Didaktische Reduktion in der Hochschullehre

Kurzdokumentation aus dem Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe)

Lehrende tappen häufig in die sogenannte Vollständigkeitsfalle, indem sie versuchen, den Stoff zum Thema einer Lehrveranstaltung möglichst in voller Fülle und allen Details zu vermitteln. Didaktische Reduktion kann dabei unterstützen, komplexe Sachverhalte zu erklären und die Komplexität gleichzeitig zu reduzieren. Das ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer Simplifizierung. Stattdessen trifft die Lehrperson eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Auswahl und legt den Fokus dabei auf die wesentlichen Inhalte. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise mit einer sogenannten Fachlandkarte arbeiten, die einerseits einen Überblick zum jeweiligen Thema vermittelt, in der aber andererseits punktuelle Vertiefungen, sogenannte Tiefenbohrungen, vorgenommen werden können.

Ein Experte auf dem Gebiet der didaktischen Reduktion ist Prof. Dr. Martin Lehner, den wir für diese Folge unserer Serie „Impulse – Videos zu aktuellen Themen der Hochschullehre“ interviewt haben. Praxisnahe Einblicke in angewandte didaktische Reduktion bietet ein Beispiel aus der Studieneingangsphase der Philosophie; Dozenten Jochen Hartz berichtet von seinen Erfahrungen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.