Alle Artikel von Blogmoderatorin Antonia Stahl

„Abwechslung im häufig monotonen Lehralltag“

Als Student konnte er wenig mit Planspielen anfangen – inzwischen hat der Kieler Geograph Dr. Jonas Hein deren Mehrwert für seine Lehre erkannt und mit Studierenden ein eigenes Planspiel entwickelt. Warum, verrät er im Gespräch über sein Lehrprojekt „Umweltkonflikte in Küstenregionen“. Übrigens: Das englischsprachige Rollenspiel, das im gleichnamigen Seminar entstanden ist, ist ab sofort als On- und Offline-Variante für alle Interessierten frei abrufbar!

Studierende entwickeln ein Planspiel
Im Wintersemester 2020/21 haben Studierende der Geographie – unterstützt durch Studierende des Masterstudiengangs „Sustainability, Society and Environment“ – ein eigenes Planspiel entwickelt. Inhaltlich standen dabei die Konflikte zwischen dem Schutz und dem Nutzen mariner Räume im Fokus. Mit dem Ziel, die Rollen verschiedener Nutzergruppen auszuarbeiten, und das Szenario eines Verhandlungsprozesses, z.B. im Rahmen der Entwicklung eines Managementplans, zu entwerfen, sollte das Planspiel-Szenario dabei möglichst eng an real existierende Verhandlungen angelehnt sein. Zudem lernten die Studierenden, wie sich die erarbeiteten Inhalte didaktisch geschickt im Rollenspiel vermitteln lassen und – unterstützt durch die Agentur uxma – wie sich die Spielmaterialien ansprechend und intuitiv nutzbar gestalten lassen.

Fast hätte die Pandemie Projektinitiator Dr. Jonas Hein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch mit Beratung durch das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) der CAU hat die Umsetzung des innovativen Lehrvorhabens auch online gut geklappt. Vor allem Conceptboard und Zoom haben sich dabei als nützliche Tools erwiesen. Von seinen Erfahrungen berichtet der Geographiedozent im Interview.

 

Herr Hein, in Ihrem innovativen Lehrvorhaben haben Sie gemeinsam mit Studierenden ein eigenes Planspiel entwickelt, das um Schutz und Nutzen mariner Räume kreist. Und zwar allen Hürden durch die die Pandemie zum Trotz! Wie ist das gelungen?

Dr. Jonas Hein: Ich war kurz davor, das Planspielseminar abzusagen, weil ich anfänglich sehr skeptisch war, ob es sich ausschließlich digital umsetzen lässt. Dann haben mich aber Mark Müller-Geers und Marc Sinnewe aus dem PerLe-Team beraten und davon überzeugt, es doch zu versuchen. Mithilfe von Conceptboard und verschiedenen Zoom-Sitzungen hat das, was die Erstellung anbelangt, auch erstaunlich gut funktioniert!

Die Kommunikation im Seminar funktionierte gut, gerade Conceptboard ermöglicht sogar eine asynchrone Arbeitsweise, die Studierenden konnten sich innerhalb ihrer Gruppen selbst einteilen, wann wer an was arbeiten will. Ansonsten haben wir Conceptboard zum Austausch und zum gemeinsamen Arbeiten genutzt – aber eben auch für das Spiel selbst. In der digitalen Version übernimmt Conceptboard sozusagen das Spielbrett.

 

Welche „Lessons Learned“ klönnen Sie im Zusammenhang mit Ihrem Lehrvorhaben an andere Lehrende weitergeben, die Vergleichbares planen?

Dr. Jonas Hein: Das Testspielen ist etwas, was bei uns – auch aufgrund der Pandemie – ein bisschen zu kurz gekommen ist. Beim nächsten Mal würde ich dafür von vornherein zwei eng verzahnte Studierenden-Gruppen bilden, sodass eine Gruppe das Spiel schwerpunktmäßig entwickelt, während die andere Gruppe immer wieder testspielt und Spielideen praktisch ausprobiert. Alternativ könnte man auch versuchen, das Spiel in der Entwicklungsphase mit wechselnden Seminargruppen zu testen, damit es für niemanden langweilig wird. Wir hätten unser Spiel viel lieber in Präsenz getestet, was in der aktuellen Situation schwer abseh- und planbar war. Online braucht man mehr Zeit, um Emotionen zu entwickeln im Vergleich zur Präsenzvariante.

Was ich auch mitnehme ist, dass man so etwas online sehr gut umsetzen kann. Ich hatte den Eindruck, dass die Studierenden eine Menge mitnehmen. Die Kernidee von so einem Planspiel, Konfliktsituationen ein Stück weit erlebbar zu machen, eigene Lösungsansätze zu entwickeln und eben nicht einfach nur einen Text darüber zu lesen, ist aufgegangen.

