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Wie lässt sich Literaturrecherche vermitteln?

Das Semester neigt sich dem Ende – und in vielen Studiengängen sind schriftliche Abgaben als Prüfungsleistung vorgesehen. Gerade Studierende in den ersten Bachelorsemestern freuen sich jetzt über Tipps und unterstützende Angebote zur wissenschaftlichen Recherche.

Text: Rebecca Such (Studentin/PerLe)

Foto: Becca Tapert

 

Wer an einer Universität unterrichtet, hat langjährige Erfahrung darin, Informationen zu beschaffen, zu sortieren und zu bewerten. Doch wie lässt sich dieses Wissen an die Studierenden vermitteln?

Ein erster Schritt könnte es sein, den Wissensstand zum Thema abzufragen: Wie gehen die Studierenden bislang bei der Literaturrecherche vor? Welche Datenbanken nutzen sie? Wonach suchen sie am häufigsten? Aus den Antworten ergeben sich Anhaltspunkte, die zeigen, wo unterstützende Angebote ansetzen sollten.

Außerdem spielen die Lernziele eine wichtige Rolle. Neben einem einfachen „Wie finde ich Literatur?” können Maßnahmen beispielsweise auch darauf abzielen, dass Studierende Quellen kritisch bewerten oder den Umfang der benötigten Informationen richtig einschätzen lernen. Dabei bietet es sich an, auch darauf einzugehen, inwiefern bestimmte Recherchetechniken später für den Berufsalltag von Bedeutung sein können.

Für alle, die das Thema Literaturrecherche in einer fachlichen Lehrveranstaltung besprechen möchten, halten diese Kursmodelle aus der Praxis vielfältige Inspirationen bereit.

Literatur beschaffen 

Jetzt wissen die Studierenden, wie sie die richtige Literatur ermitteln, und es ist es an der Zeit, sich die passenden Schriften auch tatsächlich zu beschaffen. Die Universitätsbibliothek (UB) sowie die Fachbibliotheken der CAU bieten Führungen für Einzelpersonen oder Gruppen an, bei denen Studierenden die Räumlichkeiten und Systeme kennlernen. Auch online hält die UB inzwischen zahlreiche Publikationen bereit, die in verschiedenem Umfang heruntergeladen oder per Online-Fernleihe ausgeliehen werden können.  

Was viele Studierende nicht wissen: Die Möglichkeit zum Download besteht zwar nur im Universitätsnetzwerk, kann aber mittels eines VPN-Tunnels auch von Zuhause aus genutzt werden. Informationen zum Thema finden sich auf der Internetseite des Rechenzentrums.

Nützliche Linksammlung für die Lehre 

In Zeiten des Internets, kämpfen sich nur noch die wenigsten durch Bibliographien in Form von Karteikästen. Folgende ausgewählte Internetseiten können für die Online-Recherche der Studierenden wichtig sein: 

 

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere – teils auch fachspezifische – wichtige Online-Verzeichnisse. Zudem erläutern diverse Ratgeber Studierenden, wie sie die Literaturrecherche angehen können – beispielsweise folgende Werke, die alle in der Kieler UB ausleihbar sind: 

Die Zukunft im Blick

Lokale Akteure – globale Konzepte – interdisziplinäre Perspektiven: Im Wintersemester 2018/19 bietet das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) mehrere Seminare und Workshops an, die sich dem Themenfeld Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven nähern. Studierende aller Semester und Fachrichtungen sind dabei herzlich eingeladen, gemeinsam einen forschenden Blick auf gesellschaftliche Veränderungsmöglichkeiten zu werfen. Praxisnahe Lernerfahrungen und Kontakte zu Akteuren vor Ort garantiert.

 

Anmeldeoptionen & Termine der Veranstaltungen im UnivIS:

 

Themen & Inhalte der Veranstaltungen im Überblick:

Basisseminar Zukunft nachhaltig gestalten: Das Seminar vermittelt einen Einstieg in das Themenfeld Nachhaltigkeit in einem Seminarsetting von Studierenden für Studierende. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie eine nachhaltige Gesellschaft mitgestaltet werden kann. Dazu werden verschiedene Nachhaltigkeitskonzeptionen vorgestellt und diskutiert. Überlegungen für eine lebenswerte Zukunft werden ausgetauscht und bereits gelebte Lösungsansätze praxisnah diskutiert.

