Charakterentwicklungen diskutieren.

In der zweiten Phase ermutigtet Helsner die Studierenden, eine Ideenskizze für einen eigenen Film zu entwerfen. Hierbei gab er den Studierenden die Aufgabe sich einen kurzen Dialog zu überlegen über ein Thema, das den eigenen Werten widerspricht. Alle Studierenden waren aufgefordert ihre Ideen zu präsentieren, sodass die anderen direktes Feedback geben konnten. Der Aufbau motivierte die Studierenden, konsequent an ihren Ideen zu arbeiten und auch bei den anderen Beiträgen aufmerksam zuzuhören. Dabei nutzten die Studierenden vielfach die Chatfunktion des Videokonferenzsystems mit zusätzlichen Kommentaren, Filmtipps oder ermutigenden Worten.

Von Schreibblockaden und Lob vom Brachenprofi

Hin und wieder kam es durch einen überlasteten Server oder eine schlechte Audioverbindung zu Schwierigkeiten im Ablauf einzelner Workshop-Tage. Die Devise dabei war stets „Ruhe bewahren und abwarten“. Meist konnten diese Probleme durch das erneute Starten der Konferenz behoben werden. Viele Studierende kamen in ihrem Ideenentwicklungsprozess einmal zu einem Punkt, an dem sie nicht weiterkamen. „Ich komme gerade nicht weiter“ oder „Ich habe gerade eine Schreibblockade und weiß nicht, wie ich sie überwinden soll“ waren Sätze, die in solchen Sitzungen fielen. Helsner ermutigte die Studierenden durch verschiedene Tipps, nicht aufzugeben und auch die anderen Studierenden standen mit Unterstützung und kreativen Einwürfen zur Seite.

Das Vorstellen und Vermarkten einer Idee war Thema der letzten Phase des Workshops. Marek Helsner gewährte dabei Einblick in seine eigenen Arbeiten und ermutigte die Studierenden, einen Pitch vorzubereiten. Dabei erklärte er die wesentlichen Elemente und Rahmenbedingungen eines gelungenen Pitches und ermöglichte allen Studierenden, das Pitchen zu trainieren. Die anderen Teilnehmenden leisteten dabei kritisches Feedback. In letzter Instanz konnten die Studierenden ihre Pitches dem Filmproduzenten Rudi Pitzel präsentieren. „Er sei von der Qualität der Arbeiten überrascht worden“, ließ er später über Marek ausrichten und „man solle an den Stoffen unbedingt dranbleiben“.

Ein solches Lob von einem Branchenprofi war für die Studierenden ein wunderbares Ergebnisbild des Workshops. Gleichzeitig ist die Arbeit an den Drehbuchstoffen noch nicht vorbei, tatsächlich liegt die eigentliche Arbeit sogar noch vor den Studierenden, denn aus den entstandenen Exposés und Pitches müssen sie nun ein Drehbuch mit griffigen Dialogen entwickeln. Womöglich wird eines dieser Drehbücher eines Tages verfilmt, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal.

(Digitale) Praxis für Lehramtsstudierende

Das pandemiebedingte Distanzlernen stellt Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler vor große Herausforderungen. Darauf hat die Leibniz Universität Hannover (LUH) bereits 2020 mit dem Projekt #LernenVernetzt reagiert, in dessen Rahmen Lehramtsstudierende Lehrerinnen und Lehrer bei der (Online-)Lehre und der digitalen Lernbegleitung von Schülerinnen und Schülern unterstützen. Jetzt ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) als Kooperationspartnerin mit eingestiegen und bietet das Projekt ab sofort auch in Schleswig-Holstein an.

Quelle: idw Pressemeldung

Die LUH und die CAU haben am 23. Februar 2021 eine Kooperationsvereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der Leibniz School of Education (LSE) in Hannover und dem Zentrum für Lehrerbildung Kiel (ZfL) im Projekt #LernenVernetzt beschlossen. Bis Mitte Februar 2021 wurden an der LUH bereits insgesamt 83 Lehrkräfte aus 43 Schulen in Niedersachsen mit 143 Studierenden zusammengebracht. Diese engagieren sich sowohl an integrierten beziehungsweise kooperativen Gesamtschulen als auch an Gymnasien, Berufs-, Grund- und Förderschulen. Aktuell können sich Lehrerinnen und Lehrer auf dieser Website für die dritte Runde anmelden, um Unterstützung von Studierenden zu erhalten.

