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Praktisches Skill-Training zu Corona-Zeiten

Praxisnahes Training für Studierende der Human- und Zahnmedizin funktioniert sogar unter Corona-Bedingungen: Die semesterübergreifende KiMed Winter School, bei der das Einüben medizinischer Fertigkeiten im Mittelpunkt stand, hat das unter Beweis gestellt.

Text: Emily Theel und Wolfram Griep,
KiMed SkillsLab der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Was ist das KiMed SkillsLab?

Das KiMed SkillsLab ist eine Trainingseinrichtung der medizinischen Fakultät, in der spezifische ärztliche Fertigkeiten und Fähigkeiten praktisch vermittelt und trainiert werden. Dabei liegt das Augenmerk auf dem praktischen Training von Untersuchungsmethoden untereinander und an medizinischen Modellen, wodurch die Möglichkeit besteht, auch invasive Techniken ohne Gefährdung von PatientInnen zu erlernen. Neben den Pflichtkursen des regulären Studiums können die Medizinstudierenden freiwillig „Peer-Group“-betreute Kurse belegen. Hier wird genügend Zeit geboten, sodass alle Teilnehmenden die wichtigen medizinischen „Skills“ am Ende auch beherrschen. Die TutorInnen werden regelmäßig durch ÄrztInnen der verschiedenen Fachbereiche geschult. Die Kurse finden nach vorheriger Anmeldung für ca. zwei Stunden unter der Woche abends statt. Die Kurse sind zwar freiwillig, doch durchgeplant und einem festen Kurskonzept folgend. Angeboten werden normalerweise die extracurricularen Blutabnahme-Kurse an Modellen, Reanimations-Kurse nach dem Basic-Life-Support(BLS)-Algorithmus, chirurgische Naht- und Knotenkurse, Kurse zur gynäkologischen Untersuchung und Geburtshilfe, sowie verschiedene Kurse zur körperlichen Untersuchung. Außerdem ist das SkillsLab in den curricularen Unterricht in den Untersuchungskursen der Fächer Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Urologie eingegliedert.

Um einen Vorgeschmack auf das Kursangebot zu geben, unser Angebot aufzulockern und neue Inspiration zu bekommen sowie die Möglichkeit zu bieten, einzelne Kursstationen noch einmal zu vertiefen, haben wir mit dem KiMed TutorInnen-Team beschlossen, eine SkillsNight zu veranstalten.

Vom SkillsLab zur SkillsNight oder doch Winter School?

  Eine SkillsNight gibt es bereits an einigen Standorten in Deutschland, jeweils mit unterschiedlichen Konzepten. Ein erstes Veranstaltungskonzept haben wir uns im Dezember 2019 überlegt. Die Umsetzung dieses Konzeptes und die Veranstaltung der SkillsNight wurde von nun an vom PerLe-Projekt der CAU Kiel unterstützt.
Wir stellten uns unter unserer SkillsNight eine Art Messe, ein entspanntes Zusammenkommen von Studierenden der Human- und Zahnmedizin aller Semester vor, in der das praktische Üben medizinischer Fertigkeiten im Mittelpunkt steht. Im Unterschied zu den sonstigen Kursen sollte das Lehrangebot für alle Studierenden der Zahn- und Humanmedizin offen sein und an ihren jeweiligen Wissensstand angepasst sein. An insgesamt drei Stationen wollten wir an dem Abend praktische Fertigkeiten von SkillsLab-Kursen anbieten und zwei weitere Trainingsstationen mit Hilfe der Sonographie-AG (Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, UKSH, Campus Kiel) zur Ultraschalluntersuchung ermöglichen. Abgerundet werden sollte der Abend durch den Aussteller-Raum, in dem verschiedene Anbieter ihre neuesten Simulatoren, Trainingsmöglichkeiten und Virtual-Reality-Innovationen vorstellen. Geplant war für die Veranstaltung der Abend des 11. 11. 2020. Soweit der Plan. Und dann kam Covid-19.

Kann man in „Corona-Zeiten“ eine Veranstaltung planen?