Urban Gardening – Alles Wachstum oder was?: Hinter dem Begriff Urban Gardening verbergen sich Ideen wie Gemeinschaftsbeete, Bildungsgärten, gemeinschaftlich genutzte Kleingärten und vieles mehr. In diesem Seminar soll ein Blick auf die Ansätze und ihre Motive geworfen werden. Mit einem forschenden Blick wird erkundet, welcher gesellschaftliche Veränderungswille dahinter steht. Hierfür gibt es einen praxisnahen Austausch mit Personen und Gruppen wie Wurzel.Bildung, die das Thema in und um Kiel aktiv prägen. Es wird Sessions mit Praxispartner/innen, eigene Erkundungsphasen, Praxis- und Präsentationsphasen geben.

Reallabor_Methoden-Seminar: Eine Workshop-Reihe zu transformativer Forschung und gesellschaftlichem Wandel: Reallabore sind eine innovative Form der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft. Im Gegensatz zum klassischen Labor, in dem unter abgeschlossenen Bedingungen geforscht wird, findet das Reallabor im offenen gesellschaftlichen bzw. urbanen Raum statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begeben sich in reale Veränderungsprozesse und unterstützen die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Die Workshops richten sich an Studierende aller Fachrichtungen und finden zusammen mit Teilnehmenden aus Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen statt. So können sich Studierende wichtige Netzwerke aufbauen und Einblicke in die Arbeitspraxis bekommen.

 

 

Sustainable Development Goals – Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis: In einer Kooperation von PerLe mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) und weiteren Akteur/innen aus dem entwicklungspolitischen Umfeld in Kiel werden aktuelle Themen der Entwicklungszusammenarbeit und Nachhaltigkeit aus praxisnahen Perspektiven kritisch beleuchtet. Unterschiedliche Weltregionen werden im Kontext der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verglichen und zentrale Fragen der Entwicklungspolitik wie z.B. Verteilungsgerechtigkeit, Postkolonialismus oder Globales Lernen aus interdisziplinären Blickwinkeln an Beispielen diskutiert.

Transforming Capitalism Lab: The Transforming Capitalism Lab is an online course along real world examples of change.
You will connect with international students, change makers, scientists, and practitioners from organizations from around the world in a learning community. The course will equip you with methods and tools for leading the shift towards a new economy in your own local context. The media platform Huffington Post and the Presencing Institute (with a home at the university MIT Boston, USA) will showcase stories that illustrate where and how small-scale change and prototyping is already happening to transform our economic system. The seminar is hosted by PerLe at Kiel University and it is open to ERASMUS and exchange students

 

 

Kontakt

Frauke Godat
Telefon: +49 431 880-5945
fgodat@uv.uni-kiel.de

Mark Müller-Geers
Telefon: +49 431 880-5954
mmueller-geers@uv.uni-kiel.de

Julia Sandmann
Telefon: +49 431 880-2985
jsandmann@uv.uni-kiel.de

Gewalt in medizinischen Berufen

Ekel, Verachtung, Trauer, Angst, Wut und Überraschung: Diese sechs Emotionen spielten beim diesjährigen Maitreffen der deutschen Anamnesegruppen eine zentrale Rolle. Studierende der Medizin und der Psychologie aus ganz Deutsschland trafen sich zwischen dem 10. und dem 13. Mai in Kiel, um sich mit dem Thema „Im Netz der Gewalt“ auseinanderzusetzen. Bereits 19 Monate davor hatte sich das neunköpfige Organisationsteam an die Planung der Veranstaltung gemacht.

Text: Eva-Lena Stange, Janina Bankstahl
(Studentinnen/PerLe)

 

Dieses Projekt wurde durch den PerLe-Fonds für Lehrinnovation gefördert.

An einem Wochenende im Mai parkten vor der Alten Mu blaue Leihfahrräder der Radstation Kiel.  Unter den blühenden Kirschbäumen in Kiels kreativem Zentrum kamen Studierende der Medizin und der Psychologie aus allen Teilen Deutschlands zum jährlichen Maitreffen der Anamnesegruppen  zusammen. In gemütlicher und vertrauensvoller Atmosphäre widmeten sie sich einem weniger angenehmen Thema: Gewalt in medizinischen Berufen.

Was sind Anamnesegruppen?