Ziel von #LernenVernetzt ist es, Schülerinnen und Schüler individuell in ihren Lernprozessen zu begleiten und durch den Einsatz digitaler Unterstützungsmaßnahmen das Entwickeln von Basiskompetenzen zu sichern sowie drohenden Bildungsungleichheiten kompensatorisch entgegenzuwirken. Die Lehrkräfte werden bei der Umsetzung der mit dem „Lernen zu Hause“ verbundenen Anforderungen und bei der Digitalisierung ihrer Lehr-Lern-Arrangements unterstützt. Den Lehramtsstudierenden auf der anderen Seite wird durch die professionelle Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, in der schulischen Praxis Kernkompetenzen für das Unterrichten in der digitalen Welt zu erlangen.

#LernenVernetzt in Kiel

Fit für die wissenschaftliche Hausarbeit

In diesem Jahr findet die Lange Nacht der Hausarbeiten der Unibibliothek Kiel am 2. März statt – erstmals als rein digitale Veranstaltung. Ziel ist es, Studierende zum Thema „wissenschaftliche Hausarbeit“ fit zu machen. Alle Interessierten sind zur kostenfreien Teilnahme eingeladen.

 

In zahlreichen Workshops und Vorträgen werden praktische Tipps und Tricks zu allgemeinen Arbeitstechniken, Themenfindung, Stress- und Selbstmanagement, Schreibblockaden, Prüfungsangst oder Schaffenskrisen und deren Bewältigung vermittelt.

Der Einsatz von Arduinos in der Hochschullehre

An der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wird mit der quelloffenen Plattform Arduino ein innovatives Studieneingangsprojekt in der Elektrotechnik gestaltet. Der einfache Zugang und die vielfältigen Möglichkeiten machen Arduino jedoch auch für den kreativen Einsatz in der Lehre anderer Fachbereichen interessant. Wie das funktionieren kann, erfahren Sie in diesem Video.

Arduino ist eine quelloffene Plattform für interaktive Elektronikprojekte. Ein Mikrocontroller verknüpft verschiedenste Eingabesignale programmgesteuert mit diversen Ausgabesignalen. An der Technischen Fakultät der CAU wird auf dieser Grundlage ein Studieneingangsprojekt für die Elektrotechnik durchgeführt. Der einfache Zugang und die vielfältigen Möglichkeiten machen die Plattform jedoch ebenso für den kreativen Einsatz in der Lehre in anderen Fachbereichen interessant. Ob künstlerische Installation oder Audioguide, in Einzelprojekten oder Projektgruppen, auch fächerübergreifend – viele Einsatzbereiche sind denkbar und fördern nebenbei auch grundlegende digitale Kompetenzen der Studierenden.

Zukunft verstehen und gestalten im Marketing

Dass sich das Jahr 2020 so entwickeln würde, hätte wohl niemand vorhersehen können, auch kein Zukunftsforscher. Die Zukunft ist jedoch nicht immer eine Black-Box. Man kann versuchen sie zu prognostizieren, zu verstehen, vorherzusehen und zu gestalten. Das Lehrprojekt „Zukunft verstehen und gestalten im Marketing“ verfolgt das Ziel, zukünftig relevante Themen innerhalb des Lehr- und Forschungsbereiches Marketing zu identifizieren.

Text: Sara Blumberger, Nils Christian Hoffmann

 

Gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden des innovativen Lehrprojekts sollen zukünftige Herausforderungen erkannt und im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung verstanden werden. Der Lehrstuhl für Marketing hat innerhalb dieses Projektes im Wintersemester 19/20 ein Forschungsseminar angeboten, das sich mit dem Thema Konsum beschäftigte und in diesem Sinne unser zukünftiges Konsumverhalten kritisch unter die Lupe genommen hat.