Natürlich war die Durchführung der SkillsNight unter den neuen Bedingungen so nicht möglich, da zu viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen würden. War also alles umsonst? Doch nachdem praktischer Unterricht, insbesondere in Untersuchungskursen, pandemie-bedingt im Sommersemester 2020 stark reduziert werden musste, haben wir Lösungen zum Abmildern der vielen Ausfälle gesucht. Gerade das praktische Training, das für den Arztberuf essentiell ist, musste im Sommersemester komplett ausfallen. Vor diesem Hintergrund wurde das ursprüngliche Konzept der SkillsNight grundlegend überarbeitet, um unter Einhaltung der sich ständig verändernden Vorgaben eine solche Veranstaltung anbieten zu können. Als erste nötige Anpassung wurde die KiMed SkillsNight nun in KiMed Winter School umbenannt, um zu verdeutlichen, dass es sich um eine Lehrveranstaltung handelt, bei der die verpassten Trainingseinheiten des letzten Semesters nachgeholt werden können und um die notwendige Ergänzung zu den Untersuchungskursen zu schaffen. Als nächstes erstellten wir ein akribisches Hygiene-Konzept, das es ermöglichen sollte, die Gefahren einer Verbreitung von Covid-19 zu minimieren. Dazu wurde die Anzahl der Teilnehmenden extrem reduziert und die Veranstaltung auf zwei Tage verteilt, sodass trotz strenger Regelungen einer großen Anzahl von Studierenden das Nachholen verpasster Trainingsmöglichkeiten angeboten werden konnte. Die Kurse wurden inhaltlich und in Bezug auf deren Ablauf neu reglementiert.

Die Umsetzung: KiMed Winter School – Training, aber mit Sicherheit

Neben grundlegenden Vorschriften wie einer Maskenpflicht in den Gebäuden, auf den Fluren und beim Training und dem Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, wurden ein intensiver Lüftungsplan entworfen und ein klassisches Einbahnstraßensystem im Gebäude festgelegt. Eine vorherige Online-Anmeldung für die jeweiligen Räume und Kurse erfolgte, die durch Teilnehmendenlisten die Nachverfolgung potentieller Infektionsketten ermöglichte. Die Studierenden durften sich für vier 30-minütige Kurzkursformate anmelden, bei denen eine durchgehende Handschuhpflicht bestand. Um die persönlichen Kontakte bei der Ultraschalluntersuchung zu verringern, wurde auch ein Ultraschall-Simulator verwendet. Jeder Kurs wurde pro Abend acht Mal nacheinander durchgeführt, also insgesamt 16 Mal. Die Kurse wurden aufgrund des Hygiene-/Raumkonzeptes teilweise auf mehrere Räume aufgeteilt und konnten den Raumgrößen entsprechend von jeweils unterschiedlich vielen Teilnehmenden besucht werden.

Angeboten wurden folgende Kurse:

1. Gyn-Untersuchung:

Es konnten der Ablauf einer Geburt am Geburtentrainer, die vaginale Untersuchung und die Untersuchung der Brust an Modellen geübt werden. Außerdem standen die Modelle aus dem Urologie-Kurs bereit, sodass die digital-rektale Untersuchung und das Legen eines Blasenkatheters geübt werden konnten.

 

2. Sono-Untersuchung:

Herz-/Abdomenschall: Bei dieser Station konnte die Ultraschalluntersuchung des Herzens und der Bauchorgane unter Anleitung trainiert werden.
Gefäßschall/-punktion: Hier konnte der Gefäßultraschall geübt und die Ultraschall gestützte Gefäßpunktion am Modell ausprobiert werden.

3. Nahtkurs: 

Hier konnten verschiedene Knoten- und Nahttechniken erlernt und vertieft werden.

 

4. Reanimation BLS/ALS: 

Hier konnte das richtige Reanimieren nach dem Basic-Life-Support(BLS)-Algorithmus oder für Fortgeschrittene nach dem Advanced-Life-Support(ALS)-Algorithmus unter Beachtung des jeweiligen Mindestabstandes geübt werden.