Anamnesegruppen sind Zusammenschlüsse von Studierenden der Medizin und der Psychologie, die sich mit einem Thema befassen, das im Studium eher nebensächlich ist, im späteren Berufsalltag aber einen Großteil der therapeutischen Qualität ausmacht: mit dem Umgang und dem Gespräch mit Patientinnen und Patienten. Besonders der erste Eindruck ist hierbei von großer Bedeutung – die Anamnese im Erstgespräch. Damit die Studierenden sich nach der Uni nicht ins kalte Wasser geworfen fühlen, treffen sie sich in den Anamnesegruppen und üben den Ablauf dieser Gespräche: mit realen Patienten und Patientinnen.  Jede Gruppe wird von Tutoren und Tutorinnen geleitet, die Menschen in Behandlung akquirieren und die Treffen leiten. Im Gespräch übernimmt dann ein Gruppenmitglied die Rolle der behandelnden Person während die Gruppe in der Beobachterrolle teilnimmt. Anschließend wird das Verhalten im Gespräch von der Gruppe auf unterschiedliche Art und Weise analysiert. „Wir haben einen Pool an Methoden, mit denen wir diese Treffen gestalten und reflektieren, viel Input kommt aber auch aus der Gruppe”, sagt die Kieler Tutorin und Mitorganisatorin des Maitreffens Antonia Kamp. Je nach Universität sind die Gruppen unterschiedlich organisiert, meistens treffen sie sich einmal in der Woche. Beim jährlichen Maitreffen kommen Gruppen aus verschiedenen Städten zusammen, um sich zu vernetzen. „Das Treffen ist sehr gut, um neue Leute mit den gleichen Interessen kennenzulernen und Bekannte wiederzutreffen”, sagt Teilnehmer Benjamin Weber, der in Marburg Medizin studiert.

19 Monate Vorlaufzeit für ein Wochenende

Das diesjährige Treffen fand zum ersten Mal in Kiel statt. Der gelungene Rahmen, das umsichtig zusammengestellte Programm bis hin zu den liebevoll gestalteten Programmheften sprechen für sich: Die Kieler Anamnesegruppe hat keine Kosten und Mühen gescheut, ein einmaliges Treffen auf die Beine zu stellen. Neben dem Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) konnte die Gruppe noch andere Stiftungen und Unternehmen für eine finanzielle oder materielle Unterstützung gewinnen. Mit 19-monatigem Vorlauf stürzte sich das neunköpfige Organisationsteam in die Planung. Bis zum Treffen wechselten sich dabei weniger und mehr intensive Phasen ab. Im letzten Semester vor dem Treffen pausierten sogar die wöchentlichen Anamnese-Treffen, um alle Kräfte auf das Maitreffen fokussieren zu können. Das Thema „Im Netz der Gewalt“ wurde auf dem letztjährigen Maitreffen von allen Teilnehmenden gewählt, wobei die genaue Auslegung in der Hand der Kieler Anamnesegruppe lag. So spiegelt sich im Programm  auch das Interessenspektrum des Organisationsteams wider,

Sechs Basisemotionen bilden Grundgerüst für Workshops

Während des Maitreffens durchliefen die Teilnehmenden in verschiedenen Gruppen jeweils vier Programmpunkte. Alle Teilnehmenden  nahmen unter anderem an zwei Workshops teil, die sich primär mit dem Thema Gewalt auseinandersetzten und sekundär einen Bezug zu einer der sechs Basisemotionen nach Ekman herstellten: Ekel, Verachtung, Trauer, Angst, Wut und Überraschung. Während sich die Teilnehmenden unter dem Thema „Wut“ mit Täterarbeit bei Sexualstraftätern und der Frage, ob eine therapeutische Beziehung machtfrei sein kann, beschäftigte, ging es in der Gruppe „Trauer“ zum Beispiel um „Interaktive Übungen zur Wahrnehmung und Reaktion auf Gewalt, sowie Einblicke ins Frauenhaus“. Schwerpunkte waren dabei einerseits die Gewalterfahrung der Patienten an sich, zusätzlich aber auch mögliche Gewalt in der Beziehung zwischen Patienten und Therapierenden. Dazu kamen jeweils noch ein Einführungsworkshop mit einem Überblick über das Thema Gewalt, Selbstreflexion in der Gruppe und ein Anamnesegespräch mit Patienten und Patientinnen aus Kiel, die Gewalterfahrungen gemacht haben. „Ich finde es toll, dass wir innerhalb kürzester Zeit so viele Infos zu einem Thema bekommen, das lässt sich leicht zu einem Netz verknüpfen“, so Nadine Schneider, Psychologiestudentin aus Erlangen.