 

Könnte ein Grund dafür, dass Planspiele in der Lehre vieler dennoch nicht zum didaktischen Standardrepertoire gehören, der relativ große Zeit- und Betreuungsaufwand sein?

Dr. Jonas Hein: Ja, wobei man ein Planspiel nicht unbedingt selbst entwickeln muss. Es gibt viele online zugängliche Planspiele und Materialien. Auch unser Spiel haben wir nicht zu 100 Prozent neu entwickelt. Es geht auf ein Planspiel zurück, das ich am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik von der stellvertretenden Direktorin Prof. Dr. Imme Scholz übernommen und gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Jean Carlo Rodriguez de Francisco unterrichtet und weiterentwickelt habe. Allerdings haben wir den Kontext jetzt so geändert, dass Küstenregionen im Fokus stehen und sich dadurch die Akteurskonstellation verändert hat.

Die Grundplanspielstruktur folgt häufig einem ähnlichen Muster. Einhard Schmidt-Kallert von der TU Dortmund, der inzwischen emeritiert ist und uns auch unterstützt hat, hat so ein Spiel beispielsweise in entwicklungspolitischen Kontexten genutzt. Auch in der internationalen Lehre an der TU Dortmund kam ein Spiel mit vergleichbarer Struktur zum Einsatz. Im Wesentlichen wechseln sich Gruppen- und Diskussionsphasen ab, das ist gar nicht so furchtbar kompliziert.

Wenn in einer Gruppe fünf, sechs Leute gar keine Lust aufs Spielen haben, wird es natürlich schwierig. Ich war selbst so ein Student! Ich habe erst später entdeckt, dass Planspiele etwas Schönes, Gewinnbringendes sind. Meistens hat man im Seminar aber eine kritische Masse an Leuten, die gern mitspielen. Dabei kann es zwar passieren, dass ein Spiel am Ende nicht richtig aufgeht – aber dann hatte man trotzdem spannende Diskussionen und Abwechslung im sonst häufig relativ monotonen Lehralltag, den es in vielen Seminaren aufgrund der Prüfungsanforderungen noch immer gibt. Neben „Referat, Referat, Referat“ zwischendurch einfach mal etwas Anderes zu machen bringt, glaube ich, allen Beteiligten etwas.

 

Wie ist denn das Feedback der Studierenden ausgefallen?

Dr. Jonas Hein: Wir haben dadurch, dass das normale Evaluationssystem in Überarbeitung ist, kein anonymisiertes Feedback eingeholt, aber ich habe verschiedene Feedbackrunden mit den Studierenden gemacht. In Hinblick darauf habe ich das Gefühl, dass sowohl der Kurs, der das Planspiel entwickelt hat, als auch der Kurs, der es erstmalig testen durfte, es interessant fanden. Ein Kritikpunkt war tatsächlich, dass es online schwieriger war, beim Spielen auch einen emotionalen Zugang zu finden. Alle haben mitgespielt und Zeit in ihre Rolle investiert, aber online ist es doch viel stärker so, dass man die Anleitung runterspielt und sich weniger spontan aus einer Gruppendynamik heraus ergibt. Man will es nicht zu lang werden lassen, wenn alle vorm Computer sitzen und auf den Bildschirm starren. Das ist beim Livespiel im Klassenraum anders.

 

Gibt es darüber hinaus noch etwas, was Sie vielleicht überrascht hat oder von dem Sie noch berichten möchten?

Dr. Jonas Hein: Am meisten hat mich überrascht, dass die Umsetzung digital funktioniert hat – auch und gerade in Bezug auf das Design der Spielmaterialien, die eine Studierendengruppe zusammen mit der Kieler Agentur uxma entwickelt hat. Gestaltungsfragen lassen sich online sehr gut klären, wenn allen dieselben Entwürfe vorliegen, während sie ohnehin vor dem Computer sitzen und miteinander sprechen.

 

Und wie geht es mit Ihrem frischentwickelten Planspiel jetzt weiter?

Dr. Jonas Hein: Über die „European University of the Sea“, an der Kiel mit verschiedenen anderen europäischen Universitäten beteiligt ist, habe ich mich mit unserem Planspiel-Projekt an einem Call zu „Joint Teaching“-Initiativen beteiligt. Dabei wurde ich mit Ritienne Gauci von der Uni Malta gematcht, mit ihr ich mich inzwischen zusammengefunden und die Umsetzung geplant habe: Unser Joint-Teaching-Projekt soll im Herbst stattfinden. Die Idee ist, dass zehn bis zwölf Studierende aus Kiel, wahrscheinlich aus dem SSE-Master als Teil des Umweltgerechtigkeitsmoduls daran teilnehmen werden. In Kiel sind wir leider ein bisschen unflexibler als die Uni Malta, was die Vergabe von Credits anbelangt. Die Malteser haben dafür ein ganz tolles Programm, das sich Degree Plus nennt, in Richtung Schlüsselkompetenzen ausgerichtet ist und über das ebenfalls zehn bis zwölf Studierende teilnehmen sollen.