Fazit

Die ständig wechselnden Hygiene-Vorschriften, die kurz vor der KiMed Winter School in den zweiten Lockdown mündeten, erschwerten das Planen der Veranstaltung erheblich. Durch großen Aufwand und Ausarbeitung eines peniblen Hygienekonzepts, Anmeldeverfahrens und eines strukturierten Raumplans konnte die Winter School aber trotzdem 3 Tage vor der ersten Veranstaltung genehmigt werden und diese auch ohne Zwischenfälle sicher durchgeführt werden. Das Feedback der Teilnehmenden, welches durch Evaluationsbögen gesammelt wurde, war durchweg positiv und zeigte die Wichtigkeit, das praktische Training in der Ausbildung von Medizinstudierenden nicht zu vernachlässigen. Durch die Corona-Pandemie entsteht die Gefahr, dass Generationen verschiedener Medizinstudierender in einigen Fächern kein praktisches Training erhalten, bevor sie an PatientInnen agieren müssen. Diesem Dilemma konnten wir, wenn auch nur in einem sehr kleinen Rahmen, entgegenwirken.

Der Erfolg der KiMed Winter School zeigt die Notwendigkeit solch einer Veranstaltung. Wir hoffen, dass das KiMed SkillsLab auch in Zukunft eine Winter School anbieten und so die praktische Ausbildung von Zahn- und Humanmedizinstudierenden in Kiel unterstützen kann. Wir bedanken uns für die Unterstützung des Dekanats der Medizinischen Fakultät der CAU, das uns zu jeder Zeit wohlwollend zur Seite stand, und dem Projekt PerLe, das die Ausarbeitung, die ständige Anpassung und die Umstrukturierung möglich gemacht hat.

 

 

Lernen durch Engagement in der Schule

Lernen durch Engagement (LdE) – auch Service Learning genannt – ist auch im schulischen Kontext spannend: Schüler*innen können dabei durch gesellschaftliches Engagement ihren Horizont erweitern und sowohl sinnstiftend als auch praxisnah Neues (kennen)lernen. Wie genau das funktioniert, zeigt dieses Video am Beispiel der Wilhelm Tanck Schule in Neumünster, wo LdE auf den Stundenplänen steht.

 Schüler*innen, Lehrer*innen und Praxispartner*innen, die bereits an einem LdE-Projekt teilgenommen haben, schildern ihre Erfahrungen. Dabei richtet sich das Video vorrangig an Lehramtsstudierende aller Fächer, die sich mit der Lehr- und Lernform Service Learning vertraut machen möchten, aber natürlich auch an alle anderen Interessierten.

 

Digitale Lehre goes Web

„weblab.uni-kiel.de“ ist ein Computerlabor im Internet, erreichbar von überall in der Welt und zu jeder Uhrzeit. Ursprünglich initiiert, um überfüllten Computer-Laboren zu entkommen, wurde es unter COVID-19-Bedingungen zum Rettungsring für einige Lehrveranstaltungen.

Text: Martin Claus (Projektinitiator)

gefördert durch den PerLe-Fonds für Lehrinnovation

English version on oceanblogs.org

Die Situation in vielen Computerlaboren ist nicht optimal, weder für die Lehrenden noch für die Studierenden, aber auch nicht für die Administrator_innen. Kurz zusammengefasst: viel Hardware, um die man sich kümmern muss; diverse Softwareprodukte und viele Installationen, die gewartet werden müssen; zu kleine und ausgebuchte Räumlichkeiten. Deshalb startete das Projekt „WebLab: Webgestütztes Computerlabor“ im Oktober 2019 mit der Absicht, eine Alternative zur Durchführung von Übungen in Computerlaboren zu schaffen.

Die Idee ist simpel: Es gibt eine zentrale Plattform auf der man per Webbrowser Übungen durchführen kann. Die Studierenden benötigen lediglich ein internetfähiges Endgerät, das sie entweder selber mitbringen oder zur Verfügung gestellt bekommen und einen Internetzugang, der im Seminarraum per WLAN vorhanden ist. Die Lehrenden definierten die Softwareumgebung und die erforderlichen Daten für ihre Kurse und die Administrator_innen kümmern sich um den Betrieb des zentralen Servers und die Benutzerverwaltung. Da die Plattform von überall über das Internet erreichbar ist, können die Studierenden z.B. in der Präsenzübung begonnene Aufgaben einfach zu Hause fertig bearbeiten, sogar auf einem anderen Endgerät.