Zwischen den Sitzungen boten Gruppenspiele, eine Stadtführung und gemeinsame Mahlzeiten bei schönem Wetter eine gute Möglichkeit für den Austausch unter den Teilnehmenden. Als Impulse von außen hatte die Kieler Anamnese-Gruppe zudem vier Vortragende eingeladen, die verschiedene Aspekte von Gewalt in medizinischen Berufen verdeutlichten. Die Auswahl der Dozenten erfolgte über Kontakte oder eigene Praxiserfahrungen des Organisationseams.  Über die nicht-öffentlichen Vorträgen hinaus, wie zum Beispiel die philosophischen Betrachtungen über Gewalt in Sprache und Gesellschaft, bildeten Vorträge des Psychoanalytikers Lutz Götzmann über „Das Libidinöse in der Gewalt“ und dem Sinologen und des Medizinhistorikers Paul Unschuld den Abschluss des Treffens. Unschuld thematisierte einen eher unerwarteten Gewaltaspekt in der Medizin: Die Kommerzialisierung des Gesundheitssystems, die die Behandlung unter ökonomischen Druck setze. Für idealistische Studierende eine sehr demotivierende Perspektive. Auf die Frage aus dem Plenum, was man gegen diese Form der Gewalt tun könnte, antwortete der Medizinhistoriker: „Gleichgesinnte und ein Rezept zur Lösung finden.“ So sieht es auch Antonia Kamp: „In dem Moment hatten viele die Erkenntnis: Genau das tun wir auf dem Maitreffen gerade.“

Vielleicht ist das neben viel wertvollem inhaltlichem Input eine der wichtigsten Erkenntnisse des Maitreffens: In stark verschulten Studiengängen wie der Medizin oder der Psychologie ist es nie zu früh, sich Gleichgesinnte zu suchen und sich mit wichtigen Themen über den Lehrplan hinaus zu beschäftigen und sich Herausforderungen, die Arbeit mit Menschen mit sich bringt, zu stellen. Antonia Kamp nimmt aus dem Treffen die schöne Erkenntnis mit, dass es „viele wahnsinnig interessierte Menschen gibt, die sich, anstatt über bestehenden Verhältnisse nur zu beschweren, informieren und engagieren.“

 

Die Kieler Anamnese-Gruppe wird auch auf dem diesjährigen Tag der Lehre von PerLe am 30. November ihre Arbeit vorstellen. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen vorbeizuschauen und mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Wer selbst neugierig geworden ist kann unter anamnesegruppenkiel@gmx.de Kontakt zur Kieler Anamnese-Gruppe aufnehmen. Momentan sind gerade Studierende der Medizin gefragt, die Interesse daran haben Teil der wöchentlichen Anamnese-Treffen zu werden. 

 

Weiterführende Links

Nachhaltigkeitspreis SH 2019 ausgeschrieben

Unter dem Motto „Gekonnt anders – zukunftsfähige Alternativen für die Glücksregion!“ sucht das Land Schleswig-Holstein zurzeit nach innovativen Ideen, Konzepten und Projekten, die „soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beispielgebend miteinander verbinden“.

Sowohl engagierte Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen als auch Verbände oder Unternehmen in Schleswig-Holstein können sich noch bis zum 23. November 2018 um den Nachhaltigkeitspreis bewerben.

 

Vortragsreihe „Aus Forschung und Praxis“

Die Vortragsreihe „Aus Forschung und Praxis: Akademische Lehre“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bietet Einblicke in aktuelle Themen der Hochschullehre. Zusätzlich zu spannenden Gastvorträgen halten die vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) ausgerichteten Veranstaltungen Raum für Diskussionen und für den Transfer in die eigene Lehre bereit. Den Auftakt machte Professorin Gabi Reinmann (Universität Hamburg) mit dem Thema „Forschendes Lernen prüfen"; Vortrag und Präsentation der Referentin sind online abrufbar. Am 27. September steht bereits der nächste Termin auf dem Programm: Sara Gross und Bildungsfachkräfte vom Kieler Institut für Inklusive Bildung werden sich dem Thema „Barrierearme Lehre“ widmen.