Die Zukunft und die natürlichen Grenzen des Konsums

Klimawandel, CO2-Emissionen, Wasserknappheit, Regenwaldrodung, Bodendegradation, Brände in der Arktis, ansteigende Meeresspiegel, bedrohte Tierarten und vieles mehr…

Im Zuge der aufgeheizten aktuellen Debatte über die Auswirkungen unseres Konsums auf verschiedenste Bereiche des Lebens müssen sich Konsumierende die Frage stellen, ob das eigene Konsumverhalten nicht Ursprung oder mindestens Teil des Problems ist. Können wir in Zukunft weiter konsumieren wie bisher oder geht unser aktuelles Konsumverhalten letztlich auf Kosten unserer eigenen Zukunft? Ein Blick in die Zukunft lässt erkennen, dass unser vermeintlich grenzenloser Konsum langsam aber sicher an seine natürlichen Grenzen stößt. Der fortschreitende Klimawandel und seine nicht ignorierbaren Auswirkungen auf die Umwelt, unser Umfeld und unsere Gesellschaft zwingen unser Wirtschaftssystem und seine Akteure dazu, wirtschaftliches Handeln nachhaltiger zu gestalten.

Das Forschungsseminar hat in einem „Mixed-Methods-Ansatz“ qualitative mit quantitativer Forschung verbunden und den Studierenden hochspannende und relevante Einblicke in aktuelle und zukunftsträchtige Forschungsthemen der Professur für Marketing gegeben. Im Laufe des Seminars erlernten die Studierenden im Rahmen des Journal Clubs und eines Idea Labs die Erarbeitung, Umsetzung und Ausarbeitung eigener wissenschaftlich-fundierter Forschungsideen, die anhand verschiedener qualitativer und quantitativer Methodiken und Ansätze analysiert wurden.

Wissenschaft auf den Punkt gebracht – The Journal Club

Um die Studierenden auf den aktuellen Forschungsstand zu bringen und inhaltlich ins Thema einzutauchen, erarbeiteten die Teilnehmenden zunächst den State of the Art im Rahmen des Journal Clubs. Eine Veranstaltung, bei der die Studierenden je einen wissenschaftlichen Artikel lesen, erarbeiten und für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen so aufbereiten sollten, dass die theoretischen Grundlagen, relevante Begrifflichkeiten und Definitionen sowie die Key Learnings des Artikels innerhalb eines kurzen Vortrages prägnant zusammengefasst und präsentiert werden konnten. Vorgestellt wurden Artikel, die sich mit Themen wie der Attitude-Behavior Gap zwischen ethischem und unethischem Konsumverhalten, nachhaltigen Lebensstilen oder den Auswirkungen unseres Lebensmittelkonsums auf die Umwelt befassen.

Neben der inhaltlichen Basis konnten Studierende im Zuge des Journal Clubs vor allem ihre Soft Skills im Bereich Präsentieren verbessern und lernen, viel Inhalt in kurzer Zeit so kompakt wie möglich zu vermitteln. Ein wichtiges Learning, das in der Unternehmenspraxis heute unabdingbar ist!

Ideensworkshop – The Ideas Lab

Im nächsten Schritt ging es darum, wissenschaftliche Inhalte in eigene Forschungsideen zu verwandeln. Dabei kamen verschiedene Kreativtechniken zur Ideenfindung im Rahmen des Ideas Lab zum Einsatz. Die Teilnehmenden schlüpften mit der Walt-Disney-Methode in zufällig ausgewählten Gruppen in die Rollen des/der Träumer*in, Realist*in oder des/der Kritiker*in, die entweder eine visionäre, realistische oder analytische Sichtweise auf die Problematiken des Konsums einnehmen und so verschiedene Lösungsansätze konkretisierten und kritisch diskutierten. Als Resultat brachte der Ideenworkshop die finalen Forschungsfragen der Studierenden hervor, die sich der Einstellung von Konsumierenden zu Themen wie dem Fleischkonsum, der Undurchsichtigkeit inflationärer CO2-Labels, dem Phänomen Flugscham und der Frage nach Nachhaltigkeits-Lehre in der Schule befassen. Mit diesen Themen setzten sich die Studierenden daraufhin in Gruppen eigenständig auseinander und analysierten die Fragestellungen mit Hilfe qualitativer Forschungsansätze, wie Fokusgruppeninterviews oder nethnographischer Analysen.

 

 

Der Zukunftsbericht

Die Zukunft und die natürlichen Grenzen des Konsums – so lautete nicht nur der Name des Seminars sondern auch der Titel des kürzlich veröffentlichten Zukunftsberichtes. Der Bericht fasst die Seminarergebnisse der Studierenden im Rahmen kurzer Seminararbeiten ihrer qualitativen Analysen konkret zusammen und informiert darüber hinaus über aktuelle, themenbezogene Forschungsprojekte der Professur aus Bereichen der klimafreundlichen Ernährung, indirekter Rebound-Effekte sowie Konsumentenverhalten in Zeiten der Digitalisierung und der Globalisierung. Für alle Interessierten ist der Bericht online abrufbar.