Der ursprüngliche Plan war es, insgesamt drei Lehrveranstaltung im Wintersemester 19/20 und im Sommersemester 2020 durchzuführen, um dabei Erfahrungen mit dem System zu sammeln und einen Eindruck von den nötigen Ressourcen zu bekommen. Schlussendlich sind es insgesamt 10 Veranstaltungen geworden, nicht nur wegen COVID-19, und der Betrieb läuft mit fünf weiteren Veranstaltungen bis mindestens zum Ende des Wintersemesters 20/21. Dabei wurde sowohl in Präsenzveranstaltungen mit mehr als 40 Studierenden im Hörsaal per WLAN gearbeitet als auch – unter Corona-Bedingungen – per Videokonferenz von zu Hause aus. Gerade die weltweite Erreichbarkeit war da von großem Vorteil: internationale Studierende, die zum Beginn des Sommersemester nicht nach Deutschland einreisen konnten, konnten so ungehindert an praktischen Übungen teilnehmen. Auch hat sich gezeigt, dass die technische Ausstattung der Studierenden vollkommen ausreichend ist. So wurde zu keiner Lehrveranstaltung ein Leihgerät in Anspruch genommen.

Das eingesetzte System besteht ausschließlich aus freier Software aus dem Jupyter Ökosystem, genauer JupyterHub zur Benutzerverwaltung, JupyterLab als Benutzeroberfläche und Jupyter Notebooks als zugrundeliegendes Dokumentenformat. Jedes Notebook läuft in einer eigenen Softwareumgebung, Kernel genannt. Mittlerweile gibt es für viele gängige Sprachen vorgefertigte Kernel, was einen breiten Einsatz der Plattform ermöglicht. Insbesondere Jupyter Notebooks bieten spannende didaktische Möglichkeiten, da sie nicht nur die Ein- und Ausgabe einer interaktiven Sitzung speichern, sondern auch zusätzlichen erklärenden Text, mathematische Formeln, Bilder, interaktive Abbildungen, Videos und vieles mehr enthalten können. Hier ein Beispiel, das die Verwendung von Notebooks zur Beschreibung und Implementation von numerischen Algorithmen für die Lösung partieller Differenzialgleichungen demonstriert.

 

 

Die Installation and der CAU, https://weblab.uni-kiel.de, läuft auf einem zentralen Server im Rechenzentrum, welcher genug Ressourcen bietet, damit ca. 60 Studierende gleichzeitig arbeiten können. Die Benutzerverwaltung wird momentan von den Projektinitiatoren Prof. Dr. Martin Claus und Dr. Willi Rath übernommen. Der Aufwand dafür lag so weit unter den Erwartungen, dass die ursprünglich dafür eingeworbenen HIWI-Mittel erst gar nicht für den vollen Zeitraum abgerufen werden mussten. Stattdessen konnte sich der eingestellte HIWI Ankhit Malhotra damit beschäftigen, den Ressourcenbedarf im laufenden Betrieb zu protokollieren. Dabei wurde deutlich: Der Ressourcenbedarf ist starken Schwankungen unterworfen, sowohl innerhalb eines Tages, innerhalb einer Woche als auch zwischen den Semestern und der vorlesungsfreien Zeit.

 

 

Vor allem in den Zeiten, in denen wenig auf dem System gearbeitet wird, liegen die derzeit fest gebuchten Ressourcen brach. Aber eben für solche Nutzungsszenarien wurde die Cloud-Technologie entwickelt. Basierend auf den Nutzungsstatistiken von WebLab der letzten zwei Semester zeigt sich, dass ein Betrieb bei einem kommerziellen Cloud Anbieter, wie z.B. Google Cloud, die Betriebskosten der Plattform im Vergleich zum Betrieb im CAU Rechenzentrum um ca. 60% senken würde. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es sich im Kontext von digitaler Lehre lohnen kann, neu über digitale Ressourcen und deren Beschaffung nachzudenken.