Text: Dr. Kathrin Ludwig

 

Nachbericht: Hochschuldidaktische Gedanken zu einer Theorie des Prüfens

Am 8. Mai startete die Vortragsreihe „Aus Forschung und Praxis: Akademische Lehre“ mit der Hamburger Professorin Gabi Reinmann. In ihrem Vortrag zum Thema „Forschendes Lernen prüfen“ ging die Referentin von drei Grundtypen der Prüfung aus, die sie speziell in Hinblick aufs Forschende Lernen betrachtete:

  1. Mündliche Prüfungen (Vortrag, Prüfungsgespräch)
  2. Schriftliche Prüfungen (Klausur, Hausarbeit)
  3. Praktische Prüfungen (Demonstration von Kompetenzen, Anfertigung eines Produkts)

Diese drei Prüfungsformen, deren Abgrenzung voneinander nicht immer eindeutig ist, lassen sich vielfältig variieren – zum Beispiel in der Sozialform, in der Form der verwendeten Ressourcen oder auch, was die Bedingungen ihrer Umsetzung anbelangt. Die Form der Prüfung hängt dabei vor allem von der jeweiligen Zielsetzung ab: Dient die Prüfung ausschließlich dazu, das angeeignete Wissen zu ermitteln? Oder sollen auch erworbene Erfahrungen Teil der Prüfung sein, etwa durch die Einbindung einer Reflexionsphase?

Die Universität stellt an Studierende den Anspruch, selbst forschend tätig zu werden. Beim Prüfen forschenden Lernens ist es daher sinnvoll, die Prüfungsleistung der Studierenden auf deren Forschung abzustimmen und dabei auch die persönlichen Erfahrungen einzubeziehen, die die Studierenden während des Forschungsprozesses sammeln konnten. So könnten etwa ein Vortrag oder eine Hausarbeit die Form eines Forschungsberichts annehmen. In einer Klausur könnten Studierende das gewonnene Wissen oder die erworbene Methodik an Fallbeispielen illustrieren. Als praktische Prüfungen wären Live-Experimente oder die Analyse produzierter Artefakte denkbar.

„Entfremdung“ vom Lernprozess minimieren

Dabei stellt sich die Frage, wie die erbrachte Forschungsleistung nicht nur nach, sondern bereits während des Prozesses überprüft werden kann. Prüfende sollten sich bewusst machen, dass die Leistung ihrer Prüflinge nicht zuletzt darin besteht, über die eigene Arbeit zu reflektieren, flexibel auf Entwicklungen im Prozess zu reagieren und Ergebnisse wissenschaftlich interpretieren zu können. Prüfungsformate, die dies berücksichtigen, können eine „Entfremdung“ des Prüfens vom Lernprozess minimieren oder ganz vermeiden. Wissen verankert sich nachhaltiger, wenn es sich mit Erfahrung verbinden kann, und das typische „Bulimie-Lernen“ zum Ende eines Semesters unterbleibt hoffentlich.

Die anschließende Diskussion drehte sich vor allem um die Bewertbarkeit Forschenden Lernens. Forschung beinhaltet immer auch die Möglichkeit des Scheiterns. Doch gerade ein Fehlschlag birgt die Chance, über den Grund des Scheiterns zu reflektieren, dazuzulernen und beim nächsten Anlauf erfolgreicher zu sein. Welche Bewertungskriterien gelten also bei gescheiterten Forschungsprojekten? Generell warfen die Teilnehmenden die Frage auf, was beim Forschenden Lernen prüfungs- und bewertungsfähig sein kann. Wie den Erfolg einer persönlichen Reflexion beurteilen? Ist eine Benotung sinnvoll, ist sie überhaupt möglich? Gabi Reinmann vertrat in der Diskussion die Position, bei der Ausgestaltung von Prüfungsformaten nicht nur die genuin psychologische Perspektive etwa aus der aktuellen Kompetenzforschung einzunehmen, sondern ergänzend dazu auch eine pädagogisch-didaktische Perspektive, um Antworten auf diese Fragen zu finden.

 


Im September und Oktober finden zwei weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe statt, zu denen PerLe alle Interessierten herzlich einlädt:

Barrierearme Lehre, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Inklusive Bildung, Kiel
Termin: Do. 27. September 2018, 12.15 – 13.45 Uhr
Vertieftes Verständnis und Behalten von Wissen fördern, Dr. Stephanie Müller-Otto, Hochschule der Medien Stuttgart
Termin: Mo. 8. Oktober 2018, 12.15 – 13.45 Uhr, persönlicher Austausch mit der Referentin bis 14.45 Uhr

 

Kontakt

Sabine Reisas
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe)
Tel.: 0431 / 880-5941
sreisas@uv.uni-kiel.de

Forschendes Lernen mit Kunst & Keramik

Erde – Ton – Kunst. Keramik heißt Vielfalt. Das durften Studierende der Kunstgeschichte im Sommersemester 2018 erfahren. In Seminarräumen und Ateliers entstand gemeinsam mit Kunstschaffenden eine Ausstellung.