Im November werden wir das Planspiel mit dieser interdisziplinären, internationalen Gruppe gemeinsam spielen, im Oktober soll es bereits eine digitale Vorbereitungssitzung und im Anschluss eine Nachbereitungssitzung geben. Die einzelnen Akteure im Planspiel sollen immer sowohl von Maltesern als auch von Kielern besetzt werden, sodass eine gute Mischung und ein intensiver Austausch der Studierenden stattfindet.

 

Viel Erfolg dabei, berichten Sie gern im Anschluss darüber – und haben Sie herzlichen Dank für das Gespräch!

 

Von der Literaturrecherche bis hin zur Informationsvisualisierung

Prägnante Visualisierung von Daten und zielführende Literaturrecherche: Diese beiden Themen stehen im Fokus neuer Selbslernangebote der Universitätsbibliothek Kiel, die für CAU-Angehörige ab sofort via OpenOlat frei nutzbar sind.

Text: Sabrina Lorenz
Universitätsbibliothek Kiel

 

 

 

Eine gründliche Literaturrecherche ist ein fester Bestandteil einer wissenschaftlichen Arbeit, sei es eine Haus- oder Abschlussarbeit oder ein Vortrag. Doch wo und wie gelingt die Suche nach geeigneter Literatur für eine wissenschaftliche Arbeit? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Literaturrecherche beantwortet der OER-Kurs „Der Weg zur Information – Ein Selbstlernkurs zur Literaturrecherche“ der Universitätsbibliothek Kiel auf OpenOLAT. Anhand von Texten und kurzen Video-Tutorials können Studierende ihre Kompetenzen in der Literaturrecherche erweitern und das Gelernte über Quizfragen und einen Abschlusstest überprüfen. Der Kurs kann sowohl von Studierenden für das Selbststudium genutzt als auch von Lehrenden in ihre Lehrveranstaltungen eingebunden werden.

Wer in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit Daten arbeitet, steht früher oder später auch vor der Herausforderung der Informationsvisualisierung. Welche Form der Visualisierung eignet sich für welche Daten und welche Gestaltungstipps gilt es bei der Erstellung zu beachten? Der OER-Kurs „Daten auf den Punkt gebracht Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung“ führt anhand verschiedener Praxisbeispiele in die Grundlagen der Informationsvisualisierung ein.

Beide Kurse wurden als offene Lernmaterialien erstellt, die unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 nachgenutzt werden können. Die Links zu den Kursen sowie weitere E-Learning-Angebote finden sich auf der Website der Universitätsbibliothek.

Peer-Feedback im Praxistest

In einem gemeinsamen Erfahrungsbericht zeigen Silke Gausche und Gabriele Wach am Beispiel einer Lehrveranstaltung an der Ostfalia Hochschule, wie Peer-Feedback ausgestaltet und zielführend umgesetzt werden kann.

„Viele Studierende wünschen sich zu ihren Arbeiten individuelle Rückmeldungen, was Lehrende jedoch nicht immer leisten können“, heißt es einleitend in dem aktuellen Beitrag auf e-teaching.org. Eine Möglichkeit, die Lehrenden zu entlasten, sei die Methode des Peer-Feedbacks: Die Studierenden geben einander dabei gegenseitig Rückmeldungen und stärken nebenbei auch ihre Selbstlernkompetenz.

Gerade in großen Lernendengruppen ist es für Lehrende oft schwer, allen Studierenden individuelles Feedback zu geben. Peer-Feedback, also Feedback der Studierenden untereinander, entlastet nicht nur die Lehrenden, sondern gibt den Studierenden zugleich auch Hilfestellungen zum Selbstlernen.

In der Lehrveranstaltung „Wissenschaftliches Arbeiten“ an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erprobten Silke Gausche und Gabriele Wach im Wintersemester 2020/21 das Konzept. In ihrem Beitrag berichten sie bei e-teaching.org über die konkrete Gestaltung des Peer-Feedbacks und die Umsetzung. Dabei beschreiben sie sowohl, welche grundsätzlichen Überlegungen hinter den verschiedenen Umsetzungsschritten standen, als auch, wie die praktische Umsetzung aussah und wie das Konzept bei den Studierenden ankam.

PERSPEKTIVEN: PerLe

Das eMagazin PERSPEKTIVEN vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) beleuchtet aktuelle Themen der Hochschuldidaktik. Im Fokus der Abschlussaugabe dieser Publikationsreihe stehen innovative Lehrprojekte, zukunftsweisende Maßnahmen und Best-Practices, die PerLe zwischen 2012 und 2020 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) umgesetzt und unterstützt hat.