 

INTRO

Das digitale Medium bietet neue Möglichkeiten für die Lehre, insbesondere in Situationen, in denen Präsenzveranstaltungen nicht umsetzbar sind. Es gibt viele unterschiedliche Optionen, digitale Lehre zu gestalten, verbunden mit der Frage, wie der Einsatz neuer Medien die pädagogische und didaktische Arbeit verändern kann. Den Herausforderungen und vielfältigen Möglichkeiten digitaler Lehrveranstaltungen begegnen immer mehr Lehrende und erproben und erweitern dabei das konzeptuelle Innovationspotenzial. Gerade im Kontext der Vielschichtigkeit des universitären Arbeitens ist es hilfreich, sich in diesem Prozess auszutauschen, professionelle Tipps und Praxisbeispiele mit einzubeziehen, um auf bereits vorhandene Erfahrungen zurückgreifen zu können.

Diese Handreichung enthält praktische Beispiele, wie digitale Lehre in unterschiedlichen Situationen konkret umgesetzt werden kann. Es werden Methoden und Tipps vorgestellt, wie beispielsweise Studierende zu mehr Zusammen- und Mitarbeit aktiviert werden können oder wie die Nutzung des digitalen Mediums für die eigenen didaktischen Vorstellungen umgesetzt werden kann. Dabei sind folgende Kategorien maßgeblich: Kurz- und Detailbeschreibung, Format der geeigneten Veranstaltung, mögliche Dauer und Anzahl der Teilnehmenden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Rolle der Lehrperson mit ihren Verantwortlichkeiten und diesbezüglichen Grenzen. Darüber hinaus hält die Handreichung beispielsweise mit dem Abschnitt „Mediale Präsenz“ Anregungen bereit, die unabhängig von der individuellen Veranstaltungsform sind.

In allen Beiträgen geht es darum, entstehende Herausforderungen und Probleme in der digitalen Lehre zu erkennen und entsprechend nachhaltige Lösungsansätze zur konkreten Umsetzung vorzuschlagen. Zusätzlich bieten die einzelnen Beiträge weiterführende Tipps, Links und Praxisbeispiele, um sich mit dem jeweiligen Thema noch intensiver zu beschäftigen.

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Praktisches Skill-Training zu Corona-Zeiten

Praxisnahes Training für Studierende der Human- und Zahnmedizin funktioniert sogar unter Corona-Bedingungen: Die semesterübergreifende KiMed Winter School, bei der das Einüben medizinischer Fertigkeiten im Mittelpunkt stand, hat das unter Beweis gestellt.

Text: Emily Theel und Wolfram Griep,
KiMed SkillsLab der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Was ist das KiMed SkillsLab?

Das KiMed SkillsLab ist eine Trainingseinrichtung der medizinischen Fakultät, in der spezifische ärztliche Fertigkeiten und Fähigkeiten praktisch vermittelt und trainiert werden. Dabei liegt das Augenmerk auf dem praktischen Training von Untersuchungsmethoden untereinander und an medizinischen Modellen, wodurch die Möglichkeit besteht, auch invasive Techniken ohne Gefährdung von PatientInnen zu erlernen. Neben den Pflichtkursen des regulären Studiums können die Medizinstudierenden freiwillig „Peer-Group“-betreute Kurse belegen. Hier wird genügend Zeit geboten, sodass alle Teilnehmenden die wichtigen medizinischen „Skills“ am Ende auch beherrschen. Die TutorInnen werden regelmäßig durch ÄrztInnen der verschiedenen Fachbereiche geschult. Die Kurse finden nach vorheriger Anmeldung für ca. zwei Stunden unter der Woche abends statt. Die Kurse sind zwar freiwillig, doch durchgeplant und einem festen Kurskonzept folgend. Angeboten werden normalerweise die extracurricularen Blutabnahme-Kurse an Modellen, Reanimations-Kurse nach dem Basic-Life-Support(BLS)-Algorithmus, chirurgische Naht- und Knotenkurse, Kurse zur gynäkologischen Untersuchung und Geburtshilfe, sowie verschiedene Kurse zur körperlichen Untersuchung. Außerdem ist das SkillsLab in den curricularen Unterricht in den Untersuchungskursen der Fächer Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Urologie eingegliedert.