Text: Lisei Martin
(Projektteilnehmerin)

Am 25. September um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung Moderne trifft Heute im Museum Tuch + Technik in Neumünster, die unter der Leitung von Dr. Susanne Schwertfeger und der Künstlerin  sowie Künstlerischen Leiterin des Künstlerhauses Stadttöpferei NMS Danijela Pivašević-Tenner entstand. Sie ist das Ergebnis des gleichnamigen forschungsbasierten Seminars am Kunsthistorischen Institut der CAU. Sechs hauptsächlich keramisch arbeitende Künstler*innen präsentieren hier Arbeiten.

Im Vorfeld der Ausstellung beschäftigten sich Studierende mit der Moderne in Schleswig-Holstein (ca. 1900 – 1972): Eine Zeit des Umbruchs in Industrie und Gesellschaft. Aber auch eine Zeit der neuen Ideen, Formen und Visionen, die in der Keramik ihren Eindruck hinterließ. Gemeinsam mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern fragten die Studierenden nach dem, was von der Moderne heute übriggeblieben ist. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es? Was geschieht, wenn Moderne und Heute aufeinandertreffen?

Dazu besuchten die Teilnehmenden jeweils eine Künstlerin oder einen Künstler im Atelier, führten Interviews und lernten deren Arbeiten kennen, bevor sie gemeinsam ein Werk für die Ausstellung auswählten. Neben den kuratorischen Aufgaben schrieben sie an Texten für den Katalog. In diesem stellen sie nicht nur die Objekte vor, sondern kontextualisieren diese im Bezug zum Thema des Seminars.

Die Arbeiten der Künstler*innen werden ergänzt durch keramische Gegenstände, die stellvertretend den Wandel der modernen Epoche abbilden. Die beteiligten zeitgenössischen Künstler*innen sind Thomas Judisch, Lena Kaapke, Isabell Kamp, Danijela Pivašević-Tenner, Hannes Uhlenhaut und Maria Volokhova. Die Ausstellung wird bis zum 14. Oktober im Museum Tuch + Technik zu sehen sein.

Weiterführende informationen

Im Studium fürs Leben lernen?

Schulabschluss in der Tasche, Examen gemacht – auf zu neuen Ufern. Psycholog*innen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wollen wissen, wie sich die Persönlichkeit junger Menschen durch den Beginn eines Studiums beziehungsweise durch dessen Abschluss verändert.

Text: Peter Hähner
studentischer Projektmitarbeiter an der RUB

Sowohl Beginn als auch der Abschluss eines Studiums läuten oft eine neue Lebensphase ein: Man zieht von zu Hause aus, man wird selbständiger, man sucht einen neuen Arbeitsplatz, man entscheidet selbst, wann und wie viel man lernt, man muss selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen …

Ob und wie sich die Persönlichkeit von jungen Menschen im Zuge solch neuer Lebensphasen verändert, wollen nun Psycholog*innen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfinden. Sie haben dazu eine Studie gestartet, die aus fünf Online-Befragungen besteht, für die sie aktuell Teilnehmer*innen suchen. Wer mitmacht, bekommt auf Wunsch sein Charakterprofil und kann an mehreren Gutscheinverlosungen im Gesamtwert von 7.000 Euro teilnehmen. Alle Informationen dazu gibt es online.

Lebensereignisse und Charakter

„Wir möchten erfahren, was in dieser wichtigen Lebensphase mit jungen Menschen passiert“, erklärt Studienleiterin Dr. Ina Faßbender, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Psychologische Methodenlehre von Prof. Dr. Maike Luhmann an der RUB. „Was wirkt bestärkend und was eher belastend? Gibt es bestimmte Ereignisse, die bei vielen jungen Menschen Ähnliches auslösen? Welche Rolle spielt die eigene Persönlichkeit in dieser Lebensphase? Welche Entwicklung durchläuft sie?“

Wer mitmachen kann

Mitmachen können alle, die am 30. September 2018 volljährig sind und Schule, Ausbildung oder Studium vor Kurzem beendet haben oder in Kürze beenden werden. Die Studie läuft genau ein Jahr lang. In dieser Zeit begleiten die Psycholog*innen die Teilnehmer*innen mit fünf etwa 25-minütigen Online-Befragungen, die im Abstand von je drei Monaten stattfinden.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.next-studie.de
E-Mail: next-studie@rub.de
Ansprechpartnerin: Dr. Ina Faßbender (Ruhr-Universität Bochum)

 

Impulse für Reallabore in der Lehre

In Stuttgart arbeiten Wissenschaft, Verwaltung, Unternehmen und Bürgerschaft in einem Reallabor gemeinsam an einer Mobilitätskultur, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Gesundheit, körperliche Bewegung und sozialen Austausch fördert. Wie genau das funktioniert, schildert das neue Buch „Stuttgart in Bewegung – Berichte von unterwegs“. Einige der darin präsentierten Ideen hat Frauke Godat vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) bereits zur Konzeption von Lehrveranstaltungen im Reallabor Kiel genutzt.