 

Lokale Gründungsgeschichten kennenlernen

Du fragst Dich, wie es ist zu gründen und was es dazu braucht? Antworten darauf bekommst Du beim start-up friday des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) der CAU. Immer freitags von 14 bis 15 Uhr stellen lokale Gründer*innen ihren Weg zum eigenen Startup vor. Studierende und andrere Grundungsinteressierte sind eingeladen, Einblicke in die individuellen Gründungsgeschichten zu erheischen und von den Erfahrungen der Gäste zu profitieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Im laufenden Sommersemester 2021 stehen noch fünf Termine auf dem Programm, während derer Gründer*innen die Gäste an ihren Start-up-Geschichten teilhaben lassen, von ihren Erfolgen und Niederlagen berichten, von Fehlern und ersten Kund*innen, von erfolgreichen Projekten und Risiken. Und alle stellen sich insbesondere auch für individuelle Fragen zur Verfügung.

 

Wer freitags im Semester um 14 Uhr auf diesen Zoom-Link klickt, ist live dabei.
Beschreibungen sind auch auf der Facebookseite des ZfE unter Veranstaltungen zu finden: 
https://www.facebook.com/zfekiel

 

 

Online-Konferenz „Engagierter Campus und Gesellschaft“

Service Learning in Lehre, Forschung & Praxis: Das sind die Themen der Online-Tagung „Engagierter Campus und Gesellschaft“, die am 18. und 19. Juni stattfindet.

Das neue „Schweizer Netzwerk Service Learning an Hochschulen“ richtet am 18. und 19. Juni 2021 eine Konferenz mit dem Titel „Engagierter Campus und Gesellschaft – Erste Konferenz zu Service Learning an Schweizer Hochschulen“ aus. Die Veranstaltung findet virtuell statt. Viele der Referent*innen sind namhafte Expert*innen des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“. Interessierte können sich ab sofort zu der Tagung anmelden.

Beratungsservice zum Studium in Coronazeiten

Seit November 2020 gibt es für CAU-Studierende eine Anlaufstelle, die ihnen Unterstützung rund um Fragen bietet, die sich aus der veränderten Studiensituation zu Coronazeiten ergeben. Vertraulich, anonym und kostenfrei berät Sandra Elstner dort zu einer großen Bandbreite von Themen und vermittelt Studierende an Personen und Einrichtungen weiter, die zu den jeweiligen Anliegen passen. Im Interview schildert Sandra Elstner ihren Service und ihre Erfahrungen.

Ihr Service ist vertraulich, aber vielleicht können Sie trotzdem die Bandbreite an Beratungsthemen aufzeigen, mit der Studierende eine Beratung in Anspruch nehmen. Wie lauten denn die häufigsten Fragen, die Ihnen gestellt werden?

Sandra Elstner: Ich habe festgestellt, dass die Themen im Laufe des Semesters wechseln. Ganz am Anfang waren es vor allen Dingen Fragen von Erstsemesterstudierenden rund um den Studieneinstieg, im Laufe des Wintersemesters kamen viele Fragestellungen im Zusammenhang mit akuten Coronainfektionen oder auch Verdachtsfällen hinzu. Solche Fragen werden immer ganz eng in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab beantwortet. Außerdem sind Problemstellungen wie Lernmotivation und Selbstorganisation im Studium von großer Relevanz für die Studierenden.

Zu den sozialen Aspekten wie mangelndem Austausch kommen auch finanzielle Probleme hinzu. Auch Studierende mit Kindern wenden sich an mich: Zu Hause zu lernen, ohne eine Betreuung für die Kinder zu haben, das ist eine enorme Herausforderung!

Im Laufe des Semesters wurden dann Fragen, bei denen es um die Prüfungssituation oder die Freiversuchsregelung beziehungsweise die Freisemesterregelung geht, immer lauter. Auch das technische Equipment ist häufig Thema. Tatsächlich kommen in den letzten Wochen aber auch Fragen zum Studienabbruch hinzu. Mir werden Anliegen zugetragen wie: „Ich habe meine Motivation verloren und ziehe in Erwägung mein Studium abzubrechen. Was muss ich berücksichtigen und welche Alternativen habe ich eigentlich?“ In der Beratung verweise ich zum Beispiel je nach Anfrage an die Psychologische Beratung des Studentenwerks, an die jeweilige Studienfachberatung oder an die Kolleg*innen  des Studierendenservice und der Zentralen Studienberatung.

 

Sie können aber ja nicht Expertin für all diese Themen sein! Wie gehen Sie damit um?

