Zwischen Utopie, Ideologie und Pragmatismus – Sozialistisches Wohnen in Deutschland 1918-1989

Halle-Neustadt, das Bauhaus, die Stalinallee – die Assoziationen, die sozialistisches Wohnen auslöst, sind vielfältig. Dennoch: Während das „schöne“ Wohnen im 21. Jahrhundert mit den Echtholzböden sanierter Altbauten verbunden wird, ist die Ablehnung der als entindividualisiert geltenden Quartiere des Sozialismus weit verbreitet. Dieses Projektseminar möchte Ursachen und Ziele sowie Kontinuitäten und Brüche sozialistischer Architekturen erforschen und die Forschungsergebnisse durch studentisch erarbeitete Medienerzeugnisse in die Gesellschaft tragen. Die Qualität des Medienerzeugnisses, das vom Podcast bis zur Zeitungsreportage reichen kann, wird durch einen Workshop mit eine_r Expert_in des NDR zu den Grundlagen von Medienarbeit mit historischer Themensetzung gesichert.

Sebastian Balling, Historisches Seminar

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