Text: Frauke Godat
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe)

 

Im Sommer 2018 ist das Buch „Stuttgart in Bewegung – Berichte von unterwegs“ erschienen. Herausgeber ist das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur an der Universität Stuttgart.

Das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur in Stuttgart ist eines von insgesamt  vierzehn Reallaboren des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Seit 2015 verbreitet sich in Deutschland dieses neue Forschungsformat für die Kooperation von Wissenschaft und Gesellschaft. Reallabore in der Lehre stehen zunächst nicht im Fokus der Publikation. Dennoch lassen sich einige didaktische Impulse für Reallabor-Lehrveranstaltungen finden.

Zunächst weckt die ansprechende Gestaltung und das Design des Buches Interesse, in den „Reisebericht“ einzutauchen. Das Design gibt den Leserinnen und Lesern eine hilfreiche Struktur, um sich in der Komplexität des Themas Reallabor zu orientieren und gliedert das Buch in die drei Bereiche Wissen, Handeln und Erleben.

Lernen im Blickpunkt

Der Artikel „Lernen im Reallabor. Perspektiven für die transdisziplinäre Lehre“ auf Seite 125ff. gibt Anregungen für ein mögliches Lehrdesign im Reallabor und zeigt exemplarisch kompetenzorientiere Lernziele für Studierende in drei viertägigen Workshops zu Schlüsselqualifikationen auf:

Hintergrundinformationen im Buch zu den studentischen Animationsvideos „Parklets für Stuttgart“ und „Das freie Lastenfahrrad Stuttgart“ (s.u.) geben Einblick in mögliche Seminarleistungen im Reallabor. Gleichzeitig zeigen diese Videos und weitere Realexperimente im Buch, wie diese ablaufen können – eine Frage, die wir in Kiel sehr oft von Praxispartnern und Studierenden in unseren Seminaren gestellt bekommen.

 

Anregungen, Ideen, gemeinsame Experimente

Fünf Realexperimente aus Stuttgart werden in der Dokumentation mit Abbildungen und Fotos dargestellt. Dabei sind Projektprozesse in Schaubildern dokumentiert und die gesellschaftliche Wirkung wird bewertet.

 

Lehrende und Studierende bekommen in „Stuttgart in Bewegung“ einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Forschungsformates in Deutschland. Das im Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur generierte Praxiswissen kann in eigenen Seminaren über Reallabore diskutiert werden und gibt Impulse für Realexperimente mit Studierenden im eigenen lokalen Kontext.

Der Artikel „Gemeinsam Experimentieren“ gibt Lehrenden Anregungen, um Forschungsmethoden aus dem Reallabor mit Studierenden umzusetzen. Aus dem wissenschaftlichen Text über Realexperimente können Lehrende Ideen ableiten, um das Forschungsdesign z.B. in einem Lernportfolio zu strukturieren und eigene Realexperimente von Studierenden reflektieren und bewerten zu lassen.

Nach der Lektüre des genannten Artikels haben wir im Lehrenden-Team bei PerLe diese Aufgabe für das Lernportfolio im Reallabor Seminar an der CAU Kiel im laufenden Sommersemester 2018 so formuliert:

Beispiel-Aufgabe im Lernportfolio zum: 
Forschungsdesign einer Intervention im Sinne eines Realexperiments

Skizzieren Sie Ihr Forschungsvorhaben:

- Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe, formulieren Sie Ihre Forschungsfrage und begründen Sie Ihre gesellschaftliche Relevanz.

- Skizzieren Sie den Ablauf der Intervention (schriftlich & visuell) in einem Storyboard mit Annotationen. Halten Sie auch die kritischen Momente der Intervention im Storyboard fest.

- Hypothesenbildung – beschreiben Sie:

Welche Wirkung soll die Intervention erzielen?

Was wird wirksam, unter welchen Bedingungen?

Bewerten Sie die mögliche Wirkung der Intervention anhand der Wirkmechanismen für Realexperimente im Reallabor (vgl. Kuhn, Rainer et al.: Gemeinsam Experimentieren. Gesellschaftlichen Wandel gestalten und Verstehen.)