Sandra Elstner: Wenn Anfragen kommen, bei denen ich weiß, dass ich jemand anderen zum Beantworten mit ins Boot holen muss, dann muss ich entweder das Anliegen im Namen der anfragenden Person anonym klären oder ich verweise die Person weiter und sage ihr, wo sie selbst rechtsverbindliche Auskünfte zu ihren Anliegen bekommen.

 

Wann würden Sie Studierenden besonders ans Herz legen, sich an eine Beratungsstelle zu wenden und Problemen nicht länger alleine zu Hause im Kämmerlein zu bebrüten?

Wenn ich denke, da könnte ein Problem sein oder es könnte sich ein Problem entwickeln, genau in dem Moment kann man den Kontakt zur Beratungsstelle suchen. Also: Schon bevor sich Dinge auftürmen. Vielleicht kann man dadurch einiges schon im Keim ersticken. Kleine Fragen lassen sich schon am Anfang klären, bevor sie zu größeren Herausforderungen führen. Aber man kann das Beratungsangebot auch dann wahrnehmen, wenn man sich um Dinge vielleicht nicht rechtzeitig gekümmert hat und im Nachhinein vor Problemen steht. Also: Jederzeit und immer gerne!

 

Sie erreichen den Beratungsservice Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 12 bis 13 Uhr telefonisch unter 0431 880-5931. Über das Online-Formular können Sie um einen kurzfristigen Rückruf bitten oder einen Beratungstermin außerhalb der Sprechzeiten vereinbaren.

FAQ zur „Studiensituation während Corona“ finden Sie auf der Seite des Beratungsservice: www.qe.uni-kiel.de/de/beratung-studium-corona.

 

Weiterführende Informationen zum Thema

Lern-Fair: Fair lernen statt verlernen

Schüler:innen im Homeschooling und engagierte Studierende digital zu Lernpartnern zu verbinden – mit dieser Kenridee startete die Corona School im vergangenen Jahr als Unterstützungsangebot aufgrund der neuen Lehr-/Lernsituation in der Pandemie. Das Interesse am Projekt war so groß, dass inzwischen ein gemeinnütziger Verein mit dem Namen Lern-Fair entstanden ist, der etliche kostenfreie Angebote für Schüler:innnen in petto hat. Knapp 200 der ehrenamtlichen Helfer:innen des Vereins studieren nach dessen Angaben an der CAU.

  Text: Jorina Sendel (Lern-Fair)

 

Wer fleißig auf diesem Blog mitliest, erinnert sich vielleicht noch an diesen Artikel aus dem vergangenen Jahr über die Corona School, die im März 2020 im Zuge der ersten Schulschließungen entstanden ist. Die Idee dahinter war einfach und effektiv: Schüler:innen im Homeschooling und engagierte Studierende digital zu 1:1 Lernpartnern zu verbinden.

Hinter dieser Idee stehen inzwischen nicht mehr nur ein paar Leute, die Corona School ist ziemlich schnell gewachsen. Sie wurde zum Verein, heißt jetzt Lern-Fair und beschäftigt inzwischen über 14.000 Helfer:innen deutschlandweit. Es gibt ein neuen Namen für das Projekt, da für alle Engagierten klar ist, dass die Corona School auch nach der Pandemie noch weiter bestehen soll. Das Ziel von Lern-Fair ist es, sich auch über die Krise hinaus für Bildungsgerechtigkeit einzusetzen.

Die Plattform versucht explizit Schüler:innen anzusprechen, die keine oder sehr eingeschränkte Möglichkeiten haben, herkömmliche Bildungsangebote wie zum Beispiel bezahlte Nachhilfe wahrzunehmen. Natürlich gibt es immer noch die Möglichkeit, über Lern-Fair einen Lernpartner zu finden. Aber auch andere Projekte sind jetzt Teil des Angebots: Auf der Plattform sind zahlreiche Kurse und Workshops gelistet, die für alle Schüler:innen geöffnet sind. Thematisch reicht das Angebot hier von Kochen bis zur Abi-Vorbereitung und ist so vielfältig wie die Studierenden, die sich dort engagieren. Außerdem möchten die Stiftung Jugend forscht e.V. und Lern-Fair Schüler:innen gemeinsam dabei unterstützen, eigene MINT-Projekte, also Projekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, umzusetzen. Daher werden dort motivierte Schüler:innen mit engagierten Studierenden und Jugend forscht Alumni zusammengebracht.

Wer sind denn eigentlich die 14.000 Helfer:innen, die hinter dem Projekt stehen? Die meisten sind engagierte Studierende aus ganz Deutschland, dabei kommen schätzungsweise fast 200 Studierende von der CAU. Lern-Fair sucht jedoch immer noch nach tatkräftigen Unterstützer:innen, ob für die Lernunterstützung, das Projektcoaching oder für die Kurse.

