Bessere Jobs für eine bessere Welt

Ein Workshop zur „Karriere mit Sinn“

In Kooperation mit dem Berliner Sozialunternehmen THE CHANGER veranstaltete das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen - PerLe am 14. Juli den Workshop „Bessere Jobs für eine bessere Welt“ im Impuls Coworking Space an der CAU. Ziel des Workshops war es, Austausch und Reflexion zur „Karriere mit Sinn“ anzuregen und Einblicke in die vielfältigen Jobmöglichkeiten im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln.

 

Gruppenarbeit im Workshop Bessere Jobs in einer besseren Welt_kl

von Dominique Just
(Master Studium „
Society, Sustainability and the Environment“)

 

Als externe Referentin leitete Anja Bauer von THE CHANGER den Workshop „Bessere Jobs für eine bessere Welt“. Aufbauend auf ihrem Studium „Management Sozialer Innovationen“ (BA) und vielfältigen Erfahrungen aus der Arbeit mit sozial-nachhaltigen Startups hat Anja 2015 für THE CHANGER die Broschüre „Karriere mit Sinn“ redaktionell ausgearbeitet. Die Broschüre richtet sich an alle, die gern einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten wollen und bietet Ansatzpunkte und Tipps zur Berufsorientierung.

Der Einstieg in den Workshop erfolgte über Aufstellungen der Teilnehmenden im Raum. Wir positionierten uns auf einer gedachten Linie zu Fragen nach dem Stand unserer Berufsorientierung. Einige wissen bereits, in welchem Themenfeld sie nach dem Studium tätig werden wollen. Die Wunscharbeitsbereiche waren breit gefächert – von politischer Bildungsarbeit bis hin zum Klimaschutz. Einige Teilnehmer_innen standen mit ihrer Berufsorientierung noch am Anfang. Sie hatten den Workshop vor allem gewählt, um sich Anregungen zu holen. Nach den Aufstellungen warfen wir mittels eines Videos einen Blick auf Frederic Laloux‘ Organisationstypologie, welche um die Entwicklung von zukunftsträchtigen Unternehmensformen mit gesellschaftlichem Mehrwert kreist. Eine Gruppenarbeitsphase ermöglichte im weiteren Verlauf des Workshops die Auseinandersetzung mit realen Changemaker-Beispielen sowie einen Austausch über Arbeitsformen und Projekte, die „Gutes“ in die Welt bringen wollen. Das war für mich vor allem deshalb sehr motivierend, weil deutlich wurde, wie viel gesellschaftliches Engagement allein schon im Kreis der Workshopteilnehmenden an den Tag gelegt wird.

Besonders wertvoll war aus meiner Perspektive die anschließende individuelle Annäherung an die eigene Jobwunschliste. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, in welchen Themenfeldern und Aufgabenbereichen wir arbeiten möchten, aber auch wie unser ideales Arbeitsumfeld aussehen sollte. Außerdem identifizierten wir unsere ganz eigenen inneren Motive, die bei der Jobsuche relevant werden.

 

Einzelarbeit im Workshop Bessere Jobs in einer besseren Welt_kl

 

Hier ein paar Stimmen zum Workshop:

Jana, Studentin im Masterstudiengang Sustainability hat in dem Workshop viel für ihre berufliche Orientierung mitgenommen: „Mich hat es inspiriert, mir selbst zu überlegen, was ich von meinem zukünftigen Job erwarte und welche inneren Stimmen mich bei der Suche beeinflussen. Der Workshop hat mich motiviert, weiterhin Neues auszuprobieren und offen für innovative Ideen zu bleiben.“

Susanne, ebenfalls Sustainability-Studentin zog auch ein positives Fazit: „Anja von THE CHANGER hat die Inhalte authentisch und lebendig vermittelt und mich für die zukünftige Jobsuche motiviert. Den Karriereguide werde ich mit Sicherheit noch gut nutzen können.“

Aus Sicht der Workshop-Organisation freute sich Mark Müller-Geers (Projektmitarbeiter bei PerLe für BNE) sehr über das große Interesse an dem Workshop: „Obwohl wir das Angebot eher in einem kleinen Kreis beworben haben, sind sehr schnell mehr Anfragen eingegangen, als Plätze zur Verfügung standen. Der Bedarf an Orientierungsangeboten zu sinnstiftenden beruflichen Perspektiven wird immer wieder deutlich.“

2 Gedanken zu „Bessere Jobs für eine bessere Welt

  1. Ein gutes und interessantes Angebot seitens der Universität. Hätte es das zu meinen Uni-Zeiten gegeben, wäre ich sicher unter den Teilnehmern gewesen. Leider war damals Nachhaltigkeit kein großes Thema, was sehr schade ist da gerade Studierende und Nachwuchswissenschaftler eine Affinität zu diesem Thema aufweisen. Daher hat dieses Initiative meine volle Unterstützung.

  2. Ein gutes und interessantes Angebot seitens der Universität. Hätte es das zu meinen Uni-Zeiten gegeben, wäre ich sicher unter den Teilnehmern gewesen. Leider war damals Nachhaltigkeit kein großes Thema, was sehr schade ist da gerade Studierende und Nachwuchswissenschaftler eine Affinität zu diesem Thema aufweisen. Daher hat dieses Initiative meine volle Unterstützung.

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