Um einen Vorgeschmack auf das Kursangebot zu geben, unser Angebot aufzulockern und neue Inspiration zu bekommen sowie die Möglichkeit zu bieten, einzelne Kursstationen noch einmal zu vertiefen, haben wir mit dem KiMed TutorInnen-Team beschlossen, eine SkillsNight zu veranstalten.

Vom SkillsLab zur SkillsNight oder doch Winter School?

  Eine SkillsNight gibt es bereits an einigen Standorten in Deutschland, jeweils mit unterschiedlichen Konzepten. Ein erstes Veranstaltungskonzept haben wir uns im Dezember 2019 überlegt. Die Umsetzung dieses Konzeptes und die Veranstaltung der SkillsNight wurde von nun an vom PerLe-Projekt der CAU Kiel unterstützt.
Wir stellten uns unter unserer SkillsNight eine Art Messe, ein entspanntes Zusammenkommen von Studierenden der Human- und Zahnmedizin aller Semester vor, in der das praktische Üben medizinischer Fertigkeiten im Mittelpunkt steht. Im Unterschied zu den sonstigen Kursen sollte das Lehrangebot für alle Studierenden der Zahn- und Humanmedizin offen sein und an ihren jeweiligen Wissensstand angepasst sein. An insgesamt drei Stationen wollten wir an dem Abend praktische Fertigkeiten von SkillsLab-Kursen anbieten und zwei weitere Trainingsstationen mit Hilfe der Sonographie-AG (Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, UKSH, Campus Kiel) zur Ultraschalluntersuchung ermöglichen. Abgerundet werden sollte der Abend durch den Aussteller-Raum, in dem verschiedene Anbieter ihre neuesten Simulatoren, Trainingsmöglichkeiten und Virtual-Reality-Innovationen vorstellen. Geplant war für die Veranstaltung der Abend des 11. 11. 2020. Soweit der Plan. Und dann kam Covid-19.

Kann man in „Corona-Zeiten“ eine Veranstaltung planen?

Natürlich war die Durchführung der SkillsNight unter den neuen Bedingungen so nicht möglich, da zu viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen würden. War also alles umsonst? Doch nachdem praktischer Unterricht, insbesondere in Untersuchungskursen, pandemie-bedingt im Sommersemester 2020 stark reduziert werden musste, haben wir Lösungen zum Abmildern der vielen Ausfälle gesucht. Gerade das praktische Training, das für den Arztberuf essentiell ist, musste im Sommersemester komplett ausfallen. Vor diesem Hintergrund wurde das ursprüngliche Konzept der SkillsNight grundlegend überarbeitet, um unter Einhaltung der sich ständig verändernden Vorgaben eine solche Veranstaltung anbieten zu können. Als erste nötige Anpassung wurde die KiMed SkillsNight nun in KiMed Winter School umbenannt, um zu verdeutlichen, dass es sich um eine Lehrveranstaltung handelt, bei der die verpassten Trainingseinheiten des letzten Semesters nachgeholt werden können und um die notwendige Ergänzung zu den Untersuchungskursen zu schaffen. Als nächstes erstellten wir ein akribisches Hygiene-Konzept, das es ermöglichen sollte, die Gefahren einer Verbreitung von Covid-19 zu minimieren. Dazu wurde die Anzahl der Teilnehmenden extrem reduziert und die Veranstaltung auf zwei Tage verteilt, sodass trotz strenger Regelungen einer großen Anzahl von Studierenden das Nachholen verpasster Trainingsmöglichkeiten angeboten werden konnte. Die Kurse wurden inhaltlich und in Bezug auf deren Ablauf neu reglementiert.

Die Umsetzung: KiMed Winter School – Training, aber mit Sicherheit

Neben grundlegenden Vorschriften wie einer Maskenpflicht in den Gebäuden, auf den Fluren und beim Training und dem Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, wurden ein intensiver Lüftungsplan entworfen und ein klassisches Einbahnstraßensystem im Gebäude festgelegt. Eine vorherige Online-Anmeldung für die jeweiligen Räume und Kurse erfolgte, die durch Teilnehmendenlisten die Nachverfolgung potentieller Infektionsketten ermöglichte. Die Studierenden durften sich für vier 30-minütige Kurzkursformate anmelden, bei denen eine durchgehende Handschuhpflicht bestand. Um die persönlichen Kontakte bei der Ultraschalluntersuchung zu verringern, wurde auch ein Ultraschall-Simulator verwendet. Jeder Kurs wurde pro Abend acht Mal nacheinander durchgeführt, also insgesamt 16 Mal. Die Kurse wurden aufgrund des Hygiene-/Raumkonzeptes teilweise auf mehrere Räume aufgeteilt und konnten den Raumgrößen entsprechend von jeweils unterschiedlich vielen Teilnehmenden besucht werden.