 

Schaut einfach auf der Lern-Fair Website vorbei: www.lern-fair.de, meldet Euch für ein passendes Projekt an und seid dabei! Bei Fragen können sich Interessierte an uni-kiel@lern-fair.de wenden.

»Graphic Knowledge: Comic, Forschung, Vermittlung«

Was wissen Comics? Um diese Frage zu beantworten, kamen im vergangenen Oktober Comicforscher_innen, Studierende und Künstler_innen aus verschiedensten Zeitzonen im virtuellen Raum zusammen, um sich mit der Wissensvermittlung durch Comics auseinanderzusetzen. Bei der interdisziplinären Autumn School „Graphic Knowledge: Comic, Forschung, Vermittlung“ konnten die Teilnehmer_innen die Formen des Wissens erforschen, die in Text und Bild, in Panels und Sequenzen, in Cartoons und Symbolen angelegt sind. Ganz im Sinne des Kieler e-Journals Closure, dessen Redakteur_innen diesen Workshop organisiert haben, sollte der Comic als ein vielseitiges Ausdrucksmittel erarbeitet werden, das neue Perspektiven auf bekanntes Wissen ermöglicht.

    Text: Closure-Team

Zugleich war bei der Tagung zwischen 12. und 14. Oktober 2020 unser Ziel, dieses Wissen zur praktischen Anwendung zu bringen. Statt also nur über den Comic zu forschen, sollte die Autumn School die Forschung mit dem Comic ermöglichen. So konnten Teilnehmer_innen in eigenen Zeichnungen und Comicprojekten erproben, was sie bereits über den Comic gelernt haben – und wie sich das Wissen über ihre eigenen Forschungsprojekte verändert, wenn es als Comic umgesetzt wird.

Comic-Fragen

Zunächst galt es, einen Einstieg in die Welt des Comics zu finden. Dazu hatte Gerrit Lungershausen ein Pub-Quiz organisiert, in dem 15 Comicwissenschaftler_innen und Zeichner_innen per Video Fragen rund um die Geschichte, Form und Themen dieses Mediums stellten. Neben den spannenden Themenbereichen hatte diese Runde den Eneffekt, dass die Teilnehmer_innen einen Teil der Gemeinschaft von Comicschaffenden und -forschenden kennenlernen konnten. Im Sinne der zugrundeliegenden Frage nach Formen des Wissens konnten sie sich so als Teil einer Wissens- und Forschungsgemeinschaft verstehen.

 

 

Es folgte der erste Workshop, den Cord-Christian Casper zum Thema „Sequentiality and Multiperspectivity — ‘Unflattening’ Knowledge‘“ anleitete. Hier konnten sich die Teilnehmer_innen mit den Grundbausteinen des Comic-Mediums auseinandersetzen. Insbesondere ging es um die Frage, wie Comics eine eigene Form der Wissensvermittlung ermöglichen, indem sie Zeichen neu kombinieren oder Sequenzen knüpfen und auflösen. Auch hier musste sich die Theorie in der gemeinsamen Praxis bewähren: Die Teilnehmer_innen setzten Comics neu zusammen und stellten sich dabei die Frage, was die Einzelbilder im Innersten zusammenhält. Das nachzuvollziehen ist bisweilen gar nicht so leicht: „My brain is making a series of it. My brain is trying to make sense of it“, wie eine Teilnehmerin es ausdrückte.

Nach der ersten Projektphase wurde der erste Tag mit der Keynote des Gießener Kultursoziologen Jörn Ahrens abgeschlossen. In seinem Vortrag „Graphic Epistemology and the Condemned Medium in Jeff Lemire’s Gideon Falls“ zeigte Ahrens anhand von Formexperimenten in aktuellen Comics, welche besonderen Darstellungsweisen dieses Medium ermöglicht. Insbesondere weisen Comics auf die Künstlichkeit der dargestellten Welt hin – und ermöglichen so ein Erzählen und Denken, das nicht an ‚normale‘ Regeln von Raum, Zeit und Darstellung gebunden ist. Diese Möglichkeiten ergeben sich auch daraus, dass der Comic gesellschaftlich unterschätzt oder sogar abgelehnt wird – und dadurch unter dem Radar einer ‚offiziellen Kultur‘ ein ganz eigenes Wissen entwickeln kann. Am Beginn des zweiten Tages bot Jörn Ahrens den Teilnehmenden die Gelegenheit zu einer ausführlichen Diskussion dieses speziellen Comic-Wissens. Dabei ergab sich die Gelegenheit, Anknüpfungspunkte an eigene Projekte zu suchen, sodass sich dieser Einblick in aktuelle Fragen der Comicforschung als außerordentlich anregend für die weitere Workshop-Arbeit erwies.

