Betriebshygiene und Antibiotikaresistenz sichtbar machen

Hygiene wird häufig als ein trockenes, im ungünstigsten Fall maßregelndes Fach empfunden – wer wird schon gerne an den Putzplan erinnert. Zugleich sind umfassende Hygienekonzepte in landwirtschaftlichen Betrieben das Schlüsselelement, um dort den Einsatz von Antibiotika zu minimieren – ein Ziel von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Im Rahmen des Vorhabens werden Studierende dabei begleitet, auf Praxisbetrieben kritische Stellen aufzuspüren und geeignete Proben im Labor selbst mikrobiologisch zu untersuchen – berufspraxisbezogene und forschungsbasierte Lehre in einem. Dabei testen die Studierenden auch Kulturen aus Proben antibiotisch behandelter Tiere auf Antibiotikaresistenz, um die selektive Wirkung von Antibiotikaeinsatz sichtbar zu machen.

Prof. Dr. Christina Hölzel, Institut für Tierzucht und Tierhaltung

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