Angeboten wurden folgende Kurse:

1. Gyn-Untersuchung:

Es konnten der Ablauf einer Geburt am Geburtentrainer, die vaginale Untersuchung und die Untersuchung der Brust an Modellen geübt werden. Außerdem standen die Modelle aus dem Urologie-Kurs bereit, sodass die digital-rektale Untersuchung und das Legen eines Blasenkatheters geübt werden konnten.

 

2. Sono-Untersuchung:

Herz-/Abdomenschall: Bei dieser Station konnte die Ultraschalluntersuchung des Herzens und der Bauchorgane unter Anleitung trainiert werden.
Gefäßschall/-punktion: Hier konnte der Gefäßultraschall geübt und die Ultraschall gestützte Gefäßpunktion am Modell ausprobiert werden.

3. Nahtkurs: 

Hier konnten verschiedene Knoten- und Nahttechniken erlernt und vertieft werden.

 

4. Reanimation BLS/ALS: 

Hier konnte das richtige Reanimieren nach dem Basic-Life-Support(BLS)-Algorithmus oder für Fortgeschrittene nach dem Advanced-Life-Support(ALS)-Algorithmus unter Beachtung des jeweiligen Mindestabstandes geübt werden.

Fazit

Die ständig wechselnden Hygiene-Vorschriften, die kurz vor der KiMed Winter School in den zweiten Lockdown mündeten, erschwerten das Planen der Veranstaltung erheblich. Durch großen Aufwand und Ausarbeitung eines peniblen Hygienekonzepts, Anmeldeverfahrens und eines strukturierten Raumplans konnte die Winter School aber trotzdem 3 Tage vor der ersten Veranstaltung genehmigt werden und diese auch ohne Zwischenfälle sicher durchgeführt werden. Das Feedback der Teilnehmenden, welches durch Evaluationsbögen gesammelt wurde, war durchweg positiv und zeigte die Wichtigkeit, das praktische Training in der Ausbildung von Medizinstudierenden nicht zu vernachlässigen. Durch die Corona-Pandemie entsteht die Gefahr, dass Generationen verschiedener Medizinstudierender in einigen Fächern kein praktisches Training erhalten, bevor sie an PatientInnen agieren müssen. Diesem Dilemma konnten wir, wenn auch nur in einem sehr kleinen Rahmen, entgegenwirken.

Der Erfolg der KiMed Winter School zeigt die Notwendigkeit solch einer Veranstaltung. Wir hoffen, dass das KiMed SkillsLab auch in Zukunft eine Winter School anbieten und so die praktische Ausbildung von Zahn- und Humanmedizinstudierenden in Kiel unterstützen kann. Wir bedanken uns für die Unterstützung des Dekanats der Medizinischen Fakultät der CAU, das uns zu jeder Zeit wohlwollend zur Seite stand, und dem Projekt PerLe, das die Ausarbeitung, die ständige Anpassung und die Umstrukturierung möglich gemacht hat.

 

 

Lernen durch Engagement in der Schule

Lernen durch Engagement (LdE) – auch Service Learning genannt – ist auch im schulischen Kontext spannend: Schüler*innen können dabei durch gesellschaftliches Engagement ihren Horizont erweitern und sowohl sinnstiftend als auch praxisnah Neues (kennen)lernen. Wie genau das funktioniert, zeigt dieses Video am Beispiel der Wilhelm Tanck Schule in Neumünster, wo LdE auf den Stundenplänen steht.

 Schüler*innen, Lehrer*innen und Praxispartner*innen, die bereits an einem LdE-Projekt teilgenommen haben, schildern ihre Erfahrungen. Dabei richtet sich das Video vorrangig an Lehramtsstudierende aller Fächer, die sich mit der Lehr- und Lernform Service Learning vertraut machen möchten, aber natürlich auch an alle anderen Interessierten.