In den nächsten Tagen konnte das Wissen über die Vermittlungsleistung des Comics aus der Perspektive dreier weiterer Perspektiven betrachtet werden.  In ihrem Workshop „The Limits of Knowledge: What Comics Cannot Teach Us about Illness and Disability“ führte die Nordamerikanistin Gesine Wegner die Teilnehmer_innen in das Forschungsfeld der Graphic Medicine ein: Wie werden Krankheit und Behinderung in aktuellen Comics zur Darstellung gebracht? Wie geht die Comiczeichner_in mit der Darstellung der Empfindungen und Gefühle des Charakters um? Das waren zentrale Fragen, die unsere Teilnehmer_innen an Beispielen in Gruppenarbeit diskutieren und vergleichend erarbeiteten.

 

 

Friederike Rückert vom Flensburger Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung stellte in ihrem Workshop die Graphic Novel „Filmish- A Graphic Journey Trough Film“ vor – einen Comic, in dem die Geschichte des Kinos erzählt wird. Rückert erläuterte die Umsetzung des Filmischen in das zeichnerische Medium und offenbarte die narrativen Grenzen sowie Gemeinsamkeiten zwischen Kino-Sequenz und Comic-Strip. Gemeinsam erarbeiteten wir in diesem Workshop grundsätzliche Vermittlungsleistungen des Comics, die im Medienvergleich besonders deutlich werden.

In ihrem Workshop „Global History Knowledge in Comics“ nutzte die Kieler Historikerin Stephanie Zehnle zwei Comic-Adaptionen  eines Epos aus Mali, um die Verhandlung globaler Geschichte aufzuzeigen. In der Diskussion dieser Comics zeigte sich insbesondere die politische Dimension jeglichen Wissens. Den Teilnehmer_innen wurde vor Augen geführt, dass auch die Vermittlung durch den Comic Interessen folgt, Identitäten ausbildet und ganze Formen kollektiven Wissens mitgestaltet.

Projektarbeit

Kern der Autumn School war ein Praxisprojekt, in dem die erworbene Comic-Theorie zur Anwendung kommen sollte. In drei Phasen stellten sich die Teilnehmer_innen die Frage, wie sie ihre ganz eigenen Forschungsprojekte als Comics umsetzen könnten. Die Themenvielfalt war beeindruckend – von der Geographie zur Archäologie, einem anthropologischen Projekt zu indigener Kosmologie bis hin zur Vermittlung von medizinischem Wissen.

Die Arbeit an den eigenen Projekten war ein Highlight der Autumn School, die an den beiden Folgetagen auf der Grundlage des erworbenen Comic-Wissens fortgeführt wurde. Dabei war die Zusammenarbeit mit dem Kieler Comiczeichner Tim Eckhorst essentiell, der am zweiten Tag einen Workshop mit dem Titel Practical Workshop – Showing Knowledge, Drawing Knowledge durchführte. Eckhorst gelang es, trotz des virtuellen Formats ein Gefühl gemeinschaftlichen Experimentierens zu erzeugen.

 

 

Einige Besonderheiten des Comic-Mediums wurden besonders deutlich, als die Teilnehmer_innen unter seiner kundigen Anleitung eine ständig erweiterte Sequenz zeichneten. Auch diejenigen, die seit langer Zeit zum ersten Mal wieder einen Zeichenstift hielten, erstellten klare, aussagekräftige Sequenzen, die überraschende und oft komische Verbindungen zwischen scheinbar widersprüchlichen Objekten zutage förderten. Es zeigt sich: Wer einmal ein Flugzeug und einen Elefanten in einer Panelsequenz zusammengebracht hat, ist bestens für weitere Comic-Arbeit gerüstet.

Tim Eckhorsts Workshop zeigte anschaulich, wie der Comic Geschichten erzählt, Informationen vermittelt und Wissen schafft. Diese Fertigkeiten konnten die Teilnehmer_innen auch in einem weiteren Workshop mit Darren Fisher erproben, einem australischen Cartoonisten. In seinem Schritt-für-Schritt Comics Crash Kurs wurde insbesondere die Verbindung von Bild und Text erprobt – und der Moment der Entscheidung betont, in dem eine Comiczeichner_in auswählt, was im Panel Platz findet. Insbesondere ging es Fisher darum, dass Cartooning Ideen generiert: die Auswahl eines Bildausschnitts funktioniert als eine Art ‚zeichnendes Denken‘, das vertraute Ideen in neuem Licht erscheinen lässt.

Die Teilnehmer_innen konnten sich auf diese Weise mit Fragen auseinandersetzen, die Vero Mischitz in ihrem Arbeitsprozess tagtäglich begleiten. In ihrem Vortrag am Ende des ersten Tages ließ die Comic-Künstlerin uns an dem Entstehungsprozess ihrer Science Comics für das Helmholtz Institut teilhaben. Hier zeigte sich, dass gute Wissenschaftskommunikation im Comic nicht nur genaue Recherche benötigt, sondern auch ein kreatives Spiel mit Bildrhetorik, Metaphern und Bild-Text Kombinationen.