 

 

Interdisziplinäre Lehre

Aktuelle Herausforderungen für die Wissenschaft erfordern zunehmend einen interdisziplinären Ansatz. Schon während des Studiums lassen sich interdisziplinäre Problemstellungen in die Lehre integrieren. Dabei können interdisziplinäre Elemente sowohl durch Lehrpersonen aus verschiedenen Disziplinen gemeinsam gestaltet werden als auch darin bestehen, Studierende verschiedener Disziplinen zusammen lernen und forschen zu lassen.

Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit fachspezifische und -übergreifende Herangehensweisen zu reflektieren, interdisziplinäre Fragestellungen zu entwickeln und neue Forschungsmethoden zu erproben. Passgenaue Lehr- und Lernmethoden spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Wie sich interdiszipliäre Lehrveranstaltungen gewinnbringend für alle Beteiligten planen und umsetzen lassen, erfahren Sie in dieser Folge unserer Reihe „Impulse – Videos zu aktuellen Themen der Hochschullehre“.

Im Interview: Dr. Mirjam Braßler (Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Hamburg) und Dr. Jonas Hein (Geographisches Institut, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel).

 

 

Didaktische Reduktion in der Hochschullehre

Lehrende tappen häufig in die sogenannte Vollständigkeitsfalle, indem sie versuchen, den Stoff zum Thema einer Lehrveranstaltung möglichst in voller Fülle und allen Details zu vermitteln. Didaktische Reduktion kann dabei unterstützen, komplexe Sachverhalte zu erklären und die Komplexität gleichzeitig zu reduzieren. Das ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer Simplifizierung. Stattdessen trifft die Lehrperson eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Auswahl und legt den Fokus dabei auf die wesentlichen Inhalte. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise mit einer sogenannten Fachlandkarte arbeiten, die einerseits einen Überblick zum jeweiligen Thema vermittelt, in der aber andererseits punktuelle Vertiefungen, sogenannte Tiefenbohrungen, vorgenommen werden können.

Ein Experte auf dem Gebiet der didaktischen Reduktion ist Prof. Dr. Martin Lehner, den wir für diese Folge unserer Serie „Impulse – Videos zu aktuellen Themen der Hochschullehre“ interviewt haben. Praxisnahe Einblicke in angewandte didaktische Reduktion bietet ein Beispiel aus der Studieneingangsphase der Philosophie; Dozenten Jochen Hartz berichtet von seinen Erfahrungen.

 

Handreichung digitale Lehre

Von A wie Atmosphäre schaffen bis Z wie Zusammenarbeit der Studierenden fördern: Diese Handreichung des Projekts erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) bietet Lehrenden Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lehrveranstaltungen.

INTRO

Themen

  1. Mediale Präsenz  der Lehrperson
  2. Online-Lehrveranstaltungen strukturieren
  3. Eine positive Arbeitsatmosphäre in Videokonferenzen schaffen
  4. Studierende zur Zusammenarbeit anregen
  5. Lehr- und Lernprozesse in Online-Veranstaltungen sichtbar machen
  6. Beteiligung der Studierenden
  7. Rückmeldungen erhalten/Audience Response
  8. Moderation von Gesprächen
  9. Online Textarbeit: Collaborative Writing
  10. Take-Home-Klausur

Studierende zur Zusammenarbeit anregen

Die Zusammenarbeit von Studierenden fördert die Gestaltung einer gemeinsamen Lernkultur und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls.In Online-Formaten der universitären Lehre ergeben sich daraus die Chancen, rein passives Rezipieren zu vermeiden sowie Kompetenzen und Expertisen Einzelner zur Realisierung eines Gruppenergebnisses zu nutzen.

 

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Online-Lehrveranstaltungen strukturieren

Strukturierung und Durchführung von Online-Veranstaltungen bedürfen einer anderen Planung, als es von Präsenzveranstaltungen vertraut ist. Dies betrifft sowohl die Vor- und Nachbereitung als auch die Durchführung. Um die Besonderheiten von Online-Lehrveranstaltungen gewinnbringend nutzen zu können, ist es wichtig, einige Aspekte besonders im Blick zu behalten.

 

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