Lern-Fair: Fair lernen statt verlernen

Die Corona School bekommt einen neuen Namen und einen neuen Anstrich

Schüler:innen im Homeschooling und engagierte Studierende digital zu Lernpartnern zu verbinden – mit dieser Kenridee startete die Corona School im vergangenen Jahr als Unterstützungsangebot aufgrund der neuen Lehr-/Lernsituation in der Pandemie. Das Interesse am Projekt war so groß, dass inzwischen ein gemeinnütziger Verein mit dem Namen Lern-Fair entstanden ist, der etliche kostenfreie Angebote für Schüler:innnen in petto hat. Knapp 200 der ehrenamtlichen Helfer:innen des Vereins studieren nach dessen Angaben an der CAU.

  Text: Jorina Sendel (Lern-Fair)

 

Wer fleißig auf diesem Blog mitliest, erinnert sich vielleicht noch an diesen Artikel aus dem vergangenen Jahr über die Corona School, die im März 2020 im Zuge der ersten Schulschließungen entstanden ist. Die Idee dahinter war einfach und effektiv: Schüler:innen im Homeschooling und engagierte Studierende digital zu 1:1 Lernpartnern zu verbinden.

Hinter dieser Idee stehen inzwischen nicht mehr nur ein paar Leute, die Corona School ist ziemlich schnell gewachsen. Sie wurde zum Verein, heißt jetzt Lern-Fair und beschäftigt inzwischen über 14.000 Helfer:innen deutschlandweit. Es gibt ein neuen Namen für das Projekt, da für alle Engagierten klar ist, dass die Corona School auch nach der Pandemie noch weiter bestehen soll. Das Ziel von Lern-Fair ist es, sich auch über die Krise hinaus für Bildungsgerechtigkeit einzusetzen.

Die Plattform versucht explizit Schüler:innen anzusprechen, die keine oder sehr eingeschränkte Möglichkeiten haben, herkömmliche Bildungsangebote wie zum Beispiel bezahlte Nachhilfe wahrzunehmen. Natürlich gibt es immer noch die Möglichkeit, über Lern-Fair einen Lernpartner zu finden. Aber auch andere Projekte sind jetzt Teil des Angebots: Auf der Plattform sind zahlreiche Kurse und Workshops gelistet, die für alle Schüler:innen geöffnet sind. Thematisch reicht das Angebot hier von Kochen bis zur Abi-Vorbereitung und ist so vielfältig wie die Studierenden, die sich dort engagieren. Außerdem möchten die Stiftung Jugend forscht e.V. und Lern-Fair Schüler:innen gemeinsam dabei unterstützen, eigene MINT-Projekte, also Projekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, umzusetzen. Daher werden dort motivierte Schüler:innen mit engagierten Studierenden und Jugend forscht Alumni zusammengebracht.

Wer sind denn eigentlich die 14.000 Helfer:innen, die hinter dem Projekt stehen? Die meisten sind engagierte Studierende aus ganz Deutschland, dabei kommen schätzungsweise fast 200 Studierende von der CAU. Lern-Fair sucht jedoch immer noch nach tatkräftigen Unterstützer:innen, ob für die Lernunterstützung, das Projektcoaching oder für die Kurse.

 

Schaut einfach auf der Lern-Fair Website vorbei: www.lern-fair.de, meldet Euch für ein passendes Projekt an und seid dabei! Bei Fragen können sich Interessierte an uni-kiel@lern-fair.de wenden.

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