Gewappnet mit dem Wissen aus diesen Workshops konnten die Teilnehmer_innen ihre eigenen kurzen Comics erstellen, die zum Abschluss der Konferenz in einem virtuellen Gallery Walk gemeinsam mit Tim Eckhorst besprochen, kritisch begutachtet und gewürdigt wurden. Alle Comics der Autumn School Artists wiesen Elemente der Comic-Form auf, die wir zuvor erarbeitet hatten. Dabei war die Vielfalt der grafischen Forschungsvermittlung durch die Teilnehmer_innen besonders beeindruckend. Unter anderem konnten wir Comics als Landkarte, verwobene Panels oder hilfreiche Cartoon-Avatare begutachten, die wissenschaftliche Themengebiete in leicht verständliche, aber dennoch komplexe Formen umwandelten. Die Ergebnisse des Workshops stellten sich als eine verbindende, transdisziplinäre und interkulturelle Comicsprache dar, die Verständnisbarrieren überwinden und neue Ansätze herausfordern kann.

Insgesamt hat der Workshop das Prinzip des e-Journals CLOSURE, Comicforschung zugänglich zu machen, erfolgreich umgesetzt. Besonders hat uns gefreut, wie der Workshop während der weltweiten Pandemie Austausch und Gemeinschaft über Landes- und Disziplingrenzen hinweg ermöglicht hat. Der Comic hat sich hier als Verbindungsmedium erwiesen: Die Teilnehmer_innen haben nicht nur einen neuen Blick auf die Vermittlungsleistung in Panels gewonnen, sondern das Medium auch als Mittel eigenen Forschens neu entdeckt.

Dass wir diese Erfahrung des Austauschs, Zeichnens, Forschens und Diskutierens umsetzen konnten, ist der Unterstützung durch das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen – PerLe zu verdanken. Wir möchten uns ganz herzlich bei dem PerLe-Team, unseren Referent_innen und selbstverständlich den fantastischen Teilnehmer_innen bedanken!

 

 

Vortragsreihe: Diversity im Hochschulkontext

Zwischen dem 17. und dem 21. Mai 2021 findet eine Online-Vortragsreihe statt, in der Forschende und Fachleute zu unterschiedlichen Aspekten rund um Diversität und Diskriminierung im Hochschulbereich sprechen. Entwickelt und koordiniert wurde das Gemeinschaftsprojekt von den Diversitätsbeauftragten der drei größten Kieler Hochschulen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, eine Anmeldung vorab ist für die Teilnahme erforderlich.

Anlässlich des neunten Deutschen Diversity Tages laden die Diversitätsbeauftragten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Fachhochschule Kiel und der Muthesius Kunsthochschule herzlich zu acht online Veranstaltungen ein. Darin sprechen in der Woche vom 17. bis zum 21. Mai Forschende und Expert*innen zu unterschiedlichen Aspekten der Diversitäts- und Antidiskriminierungsarbeit. Auf dem Programm stehen unter anderem Workshops zu geschlechtlicher Vielfalt für Lehrende, deutsch- und englischsprachige Vorträge zu Kolonialismus, Klimagerechtigkeit und Autismus für alle Interessierten und eine AGG-Schulung für Beschäftigte. Eine Lesung zum Thema Identität mit der Autorin Dr. Mithu M. Sanyal rundet das Programm ab.

Für die kostenfreie Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung über Eventbrite erforderlich: https://diversityvortragsreihe.eventbrite.de.

 


Programmübersicht

Montag, 17. Mai

9.00 bis 13.00 Uhr, Workshop: Geschlechtliche Vielfalt in der Lehre

17.00 bis 18.30 Uhr, Vortrag: Geschlechtliche Vielfalt – Empowerment und Allyship

Dienstag, 18. Mai

12.00 bis 13.30 Uhr, Inhouse-Schulung: Nachteilsausgleiche als prüfungsrechtliche Bausteine einer inklusiven Hochschule

15.00 bis 16.30 Uhr, Vortrag: Autismus – na und? Abseits der Norm, aber enorm in Ordnung!

17.00 bis 18.30 Uhr, Vortrag: Epistemologies of Memory (lecture will be held in English)

Mittwoch, 19. Mai

9.00 bis 12.00 Uhr, AGG-Schulung: Mit Recht gegen Diskriminierung und zu mehr Vielfalt im Arbeitsleben

Donnerstag, 20. Mai

17.00 bis 18.30 Uhr, Vortrag: No Climate Justice without Intersectional Justice! (lecture will be held in English)

Freitag, 21. Mai

15.00 bis 16.30 Uhr, Lesung mit Dr. Mithu M. Sanyal: Identitti