Weiterführende Informationen

 

Aktuelle Reallabor-Veranstaltungen an der CAU (Wintersemester 2018/19):

Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement im SoSe 17

Eine Auswahl von CAU-Lehrveranstaltungen im Kontext von Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement zum Sommersemester 2017

Text: Mark Müller-Geers (PerLe- Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen) und
Marius Hübler (Master Society, Sustainability and the Environment)

Die CAU bietet eine große Bandbreite an Veranstaltungen für eine fachspezifische und fachübergreifende Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeits-Themen und Fragen gesellschaftlicher Herausforderungen. Im Folgenden ist eine Auswahl der Angebote für Studierende und Lehrende für das Sommersemester 2017 zusammengestellt.

 


Lehrveranstaltungsauswahl einzelner Einrichtungen/Projekte

OpenCampus Lehrangebot (in Kooperation mit dem ZFS)

PerLe (in Kooperation mit dem ZFS)

YooWeeDoo/Zukunftsmacher.sh

Zentrum für Schlüsselqualifikationen

aus dem Fachergänzungsbereich „Gesellschaftliche Kompetenz

 

Lehrveranstaltungsauswahl nach Fakultäten

Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät/ Agrarwissenschaften

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

       innerhalb der Mat.-Nat. Fakultät: ausgewählte Beispiele der Kiel School of Sustainability

Medizinische Fakultät

Philosophische Fakultät

Rechtswissenschaftliche Fakultät

Technische Fakultät

Theologische Fakultät

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät


Ringvorlesungen als öffentliche Angebote der CAU

Weiterbildungen und Beratung für Lehrende

Eine Auswahl an Veranstaltungsangeboten der Wissenschaftlichen Weiterbildung und vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe)


Gute Arbeit!?

Digitalisierung, 3D-Druck, Flexibilität, Wertewandel, Neue Arbeit, Cloudworking … Wer herausfinden möchte, was gute Arbeit in Zukunft ausmacht, wird mit vielen Begriffen konfrontiert und viele unterschiedliche Meinungen dazu hören. Doch berufliche Selbstbestimmung und sinnstiftende Jobs sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch den Diskurs ziehen. Im Sommersemester 2017 ermöglichen gleich zwei PerLe-Seminare Studierenden aller Fakultäten die konkrete Auseinandersetzung mit diesen Themen.

Text: Mark Müller-Geers
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe)


 (Studierende diskutieren über "Karriere mit Sinn" in einem Berufsorientierungsworkshop von PerLe im SoSe 2016)

In den Seminaren „Arbeit 4.0: Gesellschaft beruflich mitgestalten“ und „Nachhaltigkeit: Zukunft beruflich mitgestalten“ diskutieren und reflektieren die Studierenden sehr praxisnah aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt. Durch Referent_innen aus diversen Arbeitskontexten lernen die Studierenden unterschiedliche Arbeitsmodelle kennen und kommen mit verschiedenen Organisationen und Unternehmen in Kontakt.  Zudem setzen sie sich intensiv mit den eigenen Wünschen für den beruflichen Weg nach dem Hochschulabschluss auseinander.

Beide Veranstaltungen haben ähnliche Zielsetzungen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte:

In Arbeit 4.0: Gesellschaft beruflich mitgestalten (Link zum UnivIS) steht der Abgleich von Idealvorstellungen mit der Realität im Berufsleben im Fokus. Dafür kommen im Seminar Berufstätige mit ganz unterschiedlichen Einbindungen in die Arbeitswelt zu Wort. Anhand konkreter Fragen diskutieren sie mit den Studierenden darüber, wie sich Arbeitsanforderungen und Arbeitsplätze vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen (z.B. Nachhaltigkeit, demographischer Wandel oder Digitalisierung) verändern.

In Nachhaltigkeit: Zukunft beruflich mitgestalten (Link zum UnivIS) steht die individuelle Auseinandersetzung mit sinnerfüllenden Jobs im Vordergrund. Zurzeit wachsen die beruflichen Möglichkeiten für all diejenigen, die durch ihre Arbeit an der Gestaltung einer nachhaltigeren Gesellschaft mitwirken möchten. Referent_innen aus der Berufspraxis liefern Einblicke, Einstiegsimpulse und Diskussionsanlässe zum Thema. Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden, ihren individuellen Jobvorstellungen auf den Grund zu gehen; die daraus resultierenden Erfahrungen werden reflektiert